Tanken mit Behinderung: Dienst-Ruf-System erleichtert das Tanken

Das Foto zeigt einen Zapfhahn im Tank.
Behinderte Autofahrer können mit ihrem DRS-Sender jede "DRS-Tankstelle" anfahren und bedient werden. Quelle: pixabay.com

Barrierefreiheit ist nicht nur bei den Toiletten wichtig. Auch an der Zapfsäule sind Menschen mit Handicap darauf angewiesen.

Um die Sicherheit beim Tanken zu erhöhen, gibt es an Autobahnen und in vielen Städten im gesamten Bundesgebiet das sogenannte Dienst-Ruf-System (DRS). Mit dem DRS-Sender in der Hand des Autofahrers und dem DRS-Empfangsgerät an der Tankstelle wird das anstrengende und mit Risiken verbundene Tanken für behinderte Autofahrer zu einem normalen Vorgang.

Ohne Bindung an eine bestimmte Kraftstoffmarke können behinderte Autofahrer mit ihrem DRS-Sender jede "DRS-Tankstelle" anfahren. Mit dem Sender wird das Empfangsgerät angefunkt und das Tankstellenteam bestätigt das empfangene Signal mit einer Rückmeldung für den gehandicapten Autofahrer. Dieser kann nun die Zapfsäule anfahren und in Ruhe abwarten, bis er bedient wird. Die Kosten für den Sender können bei den unterschiedlichen Kostenträgern der Kraftfahrzeughilfeverordnung als behindertengerechte Zusatzausstattung beantragt werden.