Aktuelle Trends zum Thema Bewerbung und Jobsuche

Das Foto zeigt eine Bewerbungsmappe.
Als Bewerber solltet man sich über aktuelle Trends und Vorgaben zum Thema Job informieren. Foto: pixabay.com

Wer sich auf heute auf Jobsuche begibt, muss nicht nur viele ungeschriebene Regeln beachten. Er sollte auch aktuelle Trends zum Thema Bewerbung, Karriere und Jobsuche kennen, um seine Chancen auf den Traumjob zu erhöhen.

Unsere Partner von richtiggutbewerben.de präsentieren euch deshalb 4 aktuelle Trends – von der Suche nach der passenden Stellenanzeige bis hin zum Versenden der fertigen Bewerbungsunterlagen:

1. Die passende Stelle suchen: Sich einfach finden lassen!

Wer sich früher auf die Suche nach dem Traumjob machte, musste vor allem eins: Viele Seiten Zeitungspapier und Anzeigenblätter wälzen. Heute inserieren die meisten Unternehmen nicht mehr im Printbereich, sondern Online: Jobsuchmaschinen und Stellenbörsen wie Stepstone oder Monster bieten Jobsuchenden täglich tausende neue Stellen zur Auswahl. Doch auch hier macht sich ein neuer Trend breit: Anstatt selbst die Wunschstelle zu suchen, auf die man sich bewerben kann, lässt man sich einfach direkt von den Unternehmen finden. Soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn haben sich genau darauf spezialisiert und bieten eine Plattform, um sich potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Hier sollte man unbedingt auf eine einwandfreie Präsentation achten und die richtigen Suchbegriffe zu verwenden – es kann sich lohnen, das eigene Xing-Profil professionell optimieren zu lassen.

2. Das Bewerbungsschreiben: Die Mischung macht’s!

Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass die Bewerbung aus drei Teilen bestand: Anschreiben, Lebenslauf und Motivationsschreiben. Das Motivationsschreiben, oft auch ganz geheimnisvoll als „dritte Seite“ bezeichnet, ist heute allerdings vielerorts außer Mode. Lediglich bei kreativen oder sozialen Berufen oder Bewerbungen für ausgewählte Studien- oder Ausbildungsplätze wird noch explizit ein Motivationsschreiben verlangt. Bei allen anderen Ausschreibungen genügt meist ein Bewerbungsanschreiben: Dieses ist dann eine Mischung aus Motivation, einer Hervorhebung stellenspezifischer Informationen und Verknüpfungen mit der eigenen Laufbahn. Hier gilt vor allem: In der Kürze liegt die Würze! Eine Seite sollte genügen, um dem Personaler klar zu machen, warum man selbst der beste Bewerber für den Job ist.

3. Der Lebenslauf: Amerikanischer Stil ist zur Zeit angesagt!

Auch in der Form des Lebenslaufes hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Während man früher mit der Schullaufbahn begann und sich dann chronologisch bis zur letzten oder derzeitigen Position durchgearbeitet hat, wird der Lebenslauf heute meist im sogenannten amerikanischen Stil verfasst. Das heißt vor allem: A-synchron! Der letzte (oder wichtigste) Job kommt zuerst. Dies ist eine klare Akzentuierung. Den Personaler interessiert sowieso nicht, wo man zur Schule gegangen ist oder wo die Ausbildung aufgenommen wurde. Die letzten Stationen sind wichtig, deshalb sollten diese auch zuerst genannt werden, um dem potenziellen Chef langes Blättern und Suchen zu ersparen.

4. Der Weg: Online ist das Zauberwort!

Die gute alte Bewerbungsmappe hat sicher auch heute noch nicht ausgedient und viele, vor allem kleinere Unternehmen setzen auch weiterhin auf eine Bewerbung, die per Post oder persönlich in schriftlicher Form eingereicht werden muss. Größere Arbeitgeber, die jedes Jahr dutzende, wenn nicht sogar hunderte neue Mitarbeiter einstellen, haben allerdings meist dem Papierkrieg abgeschworen und setzen auf Online-Tools oder Bewerbungen per E-Mail. Dies spart nicht nur dem Bewerber Druckkosten, sondern erleichtert es auch den Personalern: Die Bewerbungsunterlagen sind direkt beim richtigen Ansprechpartner, es geht weniger verloren und die Suchfunktionen bieten optimale Navigation in der Bewerbung selbst. Auch als Bewerber sollte man sich auf diese neuen Wege einstellen und Online-Bewerbungstools: Bilder und Unterschriften sollten digitalisiert werden, Links und Verweise können eingebaut und auf Online-Profile verwiesen werden. Während man früher vor allem auf ein leserliches Schriftbild und die Optik in einer Mappe geachtet hat, gilt es nun die Unterlagen auf optimales Lesegefühl am Bildschirm auszurichten.

Fazit:

Der Bewerbungsprozess befand sich schon immer in einem stetigen Wandel. Als Bewerber ist es deshalb zwingend notwendig, mit der Zeit zu gehen und sich über aktuelle Trends und Vorgaben zum Thema Job und Karriere zu informieren. Gerade für Bewerber mit Handicap ist es empfehlenswert, aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen und auch die Rechtslage zu kennen: Was sollte ich erwähnen? Was darf der potenzielle Arbeitgeber fragen und was nicht? Wie gehe ich mit meiner Situation um? Wie präsentiere ich mich optimal?

Für diejenigen, die dies zeitlich nicht schaffen, aber trotzdem nicht auf eine professionelle Bewerbung verzichten möchten, ist ein Online-Bewerbungsservice eine gute Option. Experten mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Beruf und Bewerbung und exzellentem Fachwissen optimieren und korrigieren nicht nur bestehende Bewerbungsschreiben und Lebensläufe, sondern übernehmen auch die Erstellung komplett neuer Unterlagen für die Jobsuchenden.