Best Practice Inklusion: Martin Lorrek von der A. Sutter Dialog Services GmbH

Das Foto zeigt Martin Lorrek mit einer Kollegin bei der Arbeit am PC.
Martin Lorrekt bei der Arbeit. Quelle A. Sutter Dialog Services

Martin Lorrek führt als Teamleiter der Unit Banken / IT-Services beim CCV-Mitglied A. Sutter Dialog Services GmbH ein Team von 20 Mitarbeitern/innen und ist für die professionelle Abwicklung der Kundenaufträge sowie die regelmäßige Informationsweitergabe an die Geschäftsführung verantwortlich.

Er ist durch ein Zugunglück seit dem 14. Lebensjahr körperlich erheblich eingeschränkt. In diesem Best Practice Inklusion beschreibt Herr Lorrek ganz praktisch seine Erfahrungen in der Arbeitswelt Callcenter: „Die Arbeit ist für mich sehr sinnstiftend und mein Leben erhält dadurch einen Rhythmus, der mich täglich über neue Aufgaben und Herausforderungen fordert und über neu erworbene Kompetenzen fördert. Der Tagesablauf ist gegliedert, die Teilhabe am Arbeitsgeschehen vermittelt mir Selbstwertgefühl und Stolz. Trotz meiner Einschränkung fühle ich mich als wertvolles Mitglied der arbeitenden Gesellschaft und bin dankbar, dieses erleben zu dürfen.“.

 

Bericht von Herrn Lorrek:

Mein Name ist Martin Lorrek und ich bin durch ein Zugunglück seit dem 14. Lebensjahr körperlich erheblich eingeschränkt. Mein Werdegang in der A. Sutter Dialog Services GmbH begann im August 2006 als Call-CenterAgent. In dieser Position umfasste meine Tätigkeit vorwiegend den telefonischen Support für Bankkunden, die komplexe Electronic Banking Systeme zur Abwicklung ihrer Bankgeschäfte einsetzen. Die nachstehenden Zeilen sollen meine in unserem Unternehmen gewonnenen, persönlichen und durchaus positiven Eindrücke verdeutlichen. Unser Call-Center behauptet sich seit 1999 erfolgreich am Markt. Mit unserer modernen technischen Ausstattung und unseren hochqualifizierten Mitarbeitern sind wir Ansprechpartner für komplexe Call-Center-Projekte in den Bereichen Messen, Banken und 24h-Services. In diesem nahezu familiären Umfeld von Mitarbeitern und einem ausgezeichneten Arbeitsklima fiel es mir vom ersten Tag an sehr leicht, mich in der Unternehmenskultur zurechtzufinden und fester Mitarbeiter eines Unternehmens zu werden, in dem ich mich von Beginn an wohl fühlte und auf das ich bis heute sehr stolz bin. Kollegialität, Fairness, Hilfsbereitschaft, Verständnis und Rücksichtnahme, aber auch Humor sind nur einige der Faktoren, die mir und uns das Arbeiten im Unternehmen angenehm machen. Ebenfalls war und ist unsere Unternehmenskultur von Faktoren wie Zuverlässigkeit, Qualität und Einsatzbereitschaft geprägt und vermittelt mir dadurch ein Gefühl der Sicherheit. Nach erfolgreichem Abschluss von in- und externen Fortbildungsmaßnahmen übernahm ich im Laufe der Zeit mehr Aufgaben und mehr Verantwortung. Heute führe ich als Teamleiter der Unit Banken / IT-Services ein Team von 20 Mitarbeitern/innen und bin für die professionelle Abwicklung der Kundenaufträge sowie die regelmäßige Informationsweitergabe an unsere Geschäftsführung verantwortlich. Die Arbeit ist für mich sehr sinnstiftend und mein Leben erhält dadurch einen Rhythmus, der mich täglich über neue Aufgaben und Herausforderungen fordert und über neu erworbene Kompetenzen fördert. Der Tagesablauf ist gegliedert, die Teilhabe am Arbeitsgeschehen vermittelt mir Selbstwertgefühl und Stolz. Trotz meiner Einschränkung fühle ich mich als wertvolles Mitglied der arbeitenden Gesellschaft und bin dankbar, dieses erleben zu dürfen. Diese positiven Aspekte führen auch dazu, dass die beschriebenen Verantwortlichkeiten sich in einem ausgewogenen Gleichgewicht befinden. Inklusion in unserem Unternehmen heißt: Jeder ist wichtiger Bestandteil eines Teams und alle halten zusammen. 

April 2016