Urs Wiedmer

Tiefgehende Vision

In den 80iger Jahren schloss ich die KV-Lehre ab, merkte aber  bald, dass ich eher dafür geschaffen war, mit Menschen zu arbeiten. Eines Morgens, um 03.00 Uhr, hatte ich meine erste tiefgehende Vision. Ich öffnete den Kühlschrank, um mir etwas zu Trinken zu holen. In diesem Moment spürte ich tief in mir: Ich werde nie mehr etwas tun, das mir nicht entspricht und mir nicht gefällt. Von nun an werde ich mit Menschen arbeiten.

Einige Schwierigkeiten

Überrascht von diesem Ereignis schloss ich die Türe des Kühlschranks und schrieb noch in der gleichen Nacht die Kündigung. Bald schienen sich aber einige Schwierigkeiten, wie eine dunkle Wolke vor meine „erleuchtete“ Kühlschrankvision zu schieben. 1. Wie sollte ich mit meiner Behinderung und als Rollstuhlfahrer zum Beispiel in einem Heim arbeiten?  2. Meine fehlende Ausbildung  3. Mir fehlte jegliche praktische Erfahrung in diesem Bereich.

Meine Freunde und Bekannten waren geschockt und erklärten mich für verrückt. Ich spürte aber die Kraft dieser Vision und war bereit,  für dieses Ziel alles zu geben. Nichts konnte mich aufhalten. Schliesslich fand ich nach drei Wochen eine Praktikumsstelle in einem Heim für Behinderte, wurde nach zwei Monaten festangestellt und nach einem halben Jahr Gruppenleiter. Dies war mein Einstieg in die Arbeit mit Menschen. An der Art,  wie diese Vision Wirklichkeit wurde,  konnte ich erstmals erkennen, über wieviel Macht der menschliche Geist verfügt.

Grunddynamik vieler Probleme im Bereich der Kommunikation

1995 schloss ich die höhere Fachschule für sozio-kulturelle Animation mit dem Diplom ab.  Danach war  ich acht Jahre im sozialpädagogischen Bereich tätig. Später arbeitete ich mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen, die z.B. keine Lehrstelle finden konnten. Während dieser Zeit hatte ich nie aufgehört, die Menschen und ihre verschiedenen Arten, mit dem Leben umzugehen, zu erforschen und die Erkenntnisse in meine Beratungstätigkeit einfliessen zu lassen. Mit zunehmender Beratungsarbeit mit Behinderten und sogenannt nicht  behinderten Menschen, ist mir aufgefallen, dass die Grunddynamik vieler Probleme im Bereich der Kommunikation zu finden sind. In Gesprächen und Rollenspielen machte  ich meinen Klienten und Klientinnen Mut,  sich offensiver, klarer und echter auszudrücken; etwas mehr von sich zu zeigen.  „Wahre“ zwischenmenschliche Kommunikation stärkt das Selbstvertrauen und wirkt sich auf alle Lebensbereiche erfolgreich aus.

Selbstbild als wichtiges Thema

Aus meiner eigenen Erfahrung  kann ich  insbesondere auch behinderten Menschen zeigen, wie sie sich noch selbstbewusster und freier in unserer Gesellschaft bewegen können. Ein wichtiges Thema in diesen Beratungen stellt das Selbstbild dar. Z.B. wie gehe ich mit neuen Bekanntschaften, mit dem anderen Geschlecht um? Stehe ich zu meiner Behinderung? Spiele ich den polyvalenten netten „Behinderten“ oder zeige ich meine facettenreiche Persönlichkeit? Kann ich es wagen, mich zu zeigen, wie ich bin und wenn, wie? Wie setze ich mich in der Arbeitswelt durch? Hier habe ich zusammen mit meinen Klienten/Innen schon einige überraschende, nicht alltägliche Erkenntnisse gewonnen.

Training of Commitment

Vor fünf Jahren hatte ich einen schweren Unfall, der mich drei Monate ans Bett fesselte. In dieser „Auszeit“ entwickelte ich das Training of Commitment, eine Beratungs- und Inspirationsform, die auf dem Wissen gründet, dass ein „Sicheinlassen“, ein sich 100%-ig geben für eine Beziehung, ein Projekt, eine Vision, direkt zum Erfolg führen kann. Die Verpflichtung führt zu grosser innerer Freiheit, weil der Mensch sich nicht immer wieder  mit Grundsatzfragen befassen und alles immer in Frage stellen muss.

Nun bin ich dabei, den Menschen mein Wissen, meine Erfahrungen, meine Inspiration mitzugeben. Zu 40 % arbeite ich  als selbstständiger Berater, verpflichte mich stets zu meinem Erfolg und dem Erfolg meiner Klienten und Klientinnen. Im Wissen darum, dass „die dunkelste Stunde die ist, bevor die Sonne durchbricht“. Im Moment arbeite ich mit meinen Klientinnen und Klienten meist an Beziehungs- und Kommunikationsthemen. Auch stellt das Manifestieren eines Partners für Singles einen Teil meiner Arbeit dar. Hier geht es darum, zu erkennen, was ich wirklich will und dies dann, Kraft unseres Geistes, zu manifestieren. Wenn dies mit vollem Herzen getan wird, ist der Partner/die Partnerin meist nicht mehr weit. Gerne unterstütze ich auch Sie auf Ihrem Weg zu noch mehr Erfolg, Fülle und Leichtigkeit in Ihrem Leben.

Packen wir’s an!

Telefonische Beratungen und Beratungen bei Ihnen Zuhause sind möglich

Auskunft und Anmeldung: 031/331 81 55 oder  079/335 60 02
Training of Commitment, Urs Wiedmer, Waffenweg 21, 3014 Bern

Text: Urs Wiedmer