Assistenz für behinderte Menschen

Zwei Hände greifen ineinander (Bild: PublicDomainPictures / pixabay.com)
Schwerbehinderte Menschen können durch Assistenz ein vergleichsweise hohes Maß an Selbstbestimmung erlangen (Bild: PublicDomainPictures / pixabay.com)

Menschen mit schweren Einschränkungen sind im Alltag mitunter auf Unterstützung von anderen angewiesen. Einige benötigen nur stundenweise Unterstützung, andere benötigen ganztägig, oft auch nachts Hilfe.

Dies ist der Fall bei Menschen, die stark mobil eingeschränkt sind, wie beispielsweise Schlaganfall-, Multiple Sklerose-Betroffene oder Personen mit Muskelerkrankungen. Eingehend auf die verschiedenen Bedürfnisse von Menschen mit Assistenzbedarf gibt es daher auch verschiedene Möglichkeiten, einen oder gar mehrere Assistenten einzusetzen. Wobei die Assistenten nicht immer menschlicher Natur sein müssen, für Menschen mit einer Sehbehinderung kommen beispielsweise auch Blindenhunde in Betracht.

Der Assistenzbegriff hat sich zudem in den letzten Jahrzehnten gewandelt - weg von der Fürsorge, hin zu einem professionellen Verhältnis. Betroffene mit Assistenzbedarf werden nicht mehr als hilfsbedürftige Menschen angesehen, sondern als Arbeitgeber mit Persönlichen Budgets; Assistenten wiederum als Dienstleister.

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