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Warum ich - warum du?

Topic Status: beantwortet

 » Plauderecke
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Beiträge: 5
Joy89 hat geschrieben:

Diesen ganzen wer ist besser und wer ist schlechter Quatsch haben wir uns Menschen ausgedacht. Und was ist falsch daran, wenn einem das Gute nur so zufliegt (übrigens auch da habe ich die Theorie gehört, dass die Leute, die es jetzt so leicht haben, in ihrem letzten oder mehreren Leben ziemlich gelitten haben)? Jeder Mensch verdient das Gute!

Die Hölle und der Himmel ist, was du in deinem Leben und aus diesem machst. Negativität ist die Hölle. Positivität der Himmel. Aus allem kannst du etwas machen. .

Du musst nicht auf den Tod warten, um glücklich zu werden, lass dir das ja nie einreden!

Lg Joy



Schöne Gedanken, Danke dafür Joy!
Verfasst am: 21. 08. 18 [00:19]
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Oha, da macht es sich aber jemand ganz einfach in dem er die Gesellschaft verantwortlich macht. icon_rolleyes.gif

Letztlich ist jeder selber für sein Leben verantwortlich und vor allem all dem Tun im laufe der Zeit!
Ach ja und Gott? Wer ist das, was tut er. Für mich nicht existent. Wie alle Religionen, sie bringen selten Gutes aber viel Böses vor allem Kriege.
Rudi
Verfasst am: 21. 08. 18 [00:22]
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Beiträge: 5
Rudi65 hat geschrieben:

Oha, da macht es sich aber jemand ganz einfach in dem er die Gesellschaft verantwortlich macht. icon_rolleyes.gif



Die Gesellschaft bist du, die Gesellschaft bin auch ich, tja das sind wir alle zusammen - dachte das wäre bekannt. Und nein. Ich mache es mir nicht leicht. Du? Im Gegenteil. Aber wir sind ja alle zu bequem um hier einmal genauer nachzuschauen, was wo und warum geschieht. Außerdem könnte das auch Profit kosten. Also lassen wir es bleiben … und ich sag dann auch schon nichts mehr … gell …

Finde ich schade, dass du hier gleich so persönlich wirst.
Verfasst am: 21. 08. 18 [00:48]
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Gelöschter Benutzer
Ja, die Gesellschaft sind wir, wäre aber gut das bei Namen zu nennen, um das Bewußtsein zu wecken.
Und ich muss schon wieder mit einer Begriffserklärung anfangen icon_eek.gif
Was ist Schicksal, wird meist nicht richtig begriffen. Wenn es heißt, dass von einer höheren Macht das Leben des Menschen bestimmt und lenkt, dann kann die höhere Macht ebenso unser Unterbewußtsein sein. Wir fühlen und tun Dinge, weil wir nicht anders können (höhere Macht) oder weil wir uns nicht mit den Inhalten des Unbewußten auseinandersetzen wollen.

Irgendwann habe ich mit meinem Tun und mit meiner Entscheidung diesen Schicksalsweg beschritten, ohne dass ich wusste, welche Erfahrungen ich dafür brauche - und dieser Weg ist dann mein Schicksal (als Folge meiner persönlichen Entscheidung). Ich sehe in mehreren Dingen deterministische Erklärungen (von Ursache und Wirkung/Folge) als so manch´ anderer; mit anderen Worten: man hat mir unzähligemale gesagt, „dass kann ich mir nicht erklären“ und ich konnte es ihm erklärbar machen, wenn ich konnte oder wollteicon_wink.gif So kann ich mir vorstellen, dass auch für das *Unerklärliche* eine Ursache gibt; man kennt sie nur nicht.

Menschen suchen gerne nach Ausreden, da kommt ein Karma wie gerufen, um daran festhalten zu können: ich bin gut und was in einem vergangenen Leben war, entwertet mich hier und jetzt ja nicht…
Das bringt ihn aber davon, daran zu arbeiten.
Aber was ist gut – zu viel Gutes ist sicher nicht gut! Zu feste Liebe ist auch nicht gut…zu viel Selbstvertrauen ist auch nicht gut …oder zu wenig von all dem ist ja auch nicht gut. Und doch muss man deswegen kein schlechter Mensch oder Verbrecher sein.

Das Schicksalhafte hat ihre Ursache in unserem Unterbewusstsein; unsere frühere Erfahrungen bzw. die Interpretation der Erfahrungen sind das, die wir verdrängt haben, weil sie unser Selbstgefühl und unseren Wunsch nach Liebe verletzten oder wie so oft – weil wir was Falsches geglaubt haben… U.a. erinnere ich mich auch, dass ich geglaubt habe, dass mir etwas Bestimmtes nicht passieren kann und genau das ist mir passiert…

Nur wer die Gedanken ändern kann, kann auch sein Schicksal verändern.
Doch das wird zu kompliziert, wenn man es nicht zuerst „zerpflückt“ um zu verstehen. Mit anderen Worten: um ein nicht gelungenes Puzzle zu reparieren, muss man es wieder zerlegen, bis zu den Punkt, wo man einen Falschen oder falsch eingesetzt haben.

Ich habe auf meine Frage nach dem Warum, meine Antwort bekommen und ich hatte die Chance mein Schicksal zu ändern. Nach dem Unfall habe ich mich nicht so richtig nach dem Warum gefragt, ich war zu sehr von aktuellen Geschehen beschäftigt… Aber ich bekam eine neue Chance, den Krebs. So gesehen muss ich ja dankbar sein, dass ich dann durch Krebs wach gerüttelt wurde… sonst würde ich womöglich immer noch im Dunklem nach dem Schlüssel suchen icon_wink.gif

Eine andere Frau, die erfolgreich ihren Krebs besiegt hat, wurde dann von einem Lastwagen überfahren. Und ich glaube, dass auch hier ein Darum gibt. Egal wie wir das nennen, ob ein Naturgesetz, eine kollektive Gerechtigkeit, Gott, oder nur die Folge dessen, was man eben nicht ändern kann.

ZITAT:
"(...) und den Tätern geht es eigentlich meist gut."

Die Täter sind meist selbst Opfer (einer schlechten Erziehung oder mangelhaften Ausbildung)… dennoch will ich mich von den Tätern distanzieren, weil ich nicht mehr Opfer sein will.
Das den Tätern gut geht, scheint v.a. so, weil sie meist Soziopathen sind, die keinen Gewissen haben, keine Reue empfinden. Und weil sie nicht leiden, haben auch keine Motivation sich behandeln zu lassen. Sie glauben, dass bei ihnen alles stimmt …sie können auch Empathie vorspielen (im Gegenteil zu Narzisten), um das Vertrauen des Opfers zu gewinnen >> zu welchen Zwecken auch immer ……...................
Doch das Leben wird auch sie irgendwann des Besseren belehren. Schon deswegen sollen wir ihnen ein langes Leben wüschen icon_wink.gif
lg
Verfasst am: 21. 08. 18 [12:52]
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OpenQuestions hat geschrieben:


Finde ich schade, dass du hier gleich so persönlich wirst.


Aha, weil ich es wage dir zu widersprechen bzw anderer Meinung bin werde ich persönlich?
Das sind allerdings für mich OpenQuestions! icon_rolleyes.gif
Ist das denn ein Weichspülforum?
Rudi
Verfasst am: 21. 08. 18 [13:18]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo Leute,

hallo Feierabend!!
nach wie vor ist das hier ein spannendes Thema.
Auf das ich noch " meinen Senf dazu geben werde ".

Es ist sehr offensichtlich hier das jeder eine ganz andere Wahrnehmung und Denkweise an den Tag legt.
Ist ja auch von Charakter zu Charakter unterschiedlich.

@ Yvonne, dieses " zerpflücken " habe ich längst hinter mir. Zu viel im ewigen Unterbewussten denken, handeln, sich leiten lassen ist auch nicht immer zielführend......für ein " irdisches Leben " mit Schicksal.

Wie du Schicksal definierst, versteht ein Mensch der noch nie tief in sich gegangen ist sowieso nicht.

Und ist es so das du uns hier erzählen willst, das wir alle schon gelebt haben, immer wieder in anderer Form zurück kommen......? ich könnte im nächsten Leben ein Fisch sein.......usw.
dann frage dich mal wie genau hat das irdische Leben angefangen.



Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 21. 08. 18 [21:40]
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Feierabend
Themenersteller
Beiträge: 74
Joy89 hat geschrieben:

@Feierabend,

hinter den nächsten Zug springen bringt ja auch nix, dass muss schon davor sein. icon_biggrin.gif Hast du dich in deinem Leben noch niemals gefreut oder warst wenigstens für kurze Zeit glücklich? Aha siehste, es geht doch!


Ich wolte nicht den Eindruck erwecken, ich sei depressiv oder ähnliches. Bei mir läuft alles im grünen Bereich. icon_smile.gif

@OpenQuestions,

Dir schmeckt also der Gedanke, wir seien in einer Art Computerspiel
... und bei Versagen gibt's noch ne Runde?

OpenQuestions hat geschrieben:

Vor allem dieser Stempel, dass man im vorigen Leben in diesem oder wo auch immer etwas Böses getan hätte, oder dass jemand für etwas "zu büßen hätte" finde ich eine ziemliche Anmaßung und darüber hinaus gemein und menschenverachtend.



Anmaßend, gemein, menschenverachtend? Findest Du? Wenn ich durch diese Erklärung besser mit mir und meinem "Schicksal" leben kann, finde ich das für den Einzelnen alles andere als menschenverachtend

Selbst die Menschen, die einen Gott in ihren persönlichen Lebensweg 'einbauen' und alle Schuld auf ihn werfen.... - wenns denn hilft - bitteschön.

OpenQuestions hat geschrieben:

Aber wir sind ja alle zu bequem um hier einmal genauer nachzuschauen, was wo und warum geschieht. Außerdem könnte das auch Profit kosten.


Wie ist das mit dem Profit hier gemeint?

OpenQuestions hat geschrieben:

(...) (Tabletten, Kosmetik, Strahlung und wer weiß was sonst bei gebärfähigen Männern und Frauen / Technik, der wir in Wahrheit nicht gewachsen sind / Sportarten, die eine hohe Wahrscheinlichkeit von bleibenden Verletzungen birgt / Umweltgifte etc. etc. etc.).


... von der Regierung verseuchtes Essen, ungesunder Lebenswandel etc, etc.

Da hast du schon recht... Möglicherweise hätte mich der "Schlag" nicht getroffen, wenn ich gesünder gelebt hätte. Ohne Zigaretten in Kombination mit der Pille. Jedoch haben Millionen andere Frauen auch geraucht und die Pille genommen und bei denen ist nichts dergleichen passiert. Ja, möglicherweise sind deren Blutgefäße weniger anfällig oder weiß der Fuchs....

Letztendlich musste eine Erklärung her, mit der es sich erstmal besser leben ließ. Heute sehe ich das als Challange, so wie in (d)einem Computerspiel.

OpenQuestions hat geschrieben:

"und ich sag dann auch schon nichts mehr … gell … "


och nö.... ist doch Blödsinn. icon_wink.gif



Joy hat geschrieben:

Was nützt es mir, mich mit Menschen zu vergleichen, denen es schlechter geht? Dadurch gehen meine eigenen Probleme noch lang nicht weg. Außerdem so wie es immer Leute gibt, die schlimmer dran sind, gibt es auch immer Leute die besser dran sind. Es ist so, wie es ist, fertig.


Das war auch mein Leitspruch wenn andere mir sagten, 'hey du hast aber noch "Glück" gehabt. Da gibt es Menschen, die habens schlimmer erwischt als du.' *kotz*

Yvonne hat geschrieben:

Irgendwann habe ich mit meinem Tun und mit meiner Entscheidung diesen Schicksalsweg beschritten, ohne dass ich wusste, welche Erfahrungen ich dafür brauche - und dieser Weg ist dann mein Schicksal (als Folge meiner persönlichen Entscheidung). Ich sehe in mehreren Dingen deterministische Erklärungen (von Ursache und Wirkung/Folge) als so manch´ anderer; mit anderen Worten: man hat mir unzähligemale gesagt, „dass kann ich mir nicht erklären“ und ich konnte es ihm erklärbar machen, wenn ich konnte oder wollte So kann ich mir vorstellen, dass auch für das *Unerklärliche* eine Ursache gibt; man kennt sie nur nicht.


Leuchtet ein. icon_smile.gif


Beste Grüße

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.
Sokrates
Verfasst am: 22. 08. 18 [06:32]
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Gelöschter Benutzer
Wessi,

hör bitte auf zu spekulieren und die Bedeutung meiner Aussagen zu verändern.
Nimmst du etwa Cannabis?
Nimm doch lieber einen Duden zur Hand und schlage nach, was einzelne Worte bedeuten.
Wenn ich Karma als AUSREDE erwähne, dann solltest du das Wort AUSREDE nachschlagen.
Wenn ich frühere Erfahrungen schreibe, dann solltest du das Wort ERFAHRUNGEN nachschlagen (das bedeutet noch lange nicht frühere Inkarnationen.)
Irgendwie projezierst du immer wieder deine Spekulationen in das Geschriebene hinein, die keinen Tatsachen entsprechen - das hatten wir schon bei zwei verschiedenen Themen.
Du bist jetzt schon ein Fisch!

Noch einen schönen Tag!
Verfasst am: 22. 08. 18 [10:50]
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Feierabend
Themenersteller
Beiträge: 74
yvonne2 hat geschrieben:

Nimmst du etwa Cannabis?


*rofl* Wenn, dann raucht er es. .....obwohl - wenn er Cannabis zum Backen verwendet, passt es wieder

Aber wie man es auch letzten Endes dreht und wendet, es ist und bleibt eine natürliche Pflanze, die oftmals unterschätzt wird.

ZITAT:
"Menschen suchen gerne nach Ausreden,(...)"

Ich denke dass das Wort 'Ausrede' eher als 'Erklärung' gemeint war. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

ZITAT:
" Aber ich bekam eine neue Chance, den Krebs. So gesehen muss ich ja dankbar sein, dass ich dann durch Krebs wach gerüttelt wurde…"

Inwiefern? Welche Antwort (Schlüssel) hast du dir denn da für dein Warum ich geben können?


Beste Grüße









Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.
Sokrates
Verfasst am: 22. 08. 18 [12:44]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Feierabend,
wie auch immer; manchmal wird der Staub von der Glaskugel abgewischt, dann schimmert was durch *lol … und ja, die natürliche Pflanzen werden oft unterschätzt, ich auch ;o)))
--
Nun, ich habe das schon so geschrieben, wie ich gemeint habe: AUSREDEN – dass man sich nicht der Verantwortung stellen muss… Wenn man zugeben müsste, dass man selbst dieses Unkraut gesät hat, dann müsste man es ja auch jäten. So braucht man das nicht, wenn man sein Schicksal dem lieben Gott oder sons Jemanden in die Hände geben kann.

Nicht sicher bin ich ob der Ausdruk „früheren“ oder „frühen“ treffend ist, es ist aber insofern nicht so schlimm, da es um die Erfahrungen geht.

Ich hatte folgende Geschichte im Kopf, habe deshalb „SCHLÜSSEL“ geschrieben:

Auf der Suche
Jemand beobachtete Nasrudin, wie dieser etwas auf dem Boden suchte.
“Was hast du verloren, Nasrudin”, fragte er.
“Meine Schlüssel”, antwortete der Mulla.
Beide lagen nun auf den Knien und suchten.
Nach einer Weile fragte der andere: “Wo hast du ihn den eigentlich verloren?”
“In meinem Hause.”
“Aber warum suchst du ihn denn hier draußen?”
“Weil es hier heller ist.”


Zu mir:
Da müsste ich aber einige Jahrzente zurück, zu der anderen yvonne... Das läßt sich nicht so kurz beantworten, wie mir die ANTWORT auf meine Frage in den Kopf geschossen ist, die damals lautete: „weil ich bis jetzt nicht gelebt habe“. Um das zu erklären, wäre auch schon wieder ein langer Aufsatz geworden… ich übe mich aber gerade darin, kurz zu fassen icon_wink.gif
lg

Verfasst am: 23. 08. 18 [10:47]
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