Legaler Cannabis-Wirkstoff kann Beschwerden von MS-Patienten lindern

Dienstag, 30. Juli 2019

Cannabis hat bekanntermaßen einen positiven Einfluss auf die Symptome von Multipler Sklerose. In Deutschland dürfen Ms-Patienten medizinisches Cannabis jedoch nur in Einzelfällen verschrieben bekommen. Cannabidiol, ein Wirkstoff der weiblichen Hanfpflanze, kann eine frei verkäufliche Alternative darstellen.

In Deutschland leben schätzungsweise 130.000 MS-Erkrankte Menschen. Davon bekommen bislang gerade einmal zwischen 5.000 und 10.000 Personen eine Cannabis Therapie. In Deutschland dürfen MS-Patienten mit Hanf behandelt werden. Jedoch ist diese Behandlungsmethode nur in Ausnahmefällen umsetzbar.

Nur in schweren Fällen, bei denen keine andere Therapieform anspringt, wird Cannabis verschrieben. Neben dem Wirkstoff  THC, enthält Hanf den Wirkstoff CBD (Cannabidiol). Dieser verursacht keine Rauschzustände und gilt als Nahrungsergänzungsmittel.

Wie Cannabidiol die Beschwerden von MS-Patienten lindert und was das Präparat kostet, erfahren Sie in unserem aktuellen Beitrag in der Themenwelt Gesundheit.