Wasserski - eine neue Herausforderung für Menschen mit Behinderung

MyHandicap Botschafterin Gerda Pamler beim Wasserskifahren
MyHandicap-Botschafterin Gerda Pamler beim Wasserskifahren (Foto: Gerda Pamler)

Auch der nächste Sommer kommt bestimmt! Wasserski ist eine sehr rasante Sportart und es ist ein unvergleichliches Erlebnis, sich hinter dem Boot herziehen zu lassen oder durch rasante Turns und Sprünge über die Heckwelle ein spezielles Feeling zu erhalten.

Wasserski kann gut von Menschen mit einer Querschnittslähmung ausgeführt werden. Man fährt dabei auf einem breiten Ski, ähnlich einem Surfbrett. Auf diesem Ski ist ein einfacher Alurahmen montiert, die Füße kommen in eine Fußschlaufe. Um sich vor Kälte zu schützen sollte man einen Neoprenanzug tragen. Eine Schwimmweste ist auf jeden Fall erforderlich. Auch beinamputierte Menschen können auf einem Bein Wasserskifahren. Man beginnt an einer Lernstange am Boot, bevor man an der langen Leine hinter dem Boot startet. Menschen mit einer Armbehinderung können durch eine spezielle Hantel auch mit einem Arm Wasserski fahren.

Aller Anfang ist gar nicht so schwer

Man fährt hinter einem Boot. Der Start erfolgt im Wasser. Die erste Aufgabe für Anfänger ist es im Wasser das Gleichgewicht zu halten. Bei den ersten Starts fährt ein geübter Wasserskifahrer (entweder stehend oder sitzend) mit, um genügend Balance beim Start zu geben. Sobald der Ski auf dem Wasser gleitet, kann der Anfänger versuchen alleine das Gleichgewicht zu halten und sogar schon innerhalb der Heckwelle hin und her zu fahren. Die Hilfe wird immer mehr abgebaut und bereits nach ein paar Versuchen kann man alleine starten und fahren.  

Ein unvergleichliches Erlebnis, sich hinter dem Boot herziehen zu lassen oder durch rasante Turns über die Heckwelle ein besonderes Feeling zu erhalten.

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