lb-lab sucht Menschen mit Behinderung

MyHandicap stellt heute ein weiteres Unternehmen vor, das zukünftig mehr Menschen mit Behinderung einstellen will: lb-lab in Hamburg.

Auch wenn lb-lab als kleines Unternehmen mit rund einem Dutzend Mitarbeitern nur die Stelle einer studentischen Aushilfskraft zu vergeben hat - sobald mehr Stellen frei sind, möchte lb-lab auch seiner sozialen Verantwortung gegenüber behinderten Arbeitnehmern gerecht werden.

Das innovative Unternehmen mit Sitz mitten in der Hamburger Altstadt gibt sich auf seiner Webseite als Spezialist für Full-Service-Angebote im Bereich mobile Lösungen und Dienstleistungen aus. Kurz: lb-lab erstellt Webseiten, die auf Handys aufgerufen werden können und arbeitet mobile Werbe- / Marketingstrategien heraus. Eine weitere Stärke sind so genannte Location Based Services (LBS).

Auf gut Deutsch: Standortbezogene Dienste. Damit sind Applikationen (kleine Programme für Handys) gemeint, die den Standort eines Mobiltelefons ermitteln und auf für den Nutzer relevante Angebote rund um sich herum hinweisen. Für MyAdress programmiert lb-lab derzeit eine Applikation für den iPhone.

Das Logo des Hamburger Unternehmens. (Bild: lb-lab)
Das Logo des Hamburger Unternehmens. (Bild: lb-lab)

lb-lab übernimmt soziale Verantwortung

Damit Menschen mit Behinderung ein normales Leben führen können, müssen etliche Barrieren beseitigt werden. Diesen Grundgedanken hat lb-lab verstanden. Und unterstützt MyAdress, indem sie ihr Know-how kostenlos zur Verfügung stellt und die Applikation pro bono (= ohne Entgelt, zum Wohle der Öffentlichkeit) programmiert. Die Applikation zum mobilen Abrufen barrierefreier Locations wird noch 2010 auf den Markt kommen.

Doch das ist nicht alles. lb-lab bietet Menschen mit Behinderung echte Jobchancen. „Bei uns spielt Chancengleichheit eine zentrale Rolle“, bekräftigt Georg von Waldenfels, Geschäftsführer von lb-lab, die Unternehmensphilosophie. Denn „ein fairer Umgang miteinander ist die Grundbedingung für eine gute Zusammenarbeit“.

Georg von Waldenfels, Geschäftsführer von lb-lab. (Bild: lb-lab)
Georg von Waldenfels, Geschäftsführer von lb-lab, weiß um den kreativen Input jedes Einzelnen. (Bild: lb-lab)

Entscheidend sind die Ideen

Beispielsweise könne ein behinderter Mitarbeiter als Betroffener wertvolle Beiträge zu der MyAdress-Applikation leisten und so dieses kostenlose Angebot weiter verbessern. Aber dies ist nicht der Hauptgrund für eine Einstellung von Arbeitnehmern mit Handicap. Ein innovatives Unternehmen lebt schließlich vom „kreativen Input jedes Einzelnen“, stellt von Waldenfels fest.

Wenn ein Unternehmen pro bono an einem Projekt mitarbeitet, dann zeigt das dessen Überzeugung dafür. lb-lab ist überzeugt von der Idee des mobilen Abrufs barrierefreier Locations.

lb-lab unterstützt also nicht nur den Ausbau von Barrierefreiheit, sondern lebt ihn auch aus. „Wir wachsen ständig mit unseren Produkten und suchen ständig neue, innovative Mitarbeiter“, so von Waldenfels. Deshalb bietet lb-lab jungen, schwerbehinderten Menschen eine Stelle als studentische Hilfskraft zur Datenrecherche in ihrem „dynamischen Team“ an.

Im Mittelpunkt: Individuelle Talente

Doch auch Initiativbewerbungen sind willkommen. „Jeder Bewerber, ob mit oder ohne Handicap, erhält die gleichen Chancen“, versichert von Waldenfels. Entscheidend sind die individuellen Talente eines jeden Menschen. Nehmen Sie die Herausforderung an, das knapp mehr als ein Dutzend bestehende Team zu verstärken?

Text: TMI

Bilder: lb-lab

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese gleich hier im Forum!

Links zu diesem Artikel