Anonyme Spieler geben bei Spielsucht Hilfestellung

Das Foto zeigt Spielchips, Karten und Würfel.
Glücksspiel im Internet ist für viele Spieler verlockend. Foto: pixabay.com

Das Glücksspiel im Internet ist für viele Spieler verlockend, denn zum einen ist es leicht, an die Games heranzukommen. Man kann sie immer und überall – auch von unterwegs aus mit dem Handy – zocken.

Die Gewinnchancen sind außerdem höher als in einer Spielbank. Zum anderen sorgt die Anonymität im Internet dafür, dass selbst schüchterne und zurückhaltende Menschen sich dem Glücksspiel widmen. Viele von ihnen entwickeln ein Suchtverhalten, das sie gefährdet.

Zwar wird das Angebot an Spielautomaten und Ähnlichem vom Staat eingeschränkt, doch die Angebote im Internet steigen rasant an. Für viele Games, wie das bei vielen renommierten Casinobetreibern der Fall ist, muss nicht einmal echtes Geld gespielt werden. Sie lassen sich gratis zocken. Der Übergang vom Vergnügen zur Spielsucht erfolgt dadurch fließend. Damit das so wenig wie möglich passiert, haben viele Internetcasinos Funktionen in ihre Webseiten eingebaut, die es dem Spieler ermöglichen, sich selbst zu kontrollieren und zwar mit Limits, die sie sich setzen können und die sich nicht überschreiten lassen. Dafür sorgt ein Mechanismus auf der Webseite. Auf casinojetzt.de.com gibt es eine Übersicht von empfehlenswerten Online Casinos, die seriös sind und eine solche Funktion zur Selbstkontrolle anbieten.

Was tun, wenn man merkt, dass man spielsuchtgefährdet ist?

Der Wille allein genügt nicht, ein aufrichtiger Wunsch muss da sein, und eine große Bereitschaft mit dem Spielen aufhören zu wollen. Viele Spielsüchtige unterstützen sich gegenseitig damit. Sie treffen sich in einer Gruppe der Anonymen Spieler und erzählen sich gegenseitig von ihren Schwierigkeiten. Alex (Name von der Redaktion geändert), 38, war viele lange Jahre süchtig und zockte an Spielautomaten im Internet um Geld. Nach einer missglückten Therapie und mehreren Rückfällen ging er schließlich zu den Treffen der Anonymen Spieler. Mithilfe dieser Gruppe konnte er die Spielsucht schließlich stoppen. Denn dort hat er das erste Mal verstanden, wie die Krankheit Spielsucht funktioniert. Heute ist er einer derjenigen, die selbst eine Hilfegruppe der Anonymen Spieler anleitet.

Die wichtigste Methode für einen Heilungserfolg ist der Zwölfpunkteplan, mit dem sich Spielsüchtige Schritt für Schritt aus der Sucht herauskämpfen. Dort wird Kraft, Hoffnung und Erfahrung vermittelt und keine Kritik verteilt. Bei den Anonymen Spielern versucht man, sich zuerst klar zu machen, das man ein Problem hat, dass alleine nicht mehr zu bewältigen ist. Der Weg der Genesung schreitet mit jeder Sitzung weiter fort.

Erste Anzeichen einer Spielsucht

Wer gerne im Internet Glücksspiele zockt und nicht weiß, wie sehr er von dem Spielen schon vereinnahmt ist, sollte sich fragen, ob die folgenden Symptome bei ihm bereits eintreten: Vernachlässigung von wichtigen sozialen und häuslichen Beziehungen und Verpflichtungen, vermeiden von gemeinsamen familiären Aktivitäten und Hobbies, Vernachlässigung von Mahlzeiten und Unordnung in den eigenen vier Wänden. Weitere Anzeichen für eine Spielsucht sind vorhanden, wenn man sich nicht mehr richtig um die eigene Körperpflege kümmert.

Spielsüchtiger bleibt man immer

Wie bei den Alkoholikern ist und bleibt der Spielsüchtige immer ein Spielsüchtiger. Auch wenn er „trocken“ ist und nicht mehr zockt. In der Gruppe entwickelt man sich zwar weiter, aber die Problematik bleibt die Gleiche: Nämlich die Kontrolle beim Spielen über Zeit und Geld zu behalten. Deshalb ist es für die meisten Spielsüchtigen wichtig, den Sitzungen der Anonymen Spieler ihr Leben lang beizuwohnen.