ComToAct - Wettbewerb für Arbeit ohne Barrieren

(Foto: S. Hofschlaeger, Pixelio.de)
Der ComToAct Award trägt hoffentlich dazu bei, dass sich dieses Bild arbeitender Menschen in der Realität und in unseren Köpfen grundlegend verändert. (Foto: S. Hofschlaeger, Pixelio.de)

Handeln Sie! Und lassen Sie sich dafür auszeichnen! Der ComToAct-Award kürt die innovativsten Ideen zur Integration von Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben.

Menschen mit Behinderung sollen Zugang zum Arbeitsleben haben – wie alle anderen Menschen auch!

Das hört sich in der Theorie logisch an, ist es in der Praxis aber noch lange nicht. Eine Behinderung ist für eine Anstellung leider ein Handicap. Die Barrieren abzubauen ist schwer, aber nicht unmöglich!

Los geht’s!

Das Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen (CDI-HSG) und die Stiftung MyHandicap wollen den Anstellungsstein für Menschen mit Behinderung ins Rollen bringen. Der Wettbewerb ComToAct (Commitment to Action) soll dazu einen Anreiz geben.

Der Wettbewerb stellt Unternehmen auf ein Podest, die sich in besonderer Weise für die Integration von Menschen mit Handicap in ihrem Betrieb engagieren  und damit deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessern.

Im Rahmen der Commitment to Action Initiative der Centers for Disability and Integration der Universität St.Gallen wurde der ComToAct-Preis als praxisgebundene Auszeichnung von Unternehmen zur Integration von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt entwickelt. Die Besonderheit dieser Auszeichnung ist, dass sie länderübergreifend im gesamten deutschsprachigen Raum vergeben wird.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von CHF 15'000 dotiert. Das Preisgeld muss zweckgebunden in Integrationsaktivitäten im Unternehmen investiert werden. Der Preisträger kann sich mit dem Gewinn der ComToAct-Auszeichnung nicht nur bei der Preisverleihung an der Universität St.Gallen öffentlichkeitswirksam präsentieren und profitiert ausserdem vom internen und externen Imagezuwachs und seiner länderübergreifenden Vorbildfunktion.

Zudem erhält er wissenschaftliche Unterstützung und unentgeltliche Beratungsleistungen durch das CDI-HSG bei der Begleitung seiner Integrationsmassnahmen.

Machen Sie’s genauso!

Die Metro Group geht bei der Integration von Menschen mit Behinderung mit bestem Beispiel voran. Ganz getreu der Firmenphilosophie: „Vorsprung durch Vielfalt“ fördert der Global Player die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsprozess. „Menschen mit Behinderung wollen vor allem eines: integriert werden. So dass sie das leisten können, was ihnen möglich ist“, sagt Zygmunt Mierdorf, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Metro Group.

Auch die Federtechnik Kaltbrunn-Wangs AG arbeitet an der Integration von Menschen mit Behinderung. „Menschen, die einer Behinderung zufolge aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, brauchen eine umfassende Betreuung nicht nur seitens der beratenden Institutionen, sondern insbesondere seitens des künftigen Arbeitgebers“, weiß Paul Fäh, der Leiter des Finanz-, Personal- und Informationswesens der Federtechnik Kaltbrunn-Wangs AG.

„Auszeichnungen wie der ComToAct Award motivieren und spornen die Teilnehmer zu Höchstleistungen an. Teilweise zünden sie latente Ideen und Initiativen, da Ihnen ein Forum gegeben wird. Gleichzeitig erhalten die Nominierten und die Gewinner Öffentlichkeit und Anerkennung für Ihre fortschrittlichen Konzepte. Komplexe Themen wie die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung profitieren enorm durch diesen Ideenwettbewerb und Lerneffekte für Betroffene und Arbeitgeber. Aus diesem Grund unterstützt die Stiftung MyHandicap den Award aus voller Überzeugung", sagt Dominik Domnik, Geschäftsführer von MyHandicap.

Bereit to Act?

Weitere ComToAct-Preis Verleihungen sind vorgesehen. Weitergehende Informationen inklusive Bewerbungsunterlagen werden rechtzeitig auf dieser Seite bereitgestellt. 

Text: MHA

Fotos: pixelio.de

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