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Worauf muß ich achten bei Behindertenfahrrad Dreirad

Topic Status: beantwortet

 » Sport & Freizeit
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ray
Themenersteller
Beiträge: 1
Hallo,
suche für meinen Vater ein Dreirad, da er sich mit seinen 84 Jahren nicht mehr so sicher auf seinem alten Fahrrad fühlt und schon zweimal mit dem Fahrrad umgefallen ist. Er ist ansonsten geistig und körperlich erstaunlich fit, aber eben verunsichert. Worauf müssen wir nun achten. Er wohnt auf´m Dorf und will auch mal die Feldwege damit abfahren, war früher 30-60 Minuten unterwegs. Tja, worauf sollten wir achten? Taugen zum Beispiel die PfauTec Räder mit dem supertiefen EInstieg oder bleibt man damit zu leicht an Bordsteinen hängen? Und und...
Frue mich über zahlreiche Antworten!
Mit besten Grüßen RG
Verfasst am: 14. 10. 07 [22:02]
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Sabine
Beiträge: 11
Hallo Ray,

klasse, wenn sich jemand mit 84 Jahren noch aufs Rad setzt und sich fit hält!
Tiefer Einstieg: Macht das Auf- und Absteigen leichter. Mir ist noch kein Fahrrad begegnet, bei dem man mit dem Rahmen am Bordstein hängen bleibt.
Robust genug für Feldwege: Wählt nicht die schmalste Bereifung. Aber mit einem soliden Cityrad bleibt man so schnell nicht im Matsch stecken. Gut ist eine 7-Gang-Nabenschaltung: Für den normalen Alltagsbetrieb sind 7 Gänge ausreichend, und eine Nabenschaltung ist robust und nahezu wartungsfrei.
Zu überlegen ist auch noch, ob die 2 Räder hinten oder vorne sein sollen. Sind sie hinten, bleibt man u. U. leicht an Hindernissen hängen, weil man nicht gewohnt ist, dass das Farrad hinten breiter ist als vorne. Aber auch das hat man schnell raus.
Das Fahren eines Dreirads ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Gewichtsverlagerung fehlt, die man vom Fahrrad kennt. Aber man stellt sich schnell drauf ein.
Statt eines kompletten neuen Fahrrads gibt es auch die Möglichkeit, Stützräder an das vorhandene Rad zu montieren. Sie sehen aus wie die Stützrädchen an Kinderrädern und wirken an Erwachsenenfahrrädern etwas bescheuert. Es ist aber eine deutlich preisgünstigere Möglichkeit, wenn das vorhandene Rad ansonsten ok ist und nur das Gleichgewicht nicht mehr mitspielt.
Am besten wäre, einfach mal verschiedene Räder auszuprobieren.

Gruß
Sabine
Verfasst am: 15. 10. 07 [09:42]
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regenbogen
Beiträge: 1
Hallo Ray,
für einen rüstigen älteren Herrn hier eine Alternative: ein Laufrad für Erwachsene !

Die Räder sind stabil, Handbremsen für Vorder- und Hinterrad i.d.R. vorhanden, man ist sofort mit beiden Beinen auf der Erde und sitzt gut.

Dazu meist in einem Super Design, allerdings nicht ganz billig, das ist ein 3-Rad jedoch auch nicht gerade. icon_wink.gif

Grüße
regenbogen
Verfasst am: 15. 10. 07 [17:51]
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Sengal
Beiträge: 1
Hi,

ich habe gute Hilfe in der Orthopoint Group bekommen.
Dort kennen sich einige Mitglieder sehr gut aus.
Der Link ist:
http://www.orthopoint.com




regenbogen schrieb:

Hallo Ray,
für einen rüstigen älteren Herrn hier eine Alternative: ein Laufrad für Erwachsene !

Die Räder sind stabil, Handbremsen für Vorder- und Hinterrad i.d.R. vorhanden, man ist sofort mit beiden Beinen auf der Erde und sitzt gut.

Dazu meist in einem Super Design, allerdings nicht ganz billig, das ist ein 3-Rad jedoch auch nicht gerade. icon_wink.gif

Grüße
regenbogen
Verfasst am: 19. 10. 07 [09:13]
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Wirbelwind
Beiträge: 2
Hallo, bin seit heute "NEU" hier und bin durch Zufall auf Deinen Beitrag gestoßen. Erst einmal finde ich es toll, daß es auch noch ältere Menschen gibt, die vor Bewegung keinen großen Bogen machen.
Also, ich (36J.) habe selbst so ein "Dreirad" und obwohl ich auch Auto fahre, möchte ich mein Rad nicht mehr hergeben. Allerdings kann man wenn man es übertreibt, auch mit diesem Gefährt umfallen und das ist dann gar nicht mehr lustig, denn so ein Rad wiegt locker um die 30 Kg. Denn auch das Fahren will etwas geübt sein. Ich habe schon "normale" Leute mit Angst auf meinem Rad sitzen sehen, weil sie immer dachten sie müssen beim lenken einen Fuß runternehmen. Denke bitte auch an einen sog. Feststellbremse, sie ermöglicht ein sicheres Auf-u. Absteigen, ohne das das Rad wegrollt. Ein tiefer Einstieg ist sicher sinnvoll, ich habe leider keinen und ziehe mich deshalb auf's Rad. Schau mal in Katalogen oder online Auktionen, da gibt es solche Räder oftmals wesentlich günstiger als beim Sanitätshaus. Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen.
Verfasst am: 28. 12. 07 [21:18]
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