CBD – Von der Schmerzlinderung bis zur Beruhigung einsetzbar

Cannabidiol kann bei vielen Erkrankungen helfen. Bildquelle: Kym MacKinnon on Unsplash

CBD steht für Cannabidiol. Ebenso wie THC handelt es sich hierbei um einen Wirkstoff der Cannabispflanze. Im Gegensatz zu THC hat CBD aber keine psychoaktive Wirkung, macht demnach nicht high und ist legal erhältlich. Seit einigen Jahren ist der Wirkstoff recht populär, da es bei Allergien, Angst- und Panikstörungen, sogar bei Despressionen, dem Tourette-Syndrom sowie bei schwerwiegenden Erkrankungen, wie beispielsweise Multiple Sklerose, bis hin zu Krebs eingesetzt werden kann.

Es wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend auf vielerlei Beschwerden. Die meisten Nutzer konsumieren das CBD in Form von Öl, da einfach und überall ein paar Tropfen unter die Zunge gegeben werden können. Mittlerweile sind sehr viele CBD-Produkte in Form von Kapseln, Tees, Cremes etc. auf dem Markt. Vor dem Kauf sollte man sich jedoch ausreichend im Internet oder Fachgeschäft informieren, da es leider einige unterdosierte sowie überteuerte Produkte gibt.

CBD gegen Schmerzen

CBD kann bei Schmerze helfen – sowohl bei chronischen als auch bei akuten. Viele Studien über CBD Produkte belegen, dass bei Schmerzen, die länger als drei Monate andauern, also chronisch sind, die Einnahme von CBD eine Verbesserung bewirken kann und das auf ganz natürliche und sanfte Weise.

CBD hilft nachweislich gegen Migräne, welche für das Gehirn gefährlich werden kann, sollte sie chronisch werden. Migräne tritt oft als Reaktion von Stress auf, welcher durch CBD minimiert werden kann. Meist ist auch der Gehalt an dem Neurotransmitter Serotonin zu gering, wodurch ebenfalls eine Migräne ausgelöst werden kann. CBD stimuliert den Serotonin-Rezeptor im Hirn und kann somit das Migränerisiko senken.

Selbst bei Krebserkrankungen kann CBD, zusätzlich zu anderen Behandlungsmethoden, zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden. Begleitend könnte es beispielsweise bei der Schmerztherapie eingesetzt werden. Ebenso hat es eine beruhigende Wirkung auf den gesamten Körper.

Studien belegen, dass CBD eine entzündungshemmende Wirkung hat und demnach bei jeglichen Entzündungen eingesetzt werden kann. CBD stärkt auch das Immunsystem nachweislich.

Cornelius De Luca, CBD Experte und Chefredakteur bei CBD360.de berichtet, dass sich Forscher einig sind, dass CBD bezüglich Schmerzbehandlungen ein hohes Potenzial hat. Es hilft Menschen mit chronischen Schmerzen, ohne zu einer Drogenvergiftung oder Abhängigkeit zu führen. Bei schweren oder chronischen Schmerzen sollte man die Einnahme vorher mit seinem Arzt besprechen, da Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht ausgeschlossen werden können. Der behandelnde Arzt kann auch bezüglich der Art des Produktes und der Dosierung helfen und informieren.

Cannabis bei Tourette-Syndrom

Eine neuseeländische Studie zeigt, dass CBD Menschen helfen kann, die am Tourette-Syndrom leiden. Die Probanden erhielten dabei zweimal täglich CBD sowie THC in Form von Sprays. Die Cannabinoide führten zu einer deutlichen Verbesserung der vokalen und motorischen Tics, die das Tourette-Syndrom prägen. Betroffene haben somit eine absolut verbesserte Lebensqualität. Die Verträglichkeit der Präparate war ebenso gut.

Nebenwirkungen von CBD

CBD wurde mittlerweile in vielen Studien getestet, die alle zu dem Schluss kommen, dass keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt sind. Es kann vereinzelt zu Mundtrockenheit, niedrigerem Blutdruck oder leichter Benommenheit kommen. Auch die World Health Organization (WHO) bestätigt, dass die Einnahme von CBD unbedenklich ist.

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese gleich hier im Forum!