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Taggeldkürzung bei Krankheit ist das Zulässig?

Topic Status: in Lösung

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: CH
Kitti
Themenersteller
Beiträge: 2
Ich bin 2 Monate ausgefallen wegen einem Burnout.Nun habe ich eine Fristsetzung erhalten und eine Androhung der Taggeldkürzung und Einstellung des Taggelds. Ist das Zulässig? Ich bin noch 70% arbeitsunfähig geschrieben und arbeite bereits wieder 30%. Kann der Arbeitgeber mir eine Frist aufsetzten?
Verfasst am: 30. 10. 12 [22:36]
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Justin
Beiträge: 6629
Hallo Kitti,

zunächst einmal herzlich willkommen in der Community! Schön, dass Du MyHandicap gefunden hast icon_smile.gif

Ich werde Dein Anliegen an unsere Kollegen in der Schweiz weiterleiten. Bitte hab ein klein wenig Geduld icon_wink.gif

Beste Grüße, Justin
MyHandicap
Wenn diese Antwort für Dich hilfreich war, bewerte bitte oberhalb des Beitrags, wie weit Deine Frage beantwortet wurde.
Sollte Dein Anliegen noch nicht gelöst sein, zögere bitte nicht, noch einmal nachzufragen! ******
Verfasst am: 01. 11. 12 [14:36]
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slorentz
Beiträge: 71
Hallo Kitti

Also, wer setzt die Frist an? Der Krankentaggeldversicherer? Der Arbeitgeber kann eigentlich keine Frist ansetzen. Auch der Krankentaggeldversicherer kann nicht aus heiterem Himmel Fristen ansetzen (die bedienen sich meistens der Vertrauensärzte).

Freundliche Grüsse
Sebastian Lorentz
Verfasst am: 02. 11. 12 [11:56]
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Kitti
Themenersteller
Beiträge: 2
Hallo Sebastian

Vielen Dank für deine Antwort. Ja der Arbeitgeber , resp. die Taggeldversicherung hat mir die Frist gesetzt.Ich habe 3 Tage später nach erhalt des Schreibens, Kontakt mit der Abteilung aufgenommen und schriftlich Nachgefragt auf welche Gesetztesvorlage oder Allgemeine Vertragsbestimmungen sich diese stützen für die Einstellung des Taggelds. Ich habe bis heute keine Antwort erhalten.

Ich habe Vorgeschlagen, einen Vertrauensarzt mit einzubeziehen, und wie ich vorgehen muss.Die Antwort war nur, dies erachten sie nicht als Notwendig.

Sollte ich mich an den Rechtsschutz wenden? oder sind das zu drastische Mittel?


Ich danke für deine Antwort.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.2012 um 14:58.]
Verfasst am: 02. 11. 12 [14:55]
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slorentz
Beiträge: 71
Hallo Kitti

Nun ja, mitteilen, dass Sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind. Dabei darauf hinweisen, dass Sie immer noch krank geschrieben sind (Arztzeugnis nicht vergessen). Dann abwarten was passiert. Bei einer Kürzung des Taggeld unbedingt Rechtsschutz einschalten. Auch bei einer Untersuchung bei einem Vertrauensarzt würde ich vorsorglich mal mit der Rechtsschutz reden. Vertrauensärzte entscheiden im Zweifel zu Gunsten der Versicherung.

Freundliche Grüsse
Sebastian Lorentz
Verfasst am: 03. 11. 12 [09:54]
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