(Hoch-)Leistungssport

Mit ihren herausragenden Leistungen haben sich die Leistungssportler mit einer Behinderung hohes Ansehen erworben und eine Menge dazu beigetragen, dass zunehmend in den Medien über Behindertensport berichtet wird.

Dabei beschränkt sich die Berichterstattung nicht mehr nur auf die Paralympics. Auch andere Sportevents erregen Aufmerksamkeit. So wurden im vergangenen Jahr im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung mehrere Spiele der Deutschen Nationalelf sowie das Finale in voller Länge im Fernsehen gezeigt.

Der dadurch bedingte gestiegene Bekanntheitsgrad des Behindertensports in der Öffentlichkeit ist aber nicht nur auf die Berichterstattung in Presse und Fernsehen zurückzuführen, sondern fußt auch im Selbstverständnis und dem Selbstbewusstsein, mit dem die Leistungssportler ihre Leistungen und ihre Behinderung nach außen hin darstellen.

Die Professionalisierung schreitet voran

Der Hochleistungssport der Menschen mit einer Behinderung hat in den letzten Jahren eine schnelle Entwicklung vollzogen, die im Sport der Nichtbehinderten wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Tägliches Training zusammen mit qualifizierten Trainern, die regelmäßige Betreuung durch Mediziner und Physiotherapeuten, der Einsatz und die Weiterentwicklung hochwertiger Materialien genauso wie die zunehmende Unterstützung durch Sponsoren sind heutzutage eine absolute Notwendigkeit im Leistungssport der Menschen mit einer Behinderung. Entsprechend erzielen Menschen mit Behinderung Leistungen, die vor wenigen Jahrzehnten vielfach im Sport Nichtbehinderter noch undenkbar gewesen wären.

 

Text: Dipl. Sportwiss. Robert Freumuth MyHandicap

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