Prostatakrebs: Das müssen Sie wissen

Dienstag, 21. Januar 2020

Prostatakrebs ist mit rund 25 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Hinter Lungen- und Darmkrebs ist er an dritter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen. Früh erkannt, sind die Heilungschancen bei Prostatakrebs jedoch sehr gut. Deshalb sollten Männer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen.

Bei Prostatakrebs (Prostatakarzinom) handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Das Karzinom neigt dazu, sich Nerven- und Lymphbahnen auszubreiten. Häufig kommt es zu Tochtergeschwüren in den Knochen, sogenannte Knochenmetastasen. Diese können zu Schmerzen aber auch zu Knochenbrüchen führen.

Das Tückische an Prostatakrebs ist, dass er gerade zu Beginn der Erkrankung jedoch kaum Beschwerden verursacht. Häufig merken Betroffene selbst dann nichts, wenn die Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist. Denn viele der Symptome wie häufiger Harndrang oder eine gestörte Sexualfunktion treten auch bei der sich in zunehmendem Alter häufigen gutartigen Prostatavergrößerung auf.

Deshalb ist es sehr wichtig, spätestens ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Dem Urologen stehen heute modernste Untersuchungsmethoden zur Verfügung, mit denen er gutartige von bösartigen Gewebeveränderungen unterscheiden kann. Die Diagnose und Behandlung wird so immer genauer und die Behandlung für den Patienten schonender.

Wie man Prostatakrebs erkennen und behandeln kann, lesen Sie in unserem aktuellen Artikel im Themenbereich "Gesundheit".