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Umzug durch Krankheit, anderes Bundesland eventuell mit Grundsicherung

Topic Status: beantwortet

 » Bauen & Wohnen
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Lexia
Themenersteller
Beiträge: 39
Hallo,

ich bin neu hier und habe bisher immer still mitgelesen, wenn ich auf euch durch Google gestoßen bin. Bin mir nicht sicher ob das die Richtige Abteilung ist, falls nicht entschuldige ich mich schon jetzt icon_redface.gif

Es geht darum, dass ich aus Gesundheitlichen Gründen mich nun entschlossen habe umzuziehen, da ich nun auch einen Rollstuhl bekomme um wenigstens Draußen mobile sein zu können. Derzeit wohne ich mit meiner Mutter, die mich pflegt und zwei Hauskatzen in der dritten Etage ohne Aufzug und kann die Treppen schon länger nicht mehr gehen, bin seit knapp 2 Jahren nun nicht mehr aus dem Haus gegangen. Die Ärzte kommen zu mir und meine Mutter macht die Einkäufe. Mit dem pflegedienst habe ich immer wieder probleme wegen Sprudel kaufen und Lieferanten liefern hier schon garnicht, da niemand es hochschleppen möchte. Der Sodaclub war lange eine tolle Idee, leider ist das Wasser nicht mehr genießbar, trotz vorherigem Filtern.

ich lebe derzeit von Grundsicherung zum Leben und meine Mutter von Hartz 4, meine Sozialberaterin sagte ich könne wegen meiner Krankheit umziehen, man würde auch den Umzug dann bezahlen. Jetzt ist es aber so, das ich nur noch in eine Erdgeschosswohnung möchte, da auch der Fahrstuhl oft defekt sein kann und im Notfall darf man den nicht mal benutzen, ich weiss, das ist eher selten der Fall aber ich möchte einfach auch für die Zukunft etwas haben.

Die Mieten die das Sozialamt für mich übernehmen würde, sind aber so gering, das ich hier weder eine Barrierefreie Wohnung bekomme im dritten Stock noch eine Erdgeschoss- oder Etagenwohnung. Die Mieten sind alle zu teuer und die GWG möchte mir auch keine WBS Wohnug vermieten, da laut deren Aussage diese Wohnungen für Flüchtlinge erst mal reserviert sind und sie auch nicht denken in den nächsten 6 Monaten was für mich zu finden. Ich habe mich darauf auch bei der GWG in einer anderen Ortschaft beworben, wo mir aber direkt abgesagt wurde, Aufgrund der langen Warteliste.

Da ich in dieser Ortschaft ohnehin nicht Glücklich bin habe ich mir überlegt in ein anderes Bundesland zu ziehen, da die Mieten hier überall im Umkreis von 50 km so teuer sind, dass keiner dafür aufkommen würde und da ich kein Auto habe kann ich auch nicht irgendwo hinziehen wo man ohne Auto nicht weg kommt, denn Buse sind zwar schön, aber viele Ortschaften hier haben sehr schlechte Verbindungen wie z.B Gomaringen, Schwäbische Alb, Hinterzahrten usw.

Meine Sozialberaterin sagte, dies sei kein problem, ich müsse aber mit dem Sozialamt in der Stadt bzw Stadtkreis reden und für meine Mutter mit dem Arbeitsamt in der neuen Stadt.

Wir wohnen derzeit in BW und ich würde gerne nach NRW z.B ziehen, da dort die Mieten oft günstiger sind und auch so, dass sie vom Arbeitsamt und Sozialhilfe gedeckt werden. Die Wohnungen die ich gesehen habe waren alle im Erdgeschoss, hatten sogar zum Teil Garten oder Terrasse und hatten eine Dusche, was mir sehr wichtig ist, da ich in keine Badewanne reinkomme allein.

Meine Fragen sind natürlich nun einige, da dies mein erster Umzug ist seit 25 Jahren und ich etwas nervös bin und mir sorgen mache, nichts zu finden und nie aus der Wohnung hier zu kommen, da es ein Alptraum ist, nicht nur das ich nicht rauskann sondern auch von den Mietern die hier mitwohnen.

1. Was ist wenn ich eine Wohnung finde in NRW und das Arbeitsamt bei uns erlaubt den Umzug nicht für meine Mutter oder das Arbeitsamt/Sozialamt dort will uns nicht aufnehmen?
2. Gelten meine Unterlagen auch in NRW z.B wegen Pflegestufe, WBS und Behindertenausweis?
3. Wie macht man das mit der Wohnung, wenn man keine Hausbesichtigung machen kann? Ich kann ja keine 500km mit dem Rollstuhl Zug fahren und wir haben auch kein Auto, würde das auch abgedeckt werden vom Amt, also die Kosten dazu?
4. Sollte ich nicht in ein anderes Bundesland ziehen wollen oder eine andere Stadt, wie kann man das mit den Mieten regeln? Behindertengerechte Wohnungen sind sehr teuer bei uns, der Mietspiegel liegt be 9€ pro m² das Arbeitsamt zahlt aber nur 7,59€ pro m².
5. Ist es das selbe ob ich in einen anderen Kreis ziehe, wie in ein anderes Bundesland? Ich müsste ja so oder so um erlaubnis immer bitten bei den Ämtern.

Hm ich glaube das wäre erst mal alles, mehr fällt mir grade nicht ein. Vielleicht hat ja einer von euch schon so einen umzug gemacht und kann dazu berichten? Bin was das angeht ein ziemlicher Anfänger und meine Beraterin hat auch keien Ahnung, die konnte mir auf meien fragen nicht antworten ausser eben, dass wenn ich in einen anderen lkreis ziehe ich um erlaubns vor Ort bitten muss und die unterschiedlichen Mietpreise beachten muss, was ich ja vergleiche immer.

Vielen Dank icon_smile.gif

PS: Noch etwas zu mir, falls fragen kommen:
Ich bin weiblich, brauche in der Wohnung den Rollstuhl nur in der Küche und Orte wo ich sonst nicht Sitzen kann, da ich nicht lange stehen kann, zuhause kann ganz normal laufen, aber Draußen brauche ich den Rollstuhl, da ich wegen meiner Elefantiastischen Lympfödeme in keine Schuhe mehr passe und auch dadurch nicht sehr weit gehen kann und dazu noch 24h am tag bandagen tragen muss mit Spezialverband (Wattebinden, Schaumstoff und Pütterbinden). Einen Garten würde ich gerne haben oder zumindest eine Terrasse, damit ich auch mal etwas Draußen sitzen kann, es ist was anderes wie auf dem Balkon wo man nichts sieht und für meine Katzen ist es auch schöner etwas grünes zu haben wie nur Betong. Vor allem hat man mit einem Garten oder Terrasse mehr platz für den Rollstuhl, man kann sich auch dort bewegen damit ohne überall anzustoßen und man kann einfach viel mehr machen, auch wenn besuch mal da ist. Und dann sind da noch viele andere Gründe, wäre aber einfach zu lange jetzt icon_wink.gif
Verfasst am: 14. 08. 18 [00:54]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Lexia,
als erstes solltest du dir auf dem Amt für Wohnungswesen einen Wohnberechtigungsschein holen und dich beraten lassen.
Dann solltest du dir mal Gedanken machen ob evtl. betreutes Wohnen für dich in Frage kommt. Es gibt da unterschiedliche Formen. Viele glauben das seien Heime, stimmt aber so nicht. Mehr dazu bei Google.de
Gruß
Rudi
Verfasst am: 14. 08. 18 [08:14]
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Lexia
Themenersteller
Beiträge: 39
Rudi65 hat geschrieben:

Hallo Lexia,
als erstes solltest du dir auf dem Amt für Wohnungswesen einen Wohnberechtigungsschein holen und dich beraten lassen.
Dann solltest du dir mal Gedanken machen ob evtl. betreutes Wohnen für dich in Frage kommt. Es gibt da unterschiedliche Formen. Viele glauben das seien Heime, stimmt aber so nicht. Mehr dazu bei Google.de
Gruß
Rudi


Hallo Rudi,

danke für deine Antwort, wie du aber oben lesen kannst habe ich bereits ein WBS, betreutes wohnen kommt deshalb nicht in Frage, da ich mit meiner Mutter umziehen muss, Seniorenwohnungen sind bei uns Altersbedingt erst ab 55-60j. Wenn ich in eine betreute Wohnung ziehe, muss meine mutter so oder so umziehen, da die jetzige Wohnung sonst zu groß ist, was im Prinzip zum selben problem wie oben führen würde, 1 Zimmer Wohnungen liegen bei uns schon bei 350€ aufwärts.

Das Sozialamt und Wohnungsamt habe ich bereits gefragt und mir wurde gesagt ich solle in zeitungen schauen und im Internet auf ImmobilienScout und Co. was ich bereits tue seit einiger Zeit.
Verfasst am: 14. 08. 18 [12:29]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Lexia,
du schriebst zwar WBS, nicht jeder weiss was die Abkürzung bedeutet, ich zum Beispiel nicht. Darum schreibe ich es auch immer aus um Nachfragen zu vermeiden.
Ist deine Mutter noch keine 55? Dann zieht deine Mutter um und du mit.
Ich glaube ein wenig Wunschdenken lesen zu können, Terrasse usw, da wirst du wohl stark zurück stecken müssen!
Meine 1 Zimmer Wohnung kostete vor 9 Jahren schon 400,-€.
Im betreuten Wohnen zahle ich nun für 2 Zimmer , Küche, Bad, Balkon, Aufzug der immer geht, weniger als 400,-€ in der gleichen Stadt.
Gruß
Rudi
Verfasst am: 14. 08. 18 [13:28]
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Lexia
Themenersteller
Beiträge: 39
Hallo Rudi,

ja Seniorenwohnungen kosten hier viel Geld, genauso teuer oder teurer wie normale Wohnungen, ich ziehe sicher nicht von einer Dachwohnung in die andere, das macht ja kaum Sinn, eine Terrasse ist kein Wunschdenken und auch keine pflicht, es wäre halt schön mal draußen zu Grillen oder zu sitzen, was auf dem Balkon der hier oft sehr klein ist mit Rollstuhl kaum machbar ist, da auch nicht Barrierefrei und der Rollstuhl nicht durch die Türe passt, es ist auch ein Unterschied ob man einen Balkon hat oder Terrasse.

Seniorenwohnungen habe ich mir aber angesehen schon, vor den Sozialwohnungen und die erlauben bei uns leider keine Haustiere und ich ziehe ohne meine Katzen sicher nicht um, zu dem Pflegt mich meine Mutter, daran wird sich nichts ändern und wie du selber sagst, du zahlst für 2 Zimmer 400€, ich brauche mindestens eine 3 Zimmer Wohnung und durch den Rollstuhl reichen auch keine 60m², denn in so einer lebe ich Momentan und ist mit dem Rollstuhl überhaupt nicht begehbar.

Meine Mutter ist über 55, möchte aber auch in sowas nicht wohnen, wir kennen einige ältere Leute und die meisten bei uns sind nicht sehr zufrieden damit, was mir auch schon die Chefin vom Pflegedienst sagte, als ich sie neulich deswegen fragte, ob es sowas hier nicht gäbe. Sie sagte auch in der nähe des Krankenhaus hätte ein neues eröffnet, da wäre auch die Patientin und sei nicht glücklich wohl, es wäre aber auch eine art heim, denn spezielle Wohnungen gäbe es hier im Umkreis nicht, wie z.b in den größeren Stätten. Aber ich werde mal nachfragen, es kostet ja nichts und wer weiss.

Der Umzug wird im übrigen nur gestattet wenn ich mit meiner Mutter zusammen ziehe, da das Amt keine zwei Mieten bezahlen möchte, was verständlich ist.
Verfasst am: 14. 08. 18 [14:27]
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Gelöschter Benutzer
Ja wenn Seniorenwohnungen nur unter dem Dach sind dann geht das natürlich nicht. icon_rolleyes.gif
Meine ist im 2 Stock, hoffentlich muß ich nun nicht ausziehen.
Natürlich ist klar daß das Amt nur 1 Miete zahlen möchte, ich merkte das auch nur an wegen dem Alter, einfach nur im Umkehrsinne.
Öffentlich geförderte Seniorenwohnanlagen sind natürlich nicht so teuer wie freie Anlagen, darum mein Hinweis aufs Wohnungsamt, in der Regel haben die dann eine extra Abteilung für Senioren. Da du ja für dich gefragt hast kam das natürlich nicht in Betracht.
Grillen auf dem Balkon/Terasse ist meist laut Mietvertrag verboten!
Aber du machst das schon, viel Erfolg.
Nebenbei bemerkt, ich habe das ganze Szenario durch und weiss wo von ich spreche, natürlich gibt es Leute die das alles in Frage stellen wollen.
Gruß
Rudi

Da du offenbar die verschiedenen Formen von Betreuten Wohnen nicht kennst, hier Aufklärung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen
Nur wegen Rollstuhl steigt dein Anspruch an die qm Zahl nicht automatisch,da gehört einiges megr dazu, bei 2 Personen liegt sie bei 65qm.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.2018 um 15:21.]
Verfasst am: 14. 08. 18 [15:15]
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Lexia
Themenersteller
Beiträge: 39
ich habe beim wohnungsamt heute nachgefragt, die sagten aber es gäbe nur GWG und noch was in der nähe, die sind heute aber nicht erreichbar, werde es da morgen noch vesuchen, sie sagte aber auch zu mir es sei bekannt das hier wohnungen knapp sind, weswegen ich ja auch dachte dann direkt weg zu ziehen, das ist halt dann in dem sinne diechance, ich werde auch mal in anderen orten jetzt nach solchen wohnungen suchen wie du sagst, wir haben hier auch seniorenwohnungen im 1 stock, aber die liegen bei 700€ fast, dafür bekommt man hier schon fast häuser xD

ist schon lächerlich, das arbeitsamt macht den immobilien markt kaputt und dann wollen sie nicht mal den quadratmeter zahlen, wenn ich mehr geld hätte würde ich auch gerne mehr drauf legen aber 600 ist schon die grenze, da strom und co. ja auch dazu kommen und bei einer größeren wohnung sind auch sicher die kosten dann höher.

aber wird schon, habe ja eigentlich zeit, bin nur einfach nervös und möchte endlich hier raus.
Verfasst am: 14. 08. 18 [15:23]
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wessi
Beiträge: 362
Hallo Lexia,

begrüße dich erst mal hier im Forum.
Was deine Elefantenkrankheit betrifft, das schränkt doch sehr ein.
ich weiß wovon ich rede. Habe ein seltenes Syndrom bei dem u.a. das Arterien, Venen und Lymphsystem nicht richtig funktionieren.....hatte über Jahre offenes Bein. Trage Kompressionsstrumpf und komme auch in keinen normalen Schuh.
Ist einseitig bei mir. Das Syndrom ist seit Geburt.

Aus gesundheitlichen Gründen umgezogen bin ich auch 2010. Aber da war ich noch beschäftigt bei meiner Firma.
Seit 2014 rückwirkend Rentner auf Zeit. In die Badewanne komme ich auch kaum noch, habe allerdings auch noch schweren rheumatischen Verlauf mit Versteifungen. Auto fahren darf ich auch nicht mehr. Bahn Und Bus fahren schwierig weil die Gehstrecke sehr eingeschränkt ist. Habe seit März Rollator, für außen. In der Wohnung geht es noch.

Welchen GdB hast du??
Wie kommst du gerade auf NRW?? Und wie ist das mit deiner Mutter.
Erst mal ist es doch so, wenn man umzieht, egal wohin ist das dort jeweilige Arbeitsamt zuständig.
Da dürfte es keine Probleme geben. Eine Wohnung im EG wäre bei dir angebracht, ohne Treppen.
Wie du sagst, ein Aufzug kann mal defekt sein.
Ich würde mich wenn du genaue Vorstellungen hast in welches Bundesland oder Landkreis du gehen willst bei den
dortigen Behörden ( Landratsamt, Sozialamt ) einfach schlau machen wie eine Wohnung finanziell gefördert werden kann.

Den Umzug selber ( wenn man es schlecht finanzieren kann ) und man muss aus Behinderungsbedingten Gründen, übernimmt das Sozialamt. Bei uns ist für solche Fragen, Probleme die Caritas zuständig als Beratung.
Deine Sozialberaterin müsste eigentlich auch wissen an welche Stellen man sich wenden kann.
Die Höhe der Miete liegt nicht nur am Ort, Bundesland. Aber auch. Natürlich auch an der Größe der Wohnung.
Da wird aber dann für euch zwei Personen der Bedarf ausgerechnet, in wie weit die Behinderung dann mehr Platz ( Raum ) benötigt entscheiden die Ämter.

Ja Dusche wäre Vorteil. Oder dann Wannenlift vom Sanitärhaus.
Wer genau zuständig ist da hast du ja schon Tipps gekriegt, bzw. auch Links.
Bei uns hier gibt es da sehr viele Anlaufstellen über " Beratung für Seniorengerechtes Wohnen " und auch Behindertengerechtes Wohnen........

Ich denke für betreutes Wohnen wirst du zu jung sein. Aber Einschränkungen haben nicht nur alte Leute. Leider!!
Deswegen gut informieren vor einem Umzug. Damit es hinterher passt.

Wir sind extra hier hin gezogene aus einem kleinen Dorf ohne Einkaufsmöglichkeit, Dachgeschoss, viele Treppen vorher.
Zu heiß weil nicht gedämmt, zu feucht im Winter ( eiskalt eigentlich ). Heizung immer ausgefallen, aber teure Nebenkosten.
Jetzt geht es ebenerdig rein. Kleinstadt, nähe Arzt, Supermarkt, Apotheke, Kurpark zum ab und an laufen.
Aber Bad und Schlafzimmer ist oben. Flache, kurze Treppen. Geht noch.
Immer mehr wird einem aber klar, hier kann man auch nicht immer bleiben. Unten WC zu eng.
Alles etwas kurzläufig, verwinkelt, mit Krücken gar nicht so einfach. Und mit Rente dauerhaft auch zu teuer.

Beratung über betreutes Wohnen, sinnvoll. Aber zu jung. So ist der Stand.
Umzug würde bezahlt werden. Die Suche nach geeigneten Räumen geht schon zwei Jahre.

Dir Viel Erfolg!

@ Rudi, 1 Zimmer hat bei dir 400 gekostet. Harter Tobak. Je nach Lage, und Ort.
Da bist du jetzt wohl besser dran. Und das mit dem Verbot Grillen auf Terrasse.....eigentlich Quatsch. Wo soll man denn sonst grillen. Ist halt im Sommer so, müssen Nachbarn in Kauf nehmen. Sollten sie. Gibt immer welche die sich beschweren.

Gruß wessi


Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Ganz Wichtig für Euch Alle: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ausnahmen bestätigen die Regeln.
Leben und Leben Lassen.
Verfasst am: 14. 08. 18 [16:08]
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Lexia
Themenersteller
Beiträge: 39
Hallo Wessi,

danke für deine Begrüßung und hilfe, NRW kam ich darauf, dass da eine Freundin wohnt und die jetzt auch grade am Umziehen ist, habe ihr immer etwas geholfen zu suchen und sah dadurch, dass es da günstige Wohnungen gab, auch hatte ich eine Wohnung gsehen die sogar unterm maximal Preis vom Arbeitsamt dort war mit Garten sogar und die Landschafft ist auch schön, wie hier eben sehr viel Wald und grün.

Aber im Grunde ist es mir egal, ich suche meistens Deutschlandweit sogar, denke es wäre auch besser mal weg von hier, hier sind zu viele böse Erinnerungen und da ich eh nun ausziehen möchte und muss, denke ich kann es nicht schaden direkt weg von hier, aber eben in eine Wohnung für die Zukunft, die auch in 20 Jahren noch hält ohne wieder ausziehen zu müssen. Jetzt schon an die Zukunft denken quasie.

Ich habe aktuell 60% mit G bekomme aber nun durch den Rollstuhl "aG", ein Haus oder Wohnung mit 1 Stockwerk wäre eine alternative, ich würde einen Treppenlift in jedemfall bekommen, sowas geht aber natürlich nicht, in einem Mehrfamilienhaus im Flur icon_smile.gif, in Bad urach das nicht so weit ist, gabs sogar ein dreistöckiges Haus, das war sogar billig und in der Nähe von den Termen, aber ne du, man kann es auch übertreiben, wenn ich gesund wäre, wäre das kein Thema.

Und wie du sagst, Einschränkungen haben nicht nur alte Menschen nur verstehen das vele leider nicht und urteilen ohne einen zu kennen. Aber das kennt ja jeder hier sicher.

Unsere Dachwohnung wurde vor 5 Jahren renoviert, im Winter ist es aber immer noch recht kalt, im Sommer einfach zu heiß, darum auch nie wieder eine Dachwohnung, eine Etagenwohnung wäre denkbar aber dann auch nur mit Aufzug, was aber dann tun bei Notfall? Und daran muss man eben denken, auch wenn dies wirklich selten der Fall ist.

Ich hatte auch lage ein offenes bein, hinten an der Wade, wurde zur heftigen Wundrose bis hoch zum Schenkel, das war echt übel, kann also verstehen was du durchgemacht hast, die wunde bleit und man muss echt aufpassen, dass man nicht wieder irgend eine Wunde bekommt, die dann ganz schnell wieder platzen kann und sich böse entzünden. Habe es leider beitbeinig, so genau kann man das nicht sagen ob von der geburt, da ich zusätzlich noch Hashimoto Schilddrssenunterfunktion und Diabetes Insipidus (hat mit Diabetes nichts zu tun) habe, weswegen ich quasie im Teufelskreis sitze wort wörtlich.

Rheuma ist übel, ich hoffe du leidest nicht zu sehr an deinen schmerzen. Wünsche dir gute Besserung und viel kraft.

@Rudi: Mir stehen 75m² in BW zu, in NRW sind es sogar 80m², da der Rollstuhl wie eine zweite Person gerechnet wird, das heisst, meine Mutter und ich sind 2 Personen + der Rollstiuhl, gerechnet wird also ein 3 Personenhaushalt und der geht von 60-90m² bei uns, laut WBS bis 75m€ + 5m² also maximal 80m², dem Arbeitsamt und Sozialamt ist es aber egal, ich kann quasie eine 89m² Wohnung nehmen, aber bekomme eben nicht mehr als die 75m² an nebenkosten bezahlt, wie soll es auch anders gehen? Ich wohne ja schon in 60m² und hier habe ich keinen Platz für den Rollstuhl? Unten im Flur darf man den nicht stehen lassen, also muss er ja in der Wohnung platz haben, hier kann ich damit nicht fahren wenn ich schmerzen habe, da de Wohnung einfach zum einen keine Türen hat wo er durch passt und zum zweiten der Platzmangel durch Möbel da ist.

Ich suche aber davon abgesehen momentan 70m² nur, ich denke 10m² mehr würden schon reichen aber die meisten 3 Zimmer Wohnungen sind ja eh über 70m². Und wegen dem betreuten Wohnen habe ich schon alles gelesen, wir haben dafür ja Seiten aber wie gesagt angeboten werden hier überwiegend Heme oder Wohnungen mit Betreuung die eine Altersgrenze haben, also ab 55-60j erst sind, womit ich durchfalle. Und meine Mutter bekommt keine da sie gesund ist, es bekommen ja nur Senioren die Wohnungen, die auch Körperlich oder geistig eingeschränkt sind. Aber auch hier versuche ich es weiter, jeder ort handhabt das ja anders, genau wie den Mietspiegel.
Verfasst am: 14. 08. 18 [16:45]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
@wessi,
ja, beste Lage Central in der City, allerdings waren die Wohnung frei finanziert. Inzwischen kosten sie um die 600,-€.
Bei uns in der Siedlung besteht in allen Häusern grillverbot auf dem Balkon, Ganze Wohngesellschaften hier schreiben das gleich in den Mietvertrag. Dafür gibt es oft aber Grillplätze die die Bewohner nutzen können.
Vielleicht ist Hessen ja besonders streng.

@Lexia,
ich bezog meine Vorschläge ja nicht auf deinen jetzigen Wohnort, du kannst ja überall schauen, wie wessi auch schon schrieb..
Mit dem Mehrbedarf an qm hoffe ich daß das Sozialamt dann genau so denkt wie du, leider liest man all zu oft daß sie das ablehnen.
Verfasst am: 14. 08. 18 [17:00]
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