Die heilende Kraft des Weihrauchs

Das Foto zeigt einen Weihrauchbaum in der Wüste.
Weihrauch wird aus dem Harz des Weihrauchbaumes gewonnen. Foto: pixabay.com

Pflanzen spielen in der Medizin seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Lange bevor Pharmaunternehmen hochwirksame Arzneien entwickelten, wurden Wirkstoffe aus der Natur zur Linderung von Beschwerden eingesetzt. Noch heute sind Naturheilverfahren neben der Schulmedizin von großer Bedeutung.

Naturheilverfahren oder Schulmedizin – für viele ist das eine Glaubensfrage. Dabei geht es nicht darum, die beiden Richtungen gegeneinander auszuspielen. Die Frage lautet eher, was leistet die Schulmedizin? Was leisten Naturheilverfahren und pflanzliche Arzneien? Und wie kann man die Dinge so kombinieren, dass für den Patienten der größtmögliche Nutzen entsteht.

Nehmen wir das Beispiel einer Entzündung. Um diese zu lindern kann man eine Salbe mit entzündungshemmender Wirkung einsetzen. Man kann Tabletten nehmen, die entzündungshemmend wirken, oft jedoch verbunden mit Nebenwirkungen, die es genau zu klären und abzuwägen gilt. Oder man versucht es mit pflanzlichen Produkten. Denn auch mit Weihrauch in Kapselform kann dem entgegengewirkt werden.

Weihrauch als Heilpflanze seit mehr als 3.000 Jahren bekannt

Weihrauch wird aus dem Harz des Boswellia serrata Baumes gewonnen. Schon Hippokrates, der zwischen 460 und 370 vor Christi lebte, setzte Weihrauch zur Wunddesinfektion, bei Erkrankungen der Atemwege und bei Verdauungsproblemen ein. Bereits vor 3.000 Jahren bestanden Handelwege, auf denen die heilsame Pflanze nach Ägypten und Mesopotamien gebracht wurden, später auch nach Rom. Anders als heute, war über die Wirkungsmechanismen des Weihrauchs damals wenig bekannt. Einzig die praktischen Erfolge gaben den Ärzten und Heilern damals Recht.

Wirkung bei einer Vielzahl von Krankheiten belegt

Heute ist man weiter. Längst ist die Zusammensetzung von Weihrauch erforscht und seine heilende Wirkung bestätigt worden. Und anders als früher gibt es den pflanzlichen Stoff heute in Kapselform, sodass man ihn leicht zu sich nehmen und dosieren kann. Das sorgt für eine planbare und vor allem sichere Behandlung mit Weihrauch. Dabei kann Weihrauch bei einer Vielzahl von Erkrankungen oder Beschwerden eingesetzt werden.

Weihrauch...

  • ... bekämpft Entzündungen im Körper
  • ... lindert Gelenkschmerzen
  • ... fördert Herz-Kreislauf-Funktionen
  • ... trägt zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen bei
  • ... reduziert die Häufigkeit und lindert die Schwere von Asthmaanfällen
  • ... trägt zum allgemeinem Wohlbefinden und Vitalität bei

Weihrauch – ein Allheilmittel? 

Die Wirkung und das breite Einsatzgebiet von Weihrauch wurden vielfach beschrieben. Weihrauch ist nicht nur Gegenstand zahlreicher Studien, auch tagesaktuelle Medien haben sich mit der heilenden Wirkung befasst. Bei so viel positiver Resonanz stellt sich die Frage: Ist Weihrauch ein Allheilmittel? Gibt es denn gar keine Risiken und Nebenwirkungen? Wirklich gravierende Nebenwirkungen sind in der Tat nicht bekannt. Allerdings kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Deshalb ist es wichtig, die Packungsbeilage zu beachten und die Behandlung abzubrechen, wenn man Unverträglichkeiten feststellt.

Weihrauch ist also kein Allheilmittel – weil es Allheilmittel in der Medizin nicht gibt. Was Weihrauch allerdings ist – ein pflanzlicher Stoff, dessen Heilkraft seit Jahrtausenden bekannt ist, dessen Wirkung eine Vielzahl von Krankheiten lindern kann. Und ein Wirkstoff, den man ganz einfach in Kapselform zu sich nehmen kann – als Teil einer wirksamen Therapie.