Trink- und Sondennahrung für die optimale Versorgung

Ein Junge beim Trinken (Bild: germancookie / pixabay.com)
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist besonders bei Kindern wichtig (Bild: germancookie / pixabay.com)

Eine ausgewogene Ernährung ist besonders für Kinder wichtig, damit sie sich körperlich und geistig entwickeln. Kranke oder behinderte Kinder können aber häufig nicht genügend Nahrung aufnehmen oder die Nährstoffe nicht optimal verwerten. Für sie ist Trink- und Sondennahrung eine wichtige Ergänzung zu den üblichen Lebensmitteln.

Die gesunde und ausgewogene Ernährung ihrer Kinder ist für die Eltern ein wichtiges Anliegen. Anfangs nehmen Säuglinge wichtige Nährstoffe über die Muttermilch oder vergleichbare Flaschennahrung auf. Mit der Zeit wird eine zusätzliche Ernährung notwendig, um den Energiebedarf des Kindes zu decken. Schon mit einem Jahr essen Kinder im Wesentlichen die gleichen Nahrungsmittel wie Erwachsene. Allerdings können nicht alle ausreichend Nahrung aufnehmen oder die Nährstoffe nicht richtig verarbeiten.

Mangelernährung führt zu Entwicklungsstörungen und Krankheit

Das gilt besonders häufig für kranke oder behinderte Kinder. Gerade sie haben jedoch oft einen höheren Energiebedarf. Die Folge der Unterversorgung können Gedeihstörungen sein: Die Abwehrkräfte sind geschwächt, Kinder dadurch anfälliger für Krankheiten. Sie werden antriebslos oder aggressiv, entwickeln Wachstumsstörungen oder lange Phasen von Krankheit. Eltern fühlen sich oft hilflos, weil sie die Ursachen für die gesundheitlichen Probleme nicht genau kennen - zumal sie immer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung ihres Kindes geachtet haben.

Ursachen für Gedeihstörung vom Arzt abklären lassen

Es ist grundsätzlich zu empfehlen, bei Auffälligkeiten einen Arzt aufzusuchen und mögliche Ursachen für Probleme bei der Nahrungsaufnahme zu erörtern. Er kann beurteilen, ob eine Krankheit Schuld daran ist, dass nicht ausreichend Nahrung aufgenommen werden kann oder dem Körper Nährstoffe fehlen. Nach der "Ursachenforschung" wird der Mediziner auch Maßnahmen vorschlagen, die eine optimale Versorgung des Kindes sicherstellen. Trink- und Sondennahrung sind dabei eine sinnvolle Ergänzung, um die Lebensqualität für das Kind und die Eltern zu verbessern.

Trinknahrung und Sondennahrung zur optimalen Versorgung

Trink- oder Sondennahrung sind jedoch kein Ersatz für "normales" Essen. Kinder sollen alles essen, was ihnen schmeckt und was ihre gesundheitliche Situation erlaubt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie ausreichend Nährstoffe aufnehmen, um zu wachsen und ihre geistigen Fähigkeiten zu entwickeln. Genau hier ist die Trink- und Sondennahrung, wie sie beispielsweise von Nutrini angeboten wird, eine Hilfe: Die Kinder können essen, was und soviel sie möchten und bekommen die lebenswichtigen Nährstoffe zusätzlich über die Trinkflaschen oder eine Sonde. Das ist nicht nur praktisch, sondern schmeckt auch gut - Trinknahrung gibt es nämlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen, sodass die Kinder immer etwas Neues ausprobieren können.

Kosten für Trink- und Sondennahrung bezahlt oft die Krankenkasse

Bei fehlender oder eingeschränkter Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sind die Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, die Kosten für Trink- und Sondennahrung zu übernehmen. Hierfür muss der Arzt ein entsprechendes Rezept ausstellen. Eine vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse ist aber nicht notwendig, da es sich bei Trink- und Sondennahrung nicht um Hilfsmittel handelt - nur für diese gibt es einen Genehmigungsvorbehalt. Das bedeutet: Wenn Kinder Probleme bei der Nahrungsaufnahme oder Verarbeitung haben, sollte man mit einem Arzt sprechen. Er stellt die Diagnose und kann geeignete Trink- und Sondennahrung rezeptieren.


Text: Philipp Jauch - 11/2014
Bild: pixabay.com

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese gleich hier im Forum!