Neujahrsvorsätze: Mit Spaß und Realitätssinn Ziele erreichen

Samstag, 4. Januar 2020

Nach den Sternen greifen: Zum neuen Jahr fassen Menschen immer wieder Vorsätze, um die ganz großen Ziele zu erreichen. Damit das gelingt braucht man zweierlei: Realitätssinn und Spaß.

Mehr Sport treiben, das Gewicht reduzieren, gesünder leben: Gerade zu Jahresbeginn nehmen wir uns einiges vor. Damit die guten Vorsätze auch in die Tat umgesetzt werden, helfen ein paar Tricks.

Wohl jeder von uns hat schon einmal die Erfahrung gemacht, was für ein tolles Gefühl es ist, ein Ziel erreicht zu haben. Da ist etwas, auf das man seit langem hin gearbeitet, das man sich sehnlich gewünscht hat - und plötzlich ist es da. Vergessen die Anstrengung, überwältigend die Euphorie. Auf der anderen Seite kennen wir auch die Niederlagen, diese schmerzlichen Momente, in denen wir merken, dass wir das gesteckte Ziel verfehlt haben. Siege und Niederlagen prägen uns - und sie bestimmen unser Handeln. Denn der Mensch versucht ganz natürlich Situationen herbeizuführen, in denen er sich wohl fühlt und solche zu meiden, die Unwohlsein auslösen. Und genau diesen Mechanismus sollte man auch bei den Neujahrsvorsätzen beachten.

Spaß löst Motivation aus

Wer beispielsweise mehr Sport mache möchte um fit zu bleiben oder seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, der sollte eine Sportart wählen, die den eigenen Interessen entspricht. Denn mit Spaß regelmäßig laufen zu gehen bringt allemal mehr, als sich ins Fitnessstudio zu quälen, obwohl man keine Lust dazu hat. Hilfreich kann es auch sein, den Sport mit einem mittelfristigen Ziel zu verbinden, etwa dem Stadtlauf oder der anstehenden Fahrradtour mit Freunden. Denn wer auf ein Ziel hin arbeitet und Spaß dabei hat, ist stärker motiviert und bleibt eher bei der Sache - und das hilft dabei, den Neujahrsvorsatz wirklich in die Tat umzusetzen.

Realistische Ziele sichern den Erfolg

Spaß löst Motivation aus, soweit, so gut. Doch ein Ziel zu verfolgen kann noch so viel Freude bereiten, wenn es das Angestrebte unerreichbar ist, wird man früher oder später die Flinte ins Korn werfen. Daher gilt: Strecken Sie sich realistische Ziele und überlegen Sie, wie viel Zeit sie dafür verwenden können. Lieber regelmäßig zwei mal in der Woche Sport treiben, als einen Monat lang sehr intensiv und dann das ganze Jahr über nicht.

Auf den eigenen Körper hören

Gerade für Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung ist es wichtig, auf den Körper zu hören. Der Wunsch nach Verbesserung und der große Ehrgeiz vieler Betroffener können sonst zu einer Überlastung führen, die das Gegenteil dessen bewirkt, was man eigentlich erreichen möchte. Daher gilt: Das Training sollte immer so gewählt werden, dass es den Organismus fordert, nie jedoch überfordert. Sprechen Sie am besten vorab mit Ihrem Arzt, um das Programm zu finden, das für Sie am besten geeignet ist.

Gelassenheit macht glücklich

Bei allem Ehrgeiz ist es auch die Gelassenheit, die glücklich macht. Sich Ziele zu setzen und gute Vorsätze zu fassen ist sinnvoll. Allerdings sollte man nicht zu hart zu sich selbst sein, wenn man hinter den eigenen Erwartungen zurück bleibt. Ein wenig Gelassenheit hilft, die eigenen Grenzen anzunehmen und glücklich durchs Leben zu gehen.