Inkontinenz

Eine besorgte junge Frau kurz vor der Türe einer Damentoilette (Foto: DAK/Wigger)
Inkontinenz ist nicht nur ein Seniorenproblem - auch junge Menschen können davon betroffen sein. (Foto: DAK/Wigger)

Dahinter verbirgt sich das Unvermögen, die Blase zu halten. Dieses Problem wird oft totgeschwiegen und kann zu höchst unangenehmen Situationen führen. Dabei gibt es Wege, "trocken" zu bleiben.

Schätzungen zufolge sind 5 bis 8 Millionen Bundesbürger inkontinent. Wenn man von Blasenschwäche - dem verbreiteteren Ausdruck - hört oder liest, verbindet man damit meistens Senioren, die in die Hose oder ins Bett "machen". Doch eine Vielzahl an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen lebt ebenfalls mit einer Inkontinenz.

Zum Einen, weil etwa eine hochgradige Querschnittlähmung es körperlich unmöglich macht, die Blasen- oder Darmentleerung zu steuern. Oder wenn aufgrund einer Störung der Nervenbahnen - zum Beispiel bei Multipler Sklerose oder Spina bifida - Signale vom Gehirn an die Ausscheidungsorgane nicht (richtig) übermittelt werden. Daneben gibt es noch weitere Ursachen wie etwa Stress oder ein Tumor.

Wir wollen Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit der Inkontinenz umgehen kann. In bestimmten Fällen kann eine Operation helfen, dennoch sollte sie der letzte Weg sein. Vorher können Hilfsmittel wie etwa Katheter, Einlagen oder Windel gute Dienste leisten.