Tischtennis - die mit dem Ball tanzen

Tischtennisschläger auf einer Tischtennisplatte (Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Der Sport an der grünen Platte ist bei Menschen mit einer Behinderung weit verbreitet und findet immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Schnelligkeit, Technik, Konzentration und Rollstuhlhandhabung sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren in dieser schnellen Sportart.

Es gibt kaum eine Sportart, die so gut für Menschen mit Behinderung geeignet ist wie das Tischtennis. Nicht ohne Grund ist es eine der aktivenstärksten Sportarten für Rollstuhlfahrer. In einer Zeit der Fit-und-Fun-Welle behauptet sich Tischtennis auch durch seine stetig steigenden Anforderung an alle Aktiven. Neben Schnelligkeit, taktischem und technischem Verständnis wird ganz bewusst Koordination und Körperbeherrschung geschult.

Mehr als "just for fun"

Heute wird der Sport auf zwei verschiedenen Ebenen betrieben. Neben Breitensport für Jung und Alt, wird Tischtennis mehr und mehr auch als Leistungssport betrieben. Dies, um nur zwei Facetten dieser komplexen Sportart aufzuzeigen. Darüber hinaus öffnen Wettkämpfe und Training mit Nichtbehinderten verschlossene Türen. Es ist aber ebenso eine Sportart, die bis ins reife Alter betrieben werden kann.

Neben den sportlichen Vorteilen sind dies auch gute Beispiele für die Integration von Menschen mit Behinderung. Um möglichst vielen Aktiven die Auseinandersetzung im Wettkampf zu ermöglichen, wurde ein Ligasystem installiert, das allen Leistungsklassen und -stufen gerecht wird. Die Deutschen Meisterschaften sind für alle Teilnehmer ein wichtiger Leistungsmesser und ein erster Schritt um sich für Europa- und Weltmeisterschaften oder die Paralympics zu qualifizieren. Zur Verbreitung und Förderung des Rollstuhltischtennis werden vom Fachbereich zahlreiche Lehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene auf regionaler und überregionaler Ebene angeboten.

Text: Deutscher Rollstuhlsportverband e.V.
Foto: pixelio.de
 

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