Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Samstag, 26. Januar 2019

Schnee und Eisglätte stellt vor allem alte und behinderte Menschen vor Probleme. Der Gang wird unsicher, die Rutschgefahr nimmt zu und Verletzungen durch Stürze häufen sich. Mit dem Pinguingang kann man die Sicherheit im Winter erhöhen.

Beim Pinguingang schiebt man das Gewicht über das vordere Bein und tritt mit ganzer Sohle auf. Der auftretende Fuß zeigt leicht nach außen. Diese Haltung sieht vielleicht etwas merkwürdig aus, stabilisiert aber den Körper. Mit kleinen Schritten schiebt man sich so sicher über die glatte Fläche. Die Gesellschaft für Unfallchirurgie rät zum Pinguin-Gang als probates Mittel der Sturzprävention.

 

 Quelle: DGOU 2016/17

Das richtige Schuhwerk kann vor Stürzen schützen

Nicht nur der richtige Gang kann vor Stürzen schützen, auch das geeignete Schuhwerk sorgt für mehr Sicherheit auf rutschigem Untergrund. So sollte man gerade im Winter darauf achten, dass die Sohlen ausreichend Profil haben. Zudem gibt es bereits für wenige Euro Eiskrallen, die man sich unter die Schuhe schnallen kann. Die Stifte verankern sich im Eis und erhöhen damit die Stabilität beim Gehen.

Gehhilfen und persönliche Unterstützung geben Sicherheit

Gerade im Winter können Gehhilfen für zusätzliche Sicherheit sorgen. So lassen sich Spazierstöcke und Unterarmgehstützen mit Spikes ausstatten, damit ein Wegrutschen auf glattem Untergrund verhindert wird. Mediziner raten Personen mit Mobilitätseinschränkungen jedoch dazu, bei Eis und Schnee möglichst in Begleitung nach draußen zu gehen, bei der man sich unterhaken kann. Und wenn das Wetter einmal ganz scheußlich ist, kann man es sich ja auch einfach auf dem Sofa gemütlich machen. Der Lieferservice bringt Lebensmittel oder gekochte Speisen schließlich bis in die Wohnung.