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Wie sieht aus bei Alzheimers und Assistenzhunde?

Topic Status: in Lösung

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
Landesflagge: CH
idieh
Themenersteller
Beiträge: 2
Mein Ehemann ist 51 und leidet unter Alzheimer. Er liebt Hünde und geht sehr viel wandern, teilweise mit mir / Freunden und auch alleine. Er ist noch in der früh Phase von der Krankheit. Wäre hier ein Assistenzhund einsetzbar?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.2016 um 16:31.]
Verfasst am: 12. 12. 16 [15:52]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: CH
Sjoerd_MyHandicap
Beiträge: 54
Hallo & guten Morgen idieh

Danke für diese Frage auf unserem Forum - schön dass Du mit diesem Beitrag zu uns gefunden hast!
Assistenzhunde im klassischen Sinn eignen sich sehr wohl als Begleiter bei einer (beginnenden) Demenz-Erkrankung.
Einige tolle Websiten exisitieren, die sich mit diesem Thema befassen;

http://www.vita-assistenzhunde.de/index.php/de/konzept-info/der-alzheimerhund

http://www.alzheimerinfo.de/aktuelles/news/detail_137.jsp

http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/532547/alzheimer-hund-valentin-bringt-patienten-stueck-zurueck-leben.html

http://www.tz.de/leben/gesundheit/ein-hund-fuer-kranke-faelle-96290.html

Wie Du siehst in den Beiträgen sind es natürlich vor allem gutmütige und ruhige Hunde, welche sich für diese
Aufgabe eignen. In der Schweiz kannst Du Dich unter dieser Adresse ausführlich beraten lassen:
http://www.assistenzhundezentrum.ch/de/

Und auch auf unserer Website findest Du einen Artikel und viele nützliche Links:
https://www.myhandicap.ch/hilfsmittel-behinderung/assistenz/assistenzhunde/?gclid=CP72wu_Z8NACFVRAGwodxRoLMA

Ich wünsche Dir alles Gute auf Eurem weiteren gemeinsamen Lebensweg.
Schön, dass Ihr aktiv durchs Leben geht - wer weiss vielleicht schon bald mit einem Begleiter auf vier Pfoten icon_wink.gif

Herzlichst, Sjoerd van Rooijen (MyHandicap Schweiz)

MyHandicap Redaktion Schweiz
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Verfasst am: 13. 12. 16 [09:05]
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Starke Frau
Beiträge: 17
Ich beschäftige mich sehr mit Hunden und habe selber 2 Golden Retriever, die ich auch selber ausgebildet habe.
Meine persönliche Meinung ist, dass ich Assistenzhunde für Alzheimerpatienten nicht pauschal einsetzen würde.
Im Anfangsstadium mag es sein.
Aber wenn der Patient einkaufen geht und den Hund vergisst oder im fortgeschrittenem Stadium ist - wer beurteilt das und ab wann wird es für Mensch und Hund dann gefährlich?
Hunde fördern den genesungsprozeß ohne Frage und ich bin für Hunde in Pflegeheimen und Krankenhäusern.
Aber ein Assistenzhund wird aufwändig und mindestens 6-12 Monate ausgebildet, kostet viel geld und muss von der KK genehmigt werden.




Liebe Grüße aus Kiel
Martina
Verfasst am: 19. 01. 17 [20:41]
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