Kinderinvaliditätsversicherung für mehr Sicherheit

Ein Junge im Rollstuhl wirft eine Kugel auf eine grüne Wiese

Eine Behinderung oder schwere Krankheit verändert das Leben von Kindern und deren Familien schlagartig. Häufig haben Betroffene nämlich nicht nur mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen, sondern auch mit hohen Kosten. Eine Kinderinvaliditätsversicherung kann Eltern zumindest diese Sorge nehmen.

Wenn Kinder krank sind oder einen Unfall hatten, tun die Eltern alles, um ihnen die beste Versorgung zu ermöglichen. Man holt ärztlichen Rat ein, sucht das beste Krankenhaus und die Behandlungsmethode, die eine schnelle Besserung verspricht. In der Regel kommt die Krankenkasse für einen Großteil der Kosten auf. Das gilt allerdings nur für die Behandlungskosten. Für die Folgekosten kommt die Krankenkasse nämlich nicht auf – etwa wenn Kinder zu Invaliden werden.

Unfallversicherung bezahlt nicht in der Freizeit

Und auch die gesetzliche Unfallversicherung bezahlt nur in ganz bestimmten Fällen. Sie tritt nur dann ein, wenn die Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind – oder sich auf dem direkten Weg dorthin oder von dort nach Hause befinden. Passiert der Unfall hingegen in der Freizeit, bezahlt die Unfallversicherung nicht. Das ist gerade deshalb problematisch, weil sich rund 80 Prozent der Unfälle in der Freizeit ereignen.

Kinderinvaliditätsversicherung bezahlt auch bei Krankheiten

Doch es gibt Hilfe: Eine Kinderinvaliditätsversicherung deckt das finanzielle Risiko ab. Sie bezahlt eine monatliche Rente solange ein Grad der Behinderung von 50 besteht – wenn nötig ein Leben lang. Alternativ zur monatlichen Zahlung können Betroffene auch eine Einmalzahlung wählen. Die Höhe des Betrags richtet sich nach dem Versicherungsvertrag und kann bis zu 1.500 Euro im Monat betragen.

Mehr Sicherheit mit JuniorSchutz Plus

Das Problem bei vielen Kinderinvaliditätsversicherungen ist, dass sie nur bei Unfällen bezahlen, nicht jedoch bei chronischen Erkrankungen wie Asthma oder Diabetes. Dabei machen gerade solche Erkrankungen die Mehrzahl der schwerwiegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen aus. Deshalb haben die Basler Versicherungen mit „JuniorSchutz Plus“ eine Police entwickelt, die diese Lücke schließt. Diese Invaliditätsversicherung deckt nämlich auch die Risiken von chronischen Erkrankungen ab.

Beste medizinische Versorgung und finanzielle Sicherheit

Die Kinderinvaliditätsversicherung bezahlt neben der monatlichen Rente auch einige Zusatzleistungen, wie Bergungskosten (bis 20.000 Euro), kosmetische Operationen (bis 10.000 Euro) und Sofortleistungen bei Schwerbehinderung in Höhe von 5.000 Euro. Dadurch werden die finanziellen Folgen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit für die Eltern frisch betroffener Kinder abgemildert. So soll auch sichergestellt werden, dass Kinder die bestmögliche Behandlung erhalten.

Kinderinvaliditätsversicherung unterstützt kindgerechtes Leben

Die Krankenhausbehandlung und der Genesungsprozess stehen nach einem Unfall oder dem Eintreten einer schweren Erkrankung anfangs immer im Vordergrund. Mit der Zeit verlagert sich der Fokus allerdings ein wenig: Gerade wenn keine vollständige Heilung möglich ist, geht es darum, die neuen Situation anzunehmen. Auch hier hilft die Kinderinvaliditätsversicherung. Durch die monatliche Rente schafft sie den finanziellen Spielraum, dass Kinder mit einer Behinderung ein möglichst normales Leben führen können – in der Schule ebenso wie in der Freizeit.

Text: Philipp Jauch – 01/2016

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