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Wie gehe mit der Depression meines Mannes am besten um?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Gelöschter Benutzer
Gastone hat geschrieben:

angelstar hat geschrieben:

Gastone hat geschrieben:

Hallo,

auch ich habe Depression. Bin am Dienstag nach 6 Wochen Reha nach Hause gekommen.

Ich muß wenn mein Arzt wieder da ist zum Neurologen, Hausarzt und zum Lungenarzt. Das ging nun wegen der Osterfeiertage nicht. Auch hat mich nun eine Erkältung lahmgelegt.

Wann wa er zuletzt beim Arzt? Wann beim Psychologen?

Wünsche euch einen schönen Abend, ich gehe nun zu Bett.

Gruß

Gastone

Hallo Gastone, mein Mann ist alle 14 tage beim Hausarzt, weil er wegen seines Blutdrucks unter Kotrolle bleiben muß. Beim Neurologen, letzten Monat, ab 22.April beginnt seine Nachsorgereha Therapie, Gruppengespräche. Hast Du das Gefühl, das die Reha Dir was gebracht hast. Wünsche Dir schöne Osterfeiertage.


Hallo,

ja es hat mir was gebracht. Ich versuche nun neue Wege zu gehen und auch mal "NEIN" zu sagen ohne ein schlechtes gewissen zu haben. In der Klinik konnte ich mal abschalten und auch mal an mich denken.

Diese Reha ist nur der Anfang, aber ich werde mich weiter behandeln lassen.

Mich hatte ich in den letzten jahren vergessen. Meine kranken alten Eltern (76 Jahre) gingen immer vor. Meine Ehe lit, mein Mann und ich liten darunter.

Auch lernte ich viele Menschen kennen die auch diese Erkrankung haben. Es sind Alte und Junge, Männer und Frauen von dennen auch viele Gemobt wurden.

Auch in meinem Freundeskreis gibt es einige Fälle, die wollen es aber nicht zugeben um nicht als "Versager" dazustehen.

Ich denke die dunkelziffer der nicht behandelten Menschen ist noch viel höher, weil keiner gerne zugibt "Depressionen" zu haben.

Wünsche Euch ein schönes Osterfest!

Gruß

Gastone


Es werden noch viel viel mehr werden, denn gerade das Mobben wird immer schlimmer. Aber aus scham und angst haben aber die meisten angst davor, sich zu wehren.
Klar es ist nicht einfach,für den betroffenen nicht und auch nicht für den Angehörigen nicht. Aber solange man zusammenhält, schafft man es.

Unsere Ehe leidet auch, und oft stand ich schon davor aufzugeben, aber ich werde nicht aufgeben. denn mein Mann braucht meinen Halt und den hat er auch, auch wenn es eine schwierige Zeit für uns ist.

gruß
Verfasst am: 29. 03. 13 [17:19]
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lalilu57
Beiträge: 1
Tja, kann da nur allen beipflichten, die zu einer professionellen Hilfe raten! Jeder, der glaubt er könnte helfen, macht sich selbst krank!
Verfasst am: 30. 03. 13 [13:13]
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Gelöschter Benutzer
lalilu57 hat geschrieben:
....Jeder, der glaubt er könnte helfen, macht sich selbst krank!

dies sehe ich etwas anders, ich könnte doch meinem partner bei seinen problemen
nicht zur seite stehen. icon_cry.gif

professionelle hilfe: ganz sicher dringend erforderlich!

aber sonst möchte ich dem beitrag von lyn zustimmen:
Lyn hat geschrieben:
.....Was du selbst tun kannst, bleibe immer mit deinem Partner im Gespräch, höre ihm zu, ....
Nur zusammen kann man die Situation in andere Bahnen lenken und das solltest du deinen Partner wissen lassen. Spaziergänge in der Natur sind wichtig, gemeinsames Lesen von Büchern kann auch helfen, so kommt dein Partner auf andere Gedanken....

lg rosi
Verfasst am: 30. 03. 13 [15:05]
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Justin
Beiträge: 6629
Hallo angelstar,

zunächst einmal herzlich willkommen in der Community! Schön, dass Du MyHandicap gefunden hast icon_smile.gif
Eine Übersicht, wie das bei uns funktioniert, bietet dieses kurze Video (selbstverständlich auch mit Untertiteln): http://www.myhandicap.de/guided-tour.html

Du hast aus der Community schon einige gute Hinweise erhalten (vielen Dank dafür, Leute icon_smile.gif ).

Dass Dein Mann sich weiterhin in professioneller Behandlung befindet ist super. Auch dass er diese Woche wieder aktiver werden will.

Warte ein klein wenig ab. Und bleib dran.

Wenn auf der Arbeit keine Besserung in Sicht ist, ist es vielleicht auch eine Option, wenn er sich eine andere Arbeit sucht? Egal ob die Mobber dann "gewonnen" haben - wichtig ist doch, dass es Deinem Mann besser geht.

Bei weiteren Fragen wende Dich gern jederzeit wieder an mich oder meine Kollegen oder die Community. Wir alle hier freuen uns, wenn wir helfen dürfen icon_smile.gif

Beste Grüße, Justin
MyHandicap
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Verfasst am: 01. 04. 13 [22:02]
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Darwina
Beiträge: 5
Es ist sicherlich nicht leicht mit einer Depression zurecht zu kommen. Mit Antidepressive stellt sich aber nach spätestens drei Wochen eine Besserung ein.
Verfasst am: 08. 04. 13 [08:55]
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