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Wie kann ich mein Kind bestmöglich früh fördern?

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
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brücke
Themenersteller
Beiträge: 3
Verfasst am: 29. 09. 09 [13:24]
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DerDickeWaldemar
Beiträge: 20
was hat dein kind?

Auf nach Mullewapp: Denn Freunde helfen sich immer!
Verfasst am: 29. 09. 09 [20:10]
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TimGlogner
Beiträge: 229
Hallihallo,
also, Frühförderungsmaßnahmen gibt es zahlreiche, immer in Abhängigkeit zur aktuellen Konstitution des Kindes.
Allgemein gilt: Kinder lernen in erster Linie über Nachahmung. Das heisst, das Kind wird sich dem Verhalten, den Sinneswahrnehmungen, dem Sein, was es um sich herum wahrnimmt, anpassen. Allgemein: Bewegung in der freien Natur ist ratsam. Sportarten, wo Verhalten gezeigt wird bei dem man sich gegenseitig hilft/unterstützt (kooperative Abläufe) ist ratsam und wo es nicht darum geht "der Beste zu sein": ZB. Eine Kinderklettergruppe, bei der, wenn man mit Seil klettert, nach dem anderen schauen sollte (fördert auch die Motorik, grob und Feinmotorik). Regelmässiges Vorlesen von ausgewählten, liebevollen Texten kurz vor dem Einschlafen ist ratsam und darüber sprechen. Meiner momentanen, psychologischen Meinung zu Folge würde ich Texte auswählen, die keine Geschichte mit den Themen Gut gegen Böse haben, wie das oft in den Märchen vorkommt und wie die Filmindustrie dies in den Filmen, den so könnte man sagen "Märchen für Erwachsene" aufgreift. Gut gegen Böse, kann, so glaube ich eine Haltung erschaffen, in der man sich gegen das "Böse" verteidigen muss und somit geneigt ist das Leben als Kampf zu sehen, eine trennende Grudhaltung "Ich gegen die Anderen oder im Leben gibt es Feinde" ist die Folge. Dieser Mechanismus ist eine uralte Bewusstseinsstruktur des Menschen, welche man langsam loslassen könnte. Geschichten, die die Einheit, den Frieden und die Harmonie des Lebens zum Gegenstand haben, wären ratsam. Geschichten oder auch kleine Verse, welche eine existentielle Geborgenheit vermitteln sind ratsam, zB: gibt es ein therapeutisch wertvolles Buch"Du spürst unter deinen Füssen Gras"(Autorin: Else Müller) ein möglicher Vers wäre: "Ich bin immer heil, ganz und geborgen, früher, jetzt und Morgen". Vorspielen von kraftvoller, hingebungsvoller Musik ist sinnvoll, z.b. Lois Armstrong oder Bajans (indische Gesänge), die Therapie CD "Meer" oder klassischer Musik, den Vorschlägen des Klangwissenschaftlers Masaharo(?) Emotos´, folgend.
viele Grüsse


Tim, Diplompsychologe (Fachexperte MyHandicap)
Verfasst am: 02. 10. 09 [11:26]
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