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Warum ich - warum du?

Topic Status: beantwortet

 » Plauderecke
Gelöschter Benutzer
Hi Feierabend,

absolut, da melden sich sicher mehrere. Willst du das Thema aufmachen?

Strategien braucht man ja überall, nicht nur bei Körperproblemen.

Tja, könnte eine gute Idee sein, aber... so sieht man es mir nicht so an. Jung, hübsch etc. Außer Ärzte usw. kommt da keiner so schnell drauf und wenn ich die bitte, denken die, ich bin verwöhnt und faul. Nur wenn ich dann laufe, fällt es auf, ansonsten muss ich schauen, wie ich klar komme. Komme zudem auch aus einem Elternhaus a'la Du musst perfekt sein und es allein schaffen. Das prägt auch ein wenig.

Hi Wessi,

na gut, dann hau ich es raus. Hier ist man ja Anonymus Anonym icon_smile.gif

Ich habe Epilepsie. Früher (vor der Gehirnop) noch ganz böse. Um die 10 Anfälle am Tag, bei denen einer schon 50 Minuten lang dauern konnte. Mit täglich neuen Chancen zum persönlichem Himmelfahrtskommando und hätte der eine oder andere mal nicht den Notarzt gerufen, würde ich heute mit euch vielleicht auch nicht mehr schreiben. Ich durfte nirgendswo allein hin, die Direktorin wollte mich von der Schule werfen, weil die Anfälle zu sehr stören und was da sonst noch dran hängt, wie bei Feierabend mit Beleidigungen und und und. So viel zu Einschränkungen von Krankheiten.
Ich hab sie immer noch, aber nicht mehr die großen, einer reicht trotzdem um mich bis 3 Tage Schach matt zu setzen.

Die versuchen halt alles, um den Täter raus zu hauen, eine miese Kindheit kommt da immer gut.

Ich bin noch unentschieden, was die Bestimmung angeht. Vielleicht stimmt die Kiste mit der "wir selbst haben unser Leben im voraus geplant, um bestimmte Lektionen zu lernen/Erlebnisse/Gefühle zu haben, irgendein Thema zu bearbeiten" dann hat jeder für sich seine scheisse selber verbockt. Aber dann darf man auch nicht jammern? Ich weiß nicht, vielleicht stimmt es, vielleicht stimmt es auch nicht. Stimmt es, wäre es wieder ein sehr spannendes Thema.

Mit Drogen habe ich es jetzt nicht so. Ausser eben die vom Arzt verschriebenen Medis. Muss mir ja nicht noch so ein Klotz ans Bein hängen oder?

Das umgehen mit allem... klappt mal mehr, mal weniger gut. Aber so wird es denke ich jedem gehen.

Planen im Sinne von wer macht das? Gott? Das so genannte höhere selbst? Die Seele?

Ganz so düster sehe ich es auch wieder nicht. Ich werde den Kram in diesem Leben wohl nicht mehr los. Aber (derzeit?) Kommt wenigstens nichts schlimmeres dazu. Also Kopf aus den Sand, weiter gehen und das Leben leben.

Lg Joy
Verfasst am: 31. 08. 18 [21:47]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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wessi
Beiträge: 362
Hallo Joy,

danke für deine Antwort. Was du da schilderst hört sich ziemlich beklemmend an auch.
So viele Anfälle früher,und so arg ausgeprägt. In meiner zeit im Bildungswerk für Behinderte gab es viele Epileptiker,
da hat man viele Anfälle, auch ganz schwere, miterlebt. Einige mussten Helme tragen wegen Verletzungsgefahr.

10 pro Tag, echt heftig. Und das mit der Direktorin ist krass, weil es störend ist.
Aber was will man auch erwarten von der Gesellschaft.
Wie lange ist deine OP her?? Musste das sein um das ganze zu verringern??
Nimmst du viele Medikamente oder ist das reduziert durch die OP.

Ja ich kenne das auch mit den Notarzteinsätzen als Kind. Bei mir waren es schwerste Asthmaanfälle, immer wieder.
Mit Atemnot, Atemaussetzer. Immer wieder Klinik, Kuren. Dann kam dazu, Gelenkentzündungen ( wie Arthrose ) wusste damals keiner das es Rheuma ist. Im Alter von 20 J. dann die Diagnose. Öfter operiert an Hüfte, Knie usw.
Und wie du und Feierabend kenne ich es auch gut, mit den Beleidigungen usw.

Du bist unsicher, Bestimmung oder Nicht.
Da kann man sich viele Theorien überlegen.
Wissen werden wir es trotzdem nie.

Und mit der Lektion lernen, da denke ich ist auch was dran.
Das heisst aber nicht das wir selbst es verbockt haben, sondern wir sind vielleicht auserwählt es denen zu lehren die selbst zu blöd dafür sind.......wie ist es damit?

Wie oft musst du heute wegen der Epilepsie in Behandlung?

gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Ganz Wichtig für Euch Alle: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ausnahmen bestätigen die Regeln.
Leben und Leben Lassen.
Verfasst am: 04. 09. 18 [15:40]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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wessi
Beiträge: 362
Hallo Feierabend,

danke nochmal für deinen Bericht wie stabil du heute bist.

Wie ich sehe, bewirkt so eine Psychotherapie bei einigen Leuten doch gutes.

Wie es scheint kannst du besser mit all dem Mist umgehen, also die eigne Einschränkung usw.
aber auch mit anderen die dir zusetzen......

Welche Art Therapie war das? Mir sagt man nach ich bin nicht so geeignet für Gesprächstherapie.....
tue mich schwer Fremden das alles zu erzählen. Eine Zeit lang konnte ich kaum über eigene Bedürfnisse
und Befindlichkeiten reden ( war von früher her so ) das wurde unterbunden, ignoriert.

Habe dann eine Mauer um mich gebaut. Nur eine Person hat es geschafft da durchzubrechen.
Bei einem Fremden, komisch. Hatte es mal versucht. Sollte vom Neurologen aus per Überweisung zu einer Therapie.
Die Wartezeiten sind ja lange. Habe dann den genommen der schnell was frei hatte. War zweimal dort, dann meinte er, er ist für mich nicht zuständig. Er macht nur Tiefenpsychologie. Das ist bei mir nicht möglich. Weil ich damals andere Sorgen hatte, hatte ständig Existenzangst wegen Kündigungen, das war bei mir im Vordergrund, und Hauptthema. Er schickte mich dann zu einer allgemeinen psychologischen Beratungsstelle, die ist kostenlos, läuft über die Caritas. Da war ich 3 mal.
Sonst bin ich nirgends. Nur bei Sozialberatungen, die deckt ziemlich viel ab. Wird vom Psychiater empfohlen, bei dem bin ich gelandet auf den Rat einer Mediatorin bei der ich ein paar mal war wegen der Problematik " Bossing "....

Mit Gleichgesinnten austauschen, das geht gerade so. Wie auch auf der Reha. Aber Fremde?

Finde es aber erstaunlich das es doch bei vielen was bewirkt. Höre ich öfter. Eine Dame aus unserer SHG hier ( chronische Schmerzgruppe ) macht zum 2. mal so eine Therapie.
Ich habe vieles gelesen über Denkmuster, Schulungen, Workshops besucht. Und ja es kommt darauf an wie man damit umgeht. Ein Lernprozess. Und viele Denkmuster hat man aus der Vergangenheit mitgenommen, wie z.B. ich darf meine Gefühle nicht zeigen, muss mich unterordnen. Muss Leistung bringen um gemocht zu werden u.v.m.

Auf jeden Fall danke an dich für deinen Bericht!!
Das macht auch Mut für Leute die am Zögern sind wegen Therapie!!

gruß wessi

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Verfasst am: 04. 09. 18 [17:28]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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wessi
Beiträge: 362
Sorry, was vergessen.

@ Feierabend nochmal, du fragst wie viele solcher tage es ca. im Monat gibt, an denen einem bewusst wird wie man eigentlich dran ist, bzw. mit sich auch mal hadert.....kann ich so nicht fest legen. Mal war es über Jahre gar nicht. Seit zwei Jahren bin ich in so einem Tief, mal besser, mal schlechter, das sind so einzelne tage wo ich denke, man wo bist du gelandet, oder was ist das für ein Dasein......

Das Thema kommt noch gesondert ( ich seh da nämlich einen Zusammenhang ) zum Lebensstil.
Das wollte ich mal separat aufführen, unter oben genannten Thema ( Warum ich ).!!

Ich denke mal, jedem chronisch Kranke, oder behinderten geht es zeitweise so. Welche die das abstreiten oder immer positiv rüber kommen, immer versuchen nach außen zu lächeln belügen sich selbst!

Auf die Frage wie stabil ich bin. Momentan etwas wackelig. Allgemein aber stabil.

Das mit deiner Bestimmung in der Praxis ist traurig. genau das ist es. Hat man für sich das optimale gefunden, wieder nichts.
Ich darf teilweise gar nicht an meinen ehemaligen Job denken. War meine Berufung, war meine zweite Heimat, meine Familie. Um so härter die Erkenntnis beim Aus das die Gesundheit nicht mehr mitspielt. Einfach mal neu orietntieren hat noch nicht wirklich geklappt, habe mich nach Ehrenamt umgeschaut usw.
Trauere dem Job nicht hinterher weil nicht mehr machbar. Aber der Zeit, die einfach für mich sinnvoll und gut war.

Du hast den Psychopathen 10 Jahre ausgehalten?? Ein starkes Stück. Die wird man schlecht los......du hast es geschafft.
Glückwunsch!

Für heute verabschiede ich mich,
bis auf bald,

gruß wessi


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Verfasst am: 04. 09. 18 [17:47]
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Gelöschter Benutzer
Hi Wessi,

den Helm wollten sie mir auch andrehen. Da stand ich aber nicht so drauf. Das mach ich höchstens, wenn er in Mode kommt, also nie. icon_lol.gif

Aber im Krankenhaus gab es schon die "Knastbetten" mit Gittern vorm Bett, damit man nicht rausfallen kann.

Naja, dass es störend ist, lässt sich kaum abstreiten. Familie, Schule, Umfeld... Da war jeder genervt!

Die Op ist schon viele, viele Jahre her. Da war ich noch ein Kind. Meine Eltern hatten das so entschieden. Ich hatte da nicht groß was zu melden. Wurde erst 2 Tage vor der OP gefragt, ob ich das möchte, da stand der Termin schon lange fest. Aber es hat mir ein gewaltiges Stück Lebensqualität gebracht. Die großen Anfälle sind weg, kommen hoffentlich nie wieder, aber auch da besteht eine Winzchance, die wieder zu kriegen. Im Moment tummel ich mich bei 1-4 die Woche rum, die ganz kleinen zähle ich schon gar nicht mehr, sind dafür viel zu oft. Machen aber auch nicht so extrem fertig. Medis sind trotzdem Standard.

Mit Asthma ist aber auch nicht zu spassen, da kann man auch schnell abkratzen. Warst du da oft an der Nord-, oder Ostsee? Das soll dafür ja ganz gut sein. Arthrose klingt auch eklig.

Aber wenn bisher noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, hieße dass dann ja, wir waren einmal selbst die blöden/Schüler. Was bedeuten würde, frühere Leben gibt es doch? Kann alles sein.

Heute mache ich wegen der Epilepsie nicht mehr viel. Medis nehmen und wenn möglich Anfallsauslöser vermeiden (Schlafentzug, Stress, Alkohol, die üblichen Verdächtigen). In Ohnmacht falle ich nicht mehr, muss also nicht ins KH. Sonst bin ich nach um die 30 durchprobierten Medis eh austherapiert +therapieressistend. Wegen einer erneuten OP habe ich schon gefragt, abgeraten wird es mir nicht, empfohlen aber auch nicht. Mein jetziger Arzt sagt, die Chancen stehen ausgezeichnet, danach mindestens halbblind und auf jeden Fall ein Pflegefall zu sein. Ok, schon verstanden, die Option fliegt raus. Dann doch lieber weiter damit rumschlagen, werde schon nicht dran sterben, hoffe ich.

Würdest du denn eine Therapie machen, wenn der passende (sympathische, verfügbare, richtige..,) Therapeut da wäre? Wenn es dir peinlich ist, wie so wahnsinnig vielen Menschen, du musst es ja niemanden erzählen, das du da hingehst!

An Denkmuster liegt unglaublich viel. Es heißt ja, danach gestaltet sich das Aussenbild/unsere Wirklichkeit. Auf jeden Fall prägt es ohne Ende und man wird die "schlechten" nicht so einfach los. Aber manchmal klappt es doch und das Leben wird ein wenig besser. icon_wink.gif

Gefühle nicht zeigen dürfen und Leistung bringen müssen, damit bin ich und sicher seeeeeehr viele Menschen groß geworden.

Eigentlich sind es seelische Verletzungen, die uns da angetan werden, aber naja, so schnell kann man nicht aus seiner Haut.

Es kann keinem Menschen auf der Welt immer gut gehen, so ist nun mal das Leben. Viele sitzen im Rollstuhl und finden ihr Leben prima, aber ihnen ist vieles nicht möglich. Das kaufe ich denen auch nicht ab. Genauso wie ein dicker Mensch (mit 140 KG oder so) sagen kann, er ist zufrieden mit sich. Das kann doch gar nicht sein, auch das bringt Probleme, Krankheiten und Be/Verhinderungen mit sich.

Schönen Abend euch allen.

lg Joy
Verfasst am: 04. 09. 18 [19:06]
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wessi
Beiträge: 362
Hallo Joy,

da warst du noch ziemlich jung bei der OP. Klar mussten die Eltern eine Entscheidung treffen.
Ob so ohne groß vorbereitet zu werden, na ja.....
Deine Anfälle sind trotzdem immer noch viel. Für mich als Laie hört sich das so an.
Im Vergleich zu früher natürlich besser. Die OP hat immerhin gutes bewirkt. Das war wohl schon ein schwerer Fall bei dir.

Wie gestaltet sich dann dein heutiger Alltag?? Auto fahren darf man da auch nicht oder?
Eine Bekannte hat mal erzählt sie ist in neurologischer Behandlung wegen epileptischer Anfälle.
Ist erst im Erwachsenen Alter aufgetreten. Die Ursache ist ja bis heute eher unbekannt oder??
Bei ihr wurde vermutet, das Tauchen. Zu viel Druck, Überdruck oder so......ist aber eine Vermutung der Ärzte.
Sie durfte ein paar Jahre kein Auto fahren, durch die Medikamente ist es jetzt besser. Evtl. darf sie wieder fahren wenn es so bleibt.

Okay du versuchst mit den Anfällen klar zu kommen. Ja immer nur Tabletten haben halt auch Ihren Preis an Nebenwirkungen, helfen eines tages nicht mehr so. Kenne ich auch. Sicher musst du da schauen Auslöser zu vermeiden.
manchmal gar nicht einfach stelle ich mir vor. Hört sich nicht gut an was die Ärzte über eine weitere OP sagen.
Phuuuu. Kommt also nur damit leben so gut es geht in Frage.

Wegen Therapie, kann ich nicht sagen. Mir fällt es auch bei der Sozialberatung nicht einfach über die Dinge zu reden die im Argen sind. Mich belasten. Momentan suchen die eher bei mir nach einer " sinnvollen Beschäftigung ".
Weil das in der Vergangenheit zu einer inneren Zufriedenheit geführt hatte.....gesundheitlich kommt nicht mehr sehr viel in Frage. Körperlich auch. Auch austherapiert vom Rheuma. Versteift Brustwirbel und Halswirbelsäule. Und psychisch nach dem langen Kampf um Job kaum noch erholt. Wenig belastbar.

Hast du mal eine Therapie gemacht?
So wie es scheint wirkt es bei manchen doch wie bei Feierabend.
Ja Denkmuster setzen sich fest. habe da einen Workshop mal gemacht.

Das mit dem nur was wert sein wenn man Leistung bringt kommt schon von früher.
Die Eltern wissen nicht was die einen da antun mit der " Verletzung ".
Aber das prägt das ganze Leben.

Genau, ich denke ein Rollifahrer kann natürlich glücklich sein, wenn er sein Schicksal annimmt. Aber sicher gibt es Momente in denen man Fußgänger sein möchte, lieber nicht behindert wäre.
Und mit den Dicken das sehe ich auch so. Die machen sich was vor.
Auch ist mir das bei manchen Gleichgesinnten aufgefallen, die ( zuviel positiv reden ) das es nur gekünstelt ist.
Die wollen sich stark machen, wollen Beachtung finden. In Wirklichkeit hadert man immer mal. Ist normal.
Warum also immer den gute Laune Bär spielen.....

gruß wessi



Ja, mit meinem Asthma. War ich auch mal mehr dem Tod nahe als dem Leben als Kind. Musste mehr als einmal wieder belebt werden. Zur Kur war ich in Sylt!
Ich konnte und durfte nie draußen spielen wie andere Kinder, Augen so geschwollen im Sommer das ich nichts sehen konnte. Und mein Allergiepass wird immer länger, früher war es alles was blüht, und gewisse Nahrungsmittel
Heute vieles mehr, Textilien, Materialien, Kunststoff ist nur ein Beispiel, dann viele Stoffe in Lebensmitteln, oder einige die in Waschmittel drin sind, und seit einigen Jahren Medikamentenallergie. Bei der letzten Narkose haben die das sehr ernst genommen mit dem Soja.......der Narkosearzt sagte in fast jedem Narkosemittel ist heute Soja enthalten.
Mit der Haut und den Atemwegen hatte ich immer schon zu tun. War sehr lange bei der Hautärztin Stammkunde bis die mich aus der Praxis verwiesen hat ( zu teuer vom Budget her ) !!!

Bin noch nicht ganz sicher, ob es früheres Leben gibt. Könnte sein. Manches spricht aber dagegen.
Allerdings wenn wir uns erinnern wie alles angefangen hat gibt es auch mehr Theorien.
Einige glauben Gott hat alles gemacht. Die Schöpfung. Glauben was in der Bibel steht.
Schaut man sich aber das Universum an, Berichte über die Entstehung der Erde kann es fast nicht sein mit Adam und Eva.....bin unsicher. Vielleicht werden wir doch immer wieder geboren ( ein Kreislauf ), und müssen immer wieder neu lernen.
Aber warum? Wer hat was verbockt? Wozu, bis alles perfekt ist? Ist mir noch ein Rätsel.
Haben wir unseren Weg, unsere Behinderung, Krankheit selber verbockt?





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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ausnahmen bestätigen die Regeln.
Leben und Leben Lassen.
Verfasst am: 05. 09. 18 [15:45]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Hi Wessi,

ja, ohne übertreiben zu wollen, selbst der Arzt (der schon viel Berufserfahrung im KH hatte) hat gesagt, er hat selten so eine schwere Epilepsie gesehen. Bei mir halfen auch keine Notfallmedis, mein Körper musste sich einfach austoben. Früher hab ich immer Witze gerissen, ich muss in einem anderen Leben Jack the Ripper oder sonst wer böses gewesen sein, dass ich dieses Leben hier abgekriegt habe.

Mein Alltag, naja. Ich wurde in Frührente geschickt-häufig bei Epis. Wäre selber nie drauf gekommen, aber das Arbeitsamt und der damalige Kurs hat mir das angeraten. Das Arbeitsamt bzw. heißt das ja jetzt Agentur für Arbeit, wohl wegen Kostendrückung und der Kurs mit der Begründung: "Sie schaffen das eh nicht." Naja, ist 1000 x besser als das elendige HarzIV und ich habe noch einen Nebenjob für die Selbstachtung icon_smile.gif Auto fahren ist nicht. Dafür muss man mind. ein Jahr anfallsfrei sein. Mein Rekord hält sich bei Tagen. Aber ich hab gehört, wer "nur" im Schlaf Anfälle hat, darf auch Auto fahren. So genau kenne ich mich da aber nicht aus. Fahrrad fahren ist streng genommen auch verboten, weil es ja auch eine Teilnahme am Straßenverkehr ist. Kann mir zum Glück egal sein. Mit der U-Bahn und allen hier kommt man ganz gut von A nach B.

Epilepsie kann immer auftreten von 0 bis man halt stirbt irgendwann. Meistens ist irgendeine Gehirnverletzung schuld, ganz manchmal liegt es auch an den Genen. Viele wissen nicht woher es kommt. Ich hab zum Glück den Schuldigen-eine Hirnentzündung mit eineinhalb.

Ach, manch eine Nebenwirkung passt mir ganz gut in den Kram-Appetitlosigkeit z.B. da läuft man keine Gefahr aus allen Nähten zu platzen. Allerdings passiert es nur zu leicht, dass man nicht checkt, dass der Körper wieder Nahrung braucht-erst wenn der Magen, Schwindel und Müdigkeit sich bemerkbar machen.

Alles an Auslöser beachten und vermeiden ist absolut unmachbar. Es gibt ja sogar so komische Auslöser wie Wärme/Kälte, lesen, bestimmte Musik oder bestimmter Geruch, von Stimmengewirr... da gibt es viel unvermeidbares Zeug.

Kannst du dich dann eigentlich noch einigermaßen bewegen? Stell ich mir auch alles furchtbar vor...

Das nicht reden können... kenne ich nur allzu gut. Da liegt ja das Problem, hab dieses Jahr eine Therapie angefangen (Trauma) nur hat die Gute es sehr schwer mit mir. Wurde schon als "Gefühlslegasteniker" betitelt. Wurde halt so erzogen. Niemals über Gefühle sprechen, niemals weinen, immer stark bleiben und jetzt? Tja keine Ahnung, jetzt kenne ich mich selber nicht mehr aus.

Bei welchen Workshop warst du, war der gut? Ich bin mehr die Bücher Leserin. Da gibt es welche, die geben einem wirklich Hoffnung und alles.

Nun ja, Leute, die bei jeden pieps anfangen zu heulen, gehen mir auch auf die Nerven/ empfinde ich als anstrengend. Aber niemandem geht es immer gut. Das mit dem immer positiv reden... Man will halt auch nicht unangenehm auffallen/den anderen eine Last sein.

Du hattest es früher mit den Pollen? Ich dachte, Heuschnupfen hat man sein Leben lang.

Du Armer, so viel Allergien, das ist ja ein Graus. Asthma ist auch so saublöde. Den Spruch mit "Das können wir nicht verschreiben, das sprengt unser Budget" habe ich mir auch schon reinziehen dürfen.

Von wegen frühere Leben habe ich schon richtig schräge Geschichten gehört. Z.B. von einer Familie mit Sohn. Der Opa war vor der Geburt des Kindes gestorben, dann kam das Kind, es ging um irgendeine Situation, in der der Opa inwolviert war und dann sagte das Kind aber das weiß ich doch Papa, das hab ich doch damals so und so... und erzählte etwas über den Opa, dass man ihm nie zuvor erzählt hatte und dass er partout nicht wissen konnte!

Über die Entstehungsgeschichte hab ich letztens was lustiges gehört- von M. Mitermeier.

Gott war ein Anfänger, er hat die Erde erschaffen und sagte dann erst es werde Licht, das hätte auch schief gehen können. Schon mal versucht, einen Kuchen im dunkeln zu backen? icon_biggrin.gif

Nein, Spass beiseite. Das in der Bibel, da sagen manche ja auch, es ist nicht wörtlich gemeint, sondern mehr in Metaphern gedacht. Wie die Wasser zu Weine z.B. Wasser steht für den Geist, der Wein für das Materielle. Da geht es auch eher um Zukunftsgestaltung, als um eine Trinkumwandlung.

Bei Adam und Eva habe ich von der Theorie gehört, dass die beiden keineswegs für Menschen stehen. Sondern für das (erwachte?) Bewusstsein. Adam als waches Bewusstsein und Eva als Unterbewusstsein. Aber nun ja, wissen tut man es nun mal nicht.

Ich hab auch schon von der Theorie/den Theorien gehört, dass die Bibel nicht eins zu eins übersetzt wurde und es nicht die Welt war, die zuerst bestand, sondern der Kopf/die Vorstellungskraft. und das sich alles in der Bibel nur um die verschiedenen Bewusstseinszustände handelt. Aber auch das werden viele vehement verneinen.

Auch dazu gibt es die Theorie, dass alles eins war und weil man die Liebe Gottes richtig erfahren wollte, hat man sich davon getrennt (Unglauben, Selbstverleugnung) um sie richtig zu erfahren. Weil, wie wir ja alle wissen, wenn was als gewöhnlich und alltäglich eingestuft wird, ist es etwas mau, langweilig usw. Und dafür soll man so viel Erfahrungen wie möglich machen um zum Ende (der radikalen Akzeptanz und Liebe zu sich selbst und anderen) zu kommen. Da ist der Versuch mit der Behinderung (sich selbst respektieren und lieben lernen, scheiss was auf die Aussenwelt) doch gar nicht so schlecht? Nun aber genug mit diesem Esoterik/Spiritualkram Ich weiß ja selber nicht, ob das alles wahr ist.

Schönen Abend noch.

Lg Joy
Verfasst am: 05. 09. 18 [21:30]
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Feierabend
Themenersteller
Beiträge: 72
Auch hier im Thread noch mal 'nabend wessi icon_wink.gif

wessi hat geschrieben:

Wie ich sehe, bewirkt so eine Psychotherapie bei einigen Leuten doch gutes.


Absolut!
Ich gelangte zu einem Verhaltenstherapeuten. War irgendwie Fügung. Erst war ich skeptisch, aber ich gab ihm 'ne Chance.
...und er nutzte sie.

wessi hat geschrieben:
Mir sagt man nach ich bin nicht so geeignet für Gesprächstherapie.....


Das kann ich fast gar nicht glauben.

wessi hat geschrieben:

tue mich schwer Fremden das alles zu erzählen.


Ich finde, das klappt ganz gut, oder Joy? grins

wessi hat geschrieben:

Eine Zeit lang konnte ich kaum über eigene Bedürfnisse
und Befindlichkeiten reden ( war von früher her so ) das wurde unterbunden, ignoriert.


Mein Partner hatte in der Kindheit das selbe Problem im Elternhaus.
Ist nicht leicht hinter die Fassade zu blicken wenn jemand nicht gelernt hat zu reden.
Aber über Bedürfnisse sprechen kann man lernen, wie du festgestellt hast.
Mit Hilfe des Partners oder eben eines Profis, der einem Wege dafür aufzeigt.

wessi hat geschrieben:

Habe dann eine Mauer um mich gebaut. Nur eine Person hat es geschafft da durchzubrechen.


Die wieder einzureißen schafft nur, wer dein Herz berührt. Und 30 Jahre sind schon was!
Umso tragischer, dass ihr die nicht in Frieden und Zweisamkeit verbringen könnt. Stichwort Schwiegereltern.

wessi hat geschrieben:

Bei einem Fremden, komisch. Hatte es mal versucht. Sollte vom Neurologen aus per Überweisung zu einer Therapie.
Die Wartezeiten sind ja lange. Habe dann den genommen der schnell was frei hatte.


Schade. Die Leute machen den Fehler immer wieder, dabei wäre es so einfach. Wartelisten hin oder her. Merkwürdige Anrufzeiten hin oder her.
Zeit braucht's natürlich trotzdem immer etwas... leider.

wessi hat geschrieben:

War zweimal dort, dann meinte er, er ist für mich nicht zuständig. (...) Er schickte mich dann zu einer allgemeinen psychologischen Beratungsstelle, (...) Da war ich 3 mal.


hm ok.... da war ich auch mal. und von da aus zum Psychologen. Warum probierst du es nicht noch mal?


wessi hat geschrieben:

Sonst bin ich nirgends. Nur bei Sozialberatungen, (...)Wird vom Psychiater empfohlen, bei dem bin ich gelandet auf den Rat einer Mediatorin bei der ich ein paar mal war wegen der Problematik " Bossing "....


Guck wie eins zum Andern kommt *grins*
Wie konnte dir die Mediatorin mit dem Bossing helfen?

wessi hat geschrieben:

Mit Gleichgesinnten austauschen, das geht gerade so. (...)


siehste, das ist nix für mich.
Jeder erzählt sein "Elend", mal platt gesprochen, und in jeder Sitzung ein anderes trauriges, nervendes, erschreckendes oder beschämendes Erlebnis aus dem Alltag eines Jeden was runter zieht.
Da nutzen dann auch die Tipps und Tricks nichts, die in so einer Gesprächsrunde ausgetauscht werden.
Der ganze Tag war immer deprimierend. Hat mich persönlich nie wirklich weiter gebracht. Sprichwörtliche Erleuchtung hatte ich erst beim Einzelgespräch.


wessi hat geschrieben:

Finde es aber erstaunlich das es doch bei vielen was bewirkt. Höre ich öfter. (...)
Ich habe vieles gelesen über Denkmuster, Schulungen, Workshops besucht. Und ja es kommt darauf an wie man damit umgeht. Ein Lernprozess. Und viele Denkmuster hat man aus der Vergangenheit mitgenommen, wie z.B. (...)


Ganz genau!
Und bei dem Einen ist der Zugang, den es braucht um wieder etwas in's Gleichgewicht zu bringen mit Hilfe eine Gruppe eher möglich. Aber du solltest dir nicht einreden lassen, du wärst für Einzeltherapie nicht geeignet. Wenn bei dir mal jemand die richtige Tür öffnet, - den richtigen Knopf drückt -, und damit dein Vertrauen gewinnt, bist du ganz bestimmt geeignet.

Nicht nur, dass da jemand sitzt, der Geld dafür bekommt, wenn du ihm all deinen Scheiß vor die Füße kotzt. Nein, im besten Fall, zeigt er dir auch noch Wege auf, wie du durch diese oder jene Sache kommst oder damit fertig wirst.
Er zeigt Techniken und Tricks, stellt die richtigen Fragen um festgefahrene Gedanken neu zu justieren. Auch wie du schon sagtest.... Verhaltensmuster und so abzulegen oder zu ändern.

wessi hat geschrieben:

Seit zwei Jahren bin ich in so einem Tief, mal besser, mal schlechter, das sind so einzelne tage wo ich denke, man wo bist du gelandet, oder was ist das für ein Dasein......


Dann macht es den Kohl jetzt auch nicht mehr fett, wie lange die Wartelisten bei den nächsten Psychologen sind, die du anrufen solltest. Die Situation bei euch zu Hause macht's auch nicht besser und tut ihr übriges, all das step by step zu verschlimmern, würd' ich mal sagen.

Mein Rat und Tipp.
Hol deine Liste mit den Psychologen in deiner Nähe raus, Und kack erstmal drauf, ob da Tiefen-, Verhaltens-, Trauma- oder Füralles-Therapeut hinter steht.
Den ersten fünf sprichst du aufs Band, dass man dich auf die Warteliste setzt, sollte keine Kapazität vorhanden sein.
-Name
-Telefonnummer
feddisch - zurücklehnen - warten.

Entweder die rufen zurück um zu checken worum es geht
(....und lehnen ab.),
und/oder du bekommst direkt für irgendwann einen Termin.

Die anderen Optionen von deiner Liste, die zurück gerufen haben probierst du natürlich auch aus, wenn sie dir das Vorgespräch anbieten.
Spätesten nach dem zweiten Besuch weiß man eigentlich ob es matched.
Und der Therapeut merkt schon beim ersten Gespräch, ob man bei ihm richtig ist.
Wie bei dir eben. Aber zu behaupten, du seist für Einzeltherapie nicht geeignet, ...nur weil ER nicht zu dir durchdringen konnte. ...Diese special "Tür" nicht fand. kopfschüttel

Ich picke mal ein paar Aussagen von dir - die du an Joy gerichtet hast.: icon_wink.gif
Grüße an dieser Stelle...

wessi hat geschrieben:

Genau, ich denke ein Rollifahrer kann natürlich glücklich sein, wenn er sein Schicksal annimmt. Aber sicher gibt es Momente in denen man Fußgänger sein möchte, lieber nicht behindert wäre.


Und ob es die gibt! Super viele Momente sogar. An manchen Tagen an jeder Ecke. Früher!
Heute poppt so ein Gedanke auf und verschwindet dann aber auch in nullkommanix wieder.
Du hast selbst gesagt wie das geht. : o )

wessi hat geschrieben:

Mir fällt es auch bei der Sozialberatung nicht einfach über die Dinge zu reden die im Argen sind. Mich belasten.


Ein Psychologe muss erst mal her. Echt jetzt!

wessi hat geschrieben:

Momentan suchen die eher bei mir nach einer " sinnvollen Beschäftigung ".


Sowas schadet nie.
Bitter, das mit deiner letzten Beschäftigung. Tut mir wirklich leid!
Da wird schon was neues, passendes und erfüllendes kommen... pass mal auf.

Noch ganz kurz hierzu,

wessi hat geschrieben:

Du hast den Psychopathen 10 Jahre ausgehalten??


Zwangsläufig. Ich wurde am gehen gehindert.
...verfolgt mich noch heute der Scheiß! banghead.gif

… und war auch so 'ne Sache, die später nur mit psych. Hilfe zu bewältigen und verarbeiten war.
Acht Wochen Traumaklinik. Dort lernte ich meinen jetzigen Partner kennen.
Das ist sieben Jahre her.


ich ende hier mal... wollte zu Joy eigentlich noch was sagen... und zu euren interessanten Gedanken bzgl. Reinkarnation, Glaube u.s.w.

Einen Thread dazu sollten wir mal langsam aufmachen...

Beste Grüße in die Nacht.

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.
Sokrates
Verfasst am: 08. 09. 18 [00:32]
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Feierabend
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Hallo Joy, 'nabend wessi,

danke für euren Dialog und die Offenheit darin! Und damit will ich jetzt nicht schleimen oder so!

Der Humor an vielen Stellen mit etwas Sarkasmus an anderen, zeugt von echt viel Stärke und Selbstvertrauen. (möglicherweise eine gute Eigenschaft, entwickelt aufgrund weniger guten Zeiten in der Kindheit)
Und na klar, dürfen wir auch über uns selber lachen!

Ich erkenne hier nur wie krass ihr eigentlich zu schleppen habt, im Gegensatz zu mir z.Bsp.
...und ziehe meinen Hut!

Diese Floskel, der Mensch ist ein Gewohnheitstier ist sooo zum Gähnen, aber so ist es tatsächlich.
Denn kommt man mit seiner Krankheit nicht zurecht, wird es einsam um einen herum.
Und die Gedanken zum Suizid sind ja eh nie wirklich weit weg...

Die Theorie mit Jack the Ripper fand ich übrigens lustig. lol

Beste Grüße



Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.
Sokrates
Verfasst am: 08. 09. 18 [20:07]
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wessi
Beiträge: 362
Hallo Joy,

bist du sicher das dein Gehirn sich austoben muss weil du früher böse warst??? .......
Da bin ich noch im Zweifel was bestimmte Behinderungen es mit uns " auf sich haben "

Sehr schwere Epilepsien gibt es zu genüge. Da kann ich dich beruhigen. Ich habe ganz harte Fälle miterlebt wie schon mal berichtet. Aber ich weiss wie du das meinst.

Ja mir geht es wie dir. Ich wollte um jeden Preis Hartz vermeiden. Auch ALG, auch Rente.
Hartz habe ich geschafft zu vermeiden. War alles doof gelaufen. Zu lange um den alten Job gekämpft weil ich da " zu Hause " war unter anderem. Was anderes kam nicht in Frage. Weil Langzeit Beschäftigt, hat auch das Integrationsamt so gesehen.
Also Kampf, Kündigung, fehltage, Reha, wieder Kündigung, Wiedereingliederungen immer wieder.
Rheuma immer schlechter, Bewegung mies. Um Anpassung wegen GdB bemüht, dann Bossing. Lange, lange, dann nervlich AU, also wieder Fehltage. Gleichzeitig wirkte sich das alles natürlich auf das Rheuma aus, mehr Schübe, totale Erschöpfung.
Was man eh schon wegen den haufen Medikamenten hatte.

Am Ende AHB, Hüftgelenk, dann Rente. Mein Staatsfeind Nr. 1 banghead.gif
wollte ich auf keinen Fall in jungen Jahren. War am Ende nicht mehr abzuwenden, die Krankenkasse drohte kein Krankengeld mehr zu zahlen u.v.m.

Jetzt ist es so das eine Beschäftigung fehlt. Wiederum aber momentan undenkbar ist........
bescheuerter Kreislauf!!

Ja das stimmt, Asthma, Pollenallergie etc. kriegt man eigentlich nie los. bei mir wurde es im Alter über 30 besser.
Niemand kann sagen warum, wodurch. Gut es kamen dafür andere Dinge, wie die Stoffe bei Waschmittel, Nahrungsmittel,
Medizin usw. aber das Asthma an sich und die Gräserproblematik ist besser.
Weiss der Geier warum.

Auf deine Frage, meine Bewegung ist um ehrlich zu sein erbärmlich schlecht.
Durch die schon in jungen Jahren eingesteifte Halswirbel-und Brustwirbelsäule Fehlhaltung.
Beide Hüften im Eimer, Eine seit 4 Jahren künstlich. Vorerkrankung Gefäße, Lymphe, Venen........
alles in allem, seit März Rollator. In der Wohnung noch ohne. Duschen jetzt seit längerem mit Hilfe.

Du hast auch das Problem, des nicht Redens können......
welches Trauma muss bei dir behandelt werden? Wer hat den Rat dazu gegeben das man es behandeln muss??

Ja lieber mal ein Buch, aber mit der Konzentration und lesen hapert es zur Zeit auch stark..... banghead.gif
Jedenfalls erfährt man da was, und muss nicht antworten, wie bei Therapie.

Der Workshop den ich besucht habe ging über unser Selbsthilfesystem. Nannte sich ( Du bist was du denkst ) und es wurde halt aufgezeigt wie Denkmuster entstehen, wie man sie beeinflussen kann. War schon gut.

Übrigens sehr interessante Theorie mit Adam und Eva. Dem Geiste also. Bewusst, unbewusst findet im Geist statt.

Das mit dem Opa und dem Kind was nach dem Tod geboren ist, ist auch überaus interessant.

Da kommt man doch ins Grübeln ob es Wiedergeburt gibt.

gruß u. gute nacht,
wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Ganz Wichtig für Euch Alle: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ausnahmen bestätigen die Regeln.
Leben und Leben Lassen.
Verfasst am: 15. 09. 18 [20:30]
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