Guthabenkonto schafft Freiheit für Menschen mit Behinderung

Ein goldener Schlüssel der als Bart ein Eurosymbol, ein Dollarsymbol und ein Pfundsymbol hat (Bild: animatedheaven / pixabay.com)
Ihr Schlüssel zum richtigen Konto (Bild: animatedheaven / pixabay.com)

58 Millionen EU-Bürger besitzen kein eigenes Bankkonto - etwa weil sie kein regelmäßiges Einkommen haben. Dabei ist das Konto gerade auch für Menschen mit Behinderung wichtig, etwa um Geld von Sozialversicherungen zu bekommen oder Kosten für Hilfsmittel zu überweisen. Dieser Artikel liefert nützliche Informationen für alle, die auch ohne festes Einkommen ein Bankkonto eröffnen wollen und Wert auf große Sicherheit legen.

In Deutschland gilt seit 1995 eine freiwillige Selbstverpflichtung der Geldinstitute, wonach jeder das Recht hat, ein Guthabenkonto bei einer Bank oder Sparkasse zu besitzen. Dadurch ist es möglich, regelmäßige Ausgaben wie Miete, Strom oder Versicherungen zu begleichen. Ohne ein eigenes Bankkonto wäre es wesentlich schwieriger, Grundbedürfnisse wie Wohnraum abzudecken. Schließlich ist die Überweisung der Miete heute die Regel.

Online-Banking bringt Erleichterung für Menschen mit Behinderung

Für Menschen mit Behinderung hat das eigene Konto noch eine größere Bedeutung. Zum einen schafft es ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Gesellschaft, da man ebenso wie nicht-behinderte Menschen seine Bankgeschäfte erledigen kann. Andererseits ist ein Bankkonto auch eine Erleichterung - etwa, wenn man Überweisungen bequem vom Computer aus erledigen kann. Gerade gehbehinderte Menschen haben durch das Online-Banking eine höhere Lebensqualität. Sie müssen Beträge nicht länger in bar auf das Empfänger-Konto einbezahlen, sondern können die Transaktion per Computer, Smartphone-App oder Telefonbanking anweisen.

Gutgabenkonto schafft Sicherheit

Allerdings müssen Menschen mit einer Behinderung besonders auf die Sicherheit bei Bankgeschäften achten. Da sie häufig über ein geringeres Einkommen verfügen, ist Kostenkontrolle für sie besonders wichtig. Ein Guthabenkonto ist hier die ideale Möglichkeit, da man dieses Konto nicht überziehen darf und folglich keine teueren Dispo-Zinsen anfallen können. So können Menschen mit Behinderung sicher sein, dass sie nicht versehentlich in die Schuldenspirale geraten - und haben trotzdem alle Vorzüge eines Bankkontos. Guthabenkonto.net bietet umfassende Informationen zur Eröffnung eines Guthabenkontos. Außerdem findet man auf der Seite nützliche Informationen zu den Kosten und dem verschiedenen Leistungsumfang von Guthabenkonten und man erfährt, welche Konten auch bei negativem Schufa-Eintrag möglich sind und wie man sich am Geldautomat mit Bargeld eindecken kann.

Recht auf ein "Basis-Konto" für alle EU-Bürger

Um die Teilnahme am wirtschaftlichen und sozialen Leben sicherzustellen, hat das EU-Parlament im Frühjahr 2014 beschlossen, dass jeder EU-Bürger ein Recht auf ein sogenanntes Basis-Konto hat. Damit dürfen auch Menschen mit Behinderung unabhängig von ihrem Einkommen ein Guthabenkonto eröffnen. Das Recht besteht - jetzt muss man nur noch das passende Konto finden. Informationsangebote dazu gibt es im Internet und vom Finanzberater.

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