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Verschlimmerungsantrag ging schief

Topic Status: offen

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
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Biene72
Themenersteller
Beiträge: 4
Guten Tag,
Ich habe seit 2015 einen GdB von 30% aufgrund einer Erkrankung des depressiven Formenkreis. Aufgrund weiterer neuer Erkrankungen (Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule, periphere Nervenstörung und Einschränkung der oberen Gliedmaßen) kommt man nun zu der Bewertung den alten Bescheid aufzuheben und einen neuen Bescheid mit ebenfalls einen GdB von 30% zu erlassen. Ich habe das Gefühl, das man die ersten 30% schlicht vergessen hat wieder mit zu berücksichtigen. Der Widerspruch wurde umgehend eingelegt.

Gibt es hier eine Einschätzung zu den Chancen?

LG
Biene72
Verfasst am: 06. 03. 20 [17:15]
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jenner
Beiträge: 3079
Biene72 hat geschrieben:

Ich habe das Gefühl, das man die ersten 30% schlicht vergessen hat wieder mit zu berücksichtigen.

Hallo Biene,
Erkrankungen werden für den GdB nicht addiert. Wie deine Chancen auf einen höheren Grad sind, kann hier wohl niemand einschätzen.

Viele Grüße und alles Gute

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben. (Mark Aurel)



Verfasst am: 06. 03. 20 [19:02]
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Helmut60
Beiträge: 694
Hallo Biene,

frag mal deinen Neurologen / Facharzt ob der von der SBAstelle angeschrieben worden ist, und was der wenn denen aktuell über deinen Zustand geschrieben hat... bzw. wie er das bewertet.

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau, Sie hat eine schw. Psychose... und zu guter letzt ich selbst....100 % schwerbehindert.
Verfasst am: 06. 03. 20 [21:26]
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jenner
Beiträge: 3079
@ Biene, du kannst nach evtl. Ablehnung deines Widerspruchs auch Akteneinsicht beantragen.
Ich nehme an, dass in deinem Fall nicht nur ein Arzt vom Versorgungsamt angeschrieben worden ist.

Viele Grüße und alles Gute

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben. (Mark Aurel)



Verfasst am: 07. 03. 20 [09:20]
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Biene72
Themenersteller
Beiträge: 4
Hallo zusammen
ich habe seit 2015 einen GdB von 30 (Erkrankung des depressiven Formenkreis). 2017 kamen 10%ohne Erhöhung wegen peripherer Nervenstörungen hinzu.

Durch ein Rückenleiden, dass mir das stehen/gehen von mehr als 10 Minuten unmöglich macht habe ich einen Verschlimmerungsantrag gestellt. Hier wurde festgestellt: Funktionseinschränkung der Wirbelsäule (GdB 20) und Funktionsstörung der oberen Gliedmaße (GdB 10). Insgesamt ist man wieder bei 30% angekommen.

Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich den Widerspruch begründen soll und die 50% zu bekommen? Schmerztagebuch mit Aufzeichnung der Einschränkungen über eine Zeit?

LG
Biene72
Verfasst am: 26. 03. 20 [12:52]
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jenner
Beiträge: 3079
Biene72 hat geschrieben:

(......) Der Widerspruch wurde umgehend eingelegt.
Gibt es hier eine Einschätzung zu den Chancen?

Du hast doch schon nach deinem ersten Beitrag zu entnehmen, bereits Widerspruch eingelegt.
Noch einmal geht es nicht.

Antworten hast du erhalten, darauf aber leider nicht geantwortet. icon_rolleyes.gif

Viele Grüße und alles Gute

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben. (Mark Aurel)



Verfasst am: 26. 03. 20 [13:05]
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Helmut60
Beiträge: 694
Helmut60 hat geschrieben:

Hallo Biene,

frag mal deinen Neurologen / Facharzt ob der von der SBAstelle angeschrieben worden ist, und was der wenn denen aktuell über deinen Zustand geschrieben hat... bzw. wie er das bewertet.

icon_smile.gif Helmut


Hallo Biene,

was sagt denn nun dein FachArzt für dein Depressives Problem dazu ? ... dann kommt noch die Frage auf, bis wann denn die 30 % 2015 bewilligt wurden.....

Ich hab auch gerade Spaß mit so einem Problem. Ich hab, wegen einer neurologische Erkrankung einen SBA beantragt, und bekam in ersten Bescheid 100 %.... aber nicht wegen der neuroloische Geschichten, sondern 30 wegen einer Sehbehinderung, 100 wegen Folgen von Darmkrebsop, 20 wegen Wirbelsäulen, und 10 wegen Hüftproblemen. Von der neuroloschen Geschichte stand da nix. Da ich deswegen aber kaum noch vernünfitg laufen kann und EU Rente beantragen soll, und ich eingenlich Anspruch auf Merkzeichen G habe, hab ich Widerspruch eingelegt, und nochmal Unterlagen vom Neurologen dazu gelgt. Über 3 Monate Später kommt wieder Post. Man hat die Angelegenheit einem Gutachter für "innere Krankheiten" vorgelegt, der die Bewertung des ersten Bescheides bestätigt hat.....und das ganze zur Entscheidung an die Bezirksregierung weiter geleitet.

Ob die jemandem mit Herzproblemen wohl von einem Hautarzt begutachten lassen... ? die haben schließlich alle die gleiche Grundausbildung.

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau, Sie hat eine schw. Psychose... und zu guter letzt ich selbst....100 % schwerbehindert.
Verfasst am: 26. 03. 20 [13:31]
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Biene72
Themenersteller
Beiträge: 4
So, ich habe nachdem ich die Unterlagen erhalten habe die Widerspruchsbegründung formuliert und ein Schmerztagebuch beigefügt. Der Neurologe wurde gar nicht angehört, auch der Hausarzt nicht. Lediglich der Orthopäde und die Untersuchungsergebnisse der MRT.

Ich bin gespannt, denn Hilfe über den VdK gibt es zur Zeit nicht, dort ist geschlossen....

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Biene72
Verfasst am: 27. 03. 20 [12:41]
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k.obus
Beiträge: 746
hallo, neurologe wurde gar nicht angehört. sehr nachlässig finde ich das bei deinen erkrankungen icon_redface.gif
viel erfolg trotzdem. icon_wink.gif

freundlicher gruß :-)

Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
(Autor unbekannt)

Verfasst am: 27. 03. 20 [13:43]
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jenner
Beiträge: 3079
@ Biene
Dagegen hättest du auch Widerspruch einlegen sollen bei deiner Begründung.
Der Neurologe hätte auch ein Gutachten abgeben müssen.

Na ja, nun ist es ja dafür zu spät.

Viele Grüße und alles Gute

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Verfasst am: 28. 03. 20 [09:52]
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