Visitenkarten mit dem gewissen Extra

Ein Tennisfeld mit Netz in Minaturformat als Visitenkarte.
Beispiel für die Visitenkarte einer Tennisschule

Eine Visitenkarte für eine Bewerbung zu benutzen klingt im ersten Moment vielleicht etwas abwegig, doch können Visitenkarten bei bestimmten Anlässen die ideale Möglichkeit sein, um das Interesse eines Unternehmens zu wecken. Solche Veranstaltungen können beispielsweise Jobmessen sein, aber auch Gewerbeveranstaltungen, im Rahmen dessen sich bestimmte Betriebe einer Branche präsentieren.

Zu solchen Veranstaltungen nimmt keiner seine Bewerbungsunterlagen mit, jedoch ist der Austausch von Visitenkarten die erste Form der Kontaktaufnahme und du bist jenen Bewerben einen Schritt voraus, die selbst keine Visitenkarte haben.

Designtrends für Visitenkarten

Visitenkarten sind wie viele andere Drucksorten verschiedenen Trends unterworfen. Grundsätzlich gilt, dass eine Visitenkarte ein persönliches Aushängeschild ist, und darf deshalb nie billig wirken. Deshalb sollte bereits beim Papier auf Qualität geachtet werden, wobei hier durchaus zu ungewöhnlichen Papiersorten gegriffen werden kann. In jedem Fall sollte es sich um ein sehr dickes Papier handeln, das möglichst stabil ist. Gespart sollte auch beim Druck nicht werden. Im Moment sind kräftige Farben im Trend, die mit dem herkömmlichen Vierfarben-Druck nicht realisierbar sind. Metallic-Töne oder sehr intensive Blautöne können nur mit speziellen Verfahren wie im Digitaldruck realisiert werden, doch sie sind ein optischer Blickfang, weshalb es sich auch lohnt, die zusätzlichen Kosten zu investieren. Die Visitenkarte bietet nur wenig Platz für Infos und genutzt wird in der Regel nur die Vorderseite. Mittlerweile geht der Trend dazu auch die Rückseite zu benutzen, was besonders jenen zugute kommt, die eine Visitenkarte für eine Bewerbung benutzen möchten.

Die richtigen Infos für potenzielle Arbeitgeber

Während die Vorgaben für Informationen von Firmenvisitenkarten relativ klar sind, ist die Auswahl der Daten, die auf eine Visitenkarte für eine Bewerbung aufgedruckt werden, etwas schwieriger. Grundsätzlich gehören auf die Karte jene Daten, unter denen du erreichbar bist, wobei die Adresse selbst, nur dann aufgedruckt werden sollte, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Viel wichtiger ist beispielsweise die Telefonnummer oder deine E-Mail-Adresse. Außerdem sollte beispielsweise unter deinem Namen dein Beruf stehen, wobei hier die Bezeichnung durchaus noch allgemeiner gehalten werden kann. Durch den Trend auch die Rückseite zu bedrucken, bietet es sich an, dort spezielle Qualifikationen zu vermerken. Bist du noch in einem Unternehmen tätig und möchtest dich beruflich neu orientieren, nutze nicht deine Firmenvisitenkarten, sondern lass dir für diesen Anlass spezielle Karten drucken. Hochwertige Karten zu einem vernünftigen Preis kannst du beispielsweise bei Flyeralarm drucken lassen.

(barrierefreie) Visitenkarte 2.0

Die Visitenkarte bietet leider nur begrenzt Platz für Informationen, zum Glück haben jedoch moderne Technologien die Karten erobert, die diesen begrenzten Raum deutlich erweitern. Eine Möglichkeit ist beispielsweise einen QR-Code auf die Karte aufdrucken zu lassen, der auf eine eigene Seite im Internet führt, wo du genau deine Qualifikationen und Erfahrungen in Form eines digitalen Lebenslaufs erläuterst. Dies ist nebenbei auch eine gute Möglichkeit, einem Visitenkartenempfänger mit Seheinschränkung, die Information auf der Visitenkarten in elektronsicher Form zur Verfügung zu stellen, die er sich dann vergrößern oder vorlesen lassen kann. Visitenkarten mit einer digitalen Erweiterung sind damit gut geeignet, um eine barrierefreie Karten zu gestalten. Alternativ können die Karten zusätzlich noch mit wichtigen Infos in der Brailleschrift versehen werden oder du gehst gänzlich neue Wege im Design und gestaltest beispielsweise Karten zum Aufklappen, damit für eine bessere Lesbarkeit die Buchstaben größer geschrieben werden können, jedoch alle wichtigen Informationen untergebracht werden.