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Starke Schmerzen nach Arbeitsunfall und keine Aussicht auf Besserung :(

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
Carssi
Themenersteller
Beiträge: 4
Hallo,

Mein Name ist Carsten bin 44 Jahre und komme aus der Malerischen Pfalz.

Mein Fall ist nicht wirklich einfach, da er über mehrere Ländergrenzen hinweg bearbeitet wird.

Ich fange einfach mal an mit der Geschichte:

Wohnort: Deutschland
Unfallort: China
Arbeitgeber: Luxemburg

Ich war vor 1,5 Jahren Beruflich für meine Firma in Hong Kong, dort bin ich morgens im Hotel in der Dusche ausgerutscht. Das Hotel war eine große Europäische Hotelkette, aber trotzdem keine Vorkehrungen für Anti-Rutsch und die Glas Wand bestand nicht aus Sicherheitsglas.
Dementsprechend hatte ich überall Schnittverletzungen und habe in der Zeit knapp 2L Blut verloren, so dass ich kurz davor war eine Bluttransfusion zu bekommen.
Ich wurde natürlich Vorort Notärztlich behandelt, es wurden insgesamt 12 Wunden genäht mit über 40 Stichen, eine sehr komplexe Wunde war im Rechten Innen fuß.

Ich bin natürlich am sobald wie möglich zurück nach Deutschland geflogen und bin hier Vorort ins Krankenhaus um das ganze Nachschauen zu lassen.
Dort wurde ich schon das erste Mal Grob Fehlbehandelt, da man sich lieber gestritten hat ob es jetzt ein BG fall ist oder nicht. Die Wunden wurden nur grob nachgeschaut und „ich solle mich nicht so anstellen“. Die weitere Behandlung könnte mein Hausarzt machen.
Trotz der Einschätzung vom Krankenhaus bin ich den nächsten Tag nicht zu meinem Hausarzt, sondern zu einem D-Arzt. Dieser war auch nicht wirklich hilfsbereiter und hatte auch nur eins im Sinn, hoffentlich ist das ein BG fall, kann sein das es abgelehnt wird usw. usw.
Ich habe selbst an mir angefangen zu Zweifeln und bin deshalb weiter zu diesem Arzt gegangen auch wenn eher nur mit wieder willen. Natürlich konnte ich auch nicht durch die Weltgeschichte Ärzte abklappern gehen, da ich ja nicht wirklich gehen konnte und auf Hilfe von anderen angewiesen war.
Nach ein paar Wochen hat man dann irgendwann die Fäden gezogen und die Schwellung ist etwas abgeklungen und das wahre Ausmaß der Verstümmelung an meinem Fuß wurde sichtbar. Ich habe den Arzt mehrfach darauf hingewiesen man sollte „BITTE“ doch mal ein Röntgen Bild machen, ich hatte starke Schmerzen, Schwere Missempfindung Störungen so dass ich nicht mal einen Schuh tragen konnte. Doch dies wurde immer wieder abgelehnt, „man braucht das nicht zu Röntgen da ist nichts“,“Was weiß ich wie ihr Fuß ausgesehen hat“,“Wer ist hier der Arzt“, sind nur ein paar der Aussagen die ich mir anhören musste.
In der Zwischenzeit war klar das die BG Luxemburg (AAA) die Unfallkosten übernimmt und das zumindest geregelt ist. Doch diese Unfallkasse war auch nicht wirklich an meinem Problem interessiert.
Ich hatte nach der Letzten Aussage des Doktors und nachdem ich deshalb endgültig das Vertrauen verloren habe, da er mich wieder gesundgeschrieben hat obwohl ich nicht mal gehen konnte.
Habe ich bei der Unfallkasse angerufen und Bescheid gesagt das ich gerne den Arzt wechseln würde wegen dieser Gründe. Anstatt das mir geholfen wird, wurde mir nur gesagt „Ich könne nicht die Ärzte wechseln wie ich wollte, wenn ich das jetzt tun würde müsse ich eventuell alle Kosten selbst tragen“.
Dies hat mich natürlich wieder sehr verunsichert und ich habe auch angefangen an mir selbst zu zweifeln, aber nachdem ich mich 2 Wochen auf die Arbeit geschleppt habe (ca. 2-3 Monate nach dem Unfall). Habe ich einfach einen anderen D-Arzt aufgesucht und ihm meine Geschichte geschildert auch auf die Gefahr hin, wenn ich es hätte müssen selbst zahlen, es ging einfach nicht.
Der Neue D-Arzt war sehr verblüfft von der ganzen Geschichte und konnte das verhalten seiner Kollegen gar nicht nachvollziehen und hat dies auch als fahrlässig eingestuft, denn was wäre gewesen, wenn etwas passiert wäre, Autobahn etc etc.
Lange Rede kurzer Sinn, man hat es nachdem ich 5min Vorort war geröntgt und dort wurden Massive Fremdkörper im Fuß festgestellt und am nächsten Tag hatte ich gleich schon die erste OP. Dort wurden 3 Glas Würfel mit dem Durchmesser jeweils eines 10cent Stück aus meinem Fuß entfernt.
Leider war das nicht alles, bis heute wurden insgesamt 5 OPs durchgeführt und jedes Mal wurden wieder Glassplitter in ähnlicher Größe entfernt. Nach der letzten OP die im Krankenhaus in Luxemburg durchgeführt wurde, wurde mir dann Nahe gelegt das dies jetzt die letzte Operation sei, da es einfach unmöglich ist die weiteren Splitter zu entfernen, man sieht auf dem CT ganz genau das noch 2 große Splitter 10-15mm und noch viele kleine Splitter die nur als Schatten zu erkennen sind im Fuß sind, aber das Risiko sei zu hoch das es nach einer nächsten OP noch Schlimmer wäre als es jetzt schon ist.
Wenn das jetzt schon 3 Chirurgen sagen, muss ich wohl davon ausgehen, dass es wohl so ist und man besser die Finger davon lassen soll.
Aktuell bin ich noch Neurologisch in Behandlung, da ich permanent Schmerzen habe (bei jedem Schritt), Missempfindungsstörungen, Nerven zucken oder wie auch immer man es nennen soll (Ich beschreibe es immer wie einen Strom Schlag im Fuß), Krämpfe und und und..
Es wurde auch ein EMG gemacht und der ganze Fuß durchgemessen und dort wurde auch festgestellt das nur noch 25% der Signale im Fuß ankommen und ich deshalb auch meinen Fuß bzw. das Zehen nicht mehr richtig bzw. nur noch sehr wenig bewegen kann.

Jetzt soll das Ganze mit Nervenmitteln behandelt werden, Lyrica haben wir schon probiert was keinen Erfolg hatte außer Nebenwirkungen. Jetzt aktuell soll ich (wieder) Gabapentin probieren in Form von Neurontin (400-800mg x3) obwohl damals schon festgestellt wurde das ich das Zeug überhaupt nicht vertrage und aufgrund der starken Nebenwirkungen hat mir die Firmen Ärztin auch untersagt Arbeiten zu gehen wenn wir die Versuche für die Tabletten machen.
Dies ist natürlich auch ein Problem, da ich durch die Krankenscheine der Operationen schon einen ziemlich hohen stand habe und man in Luxemburg nach 52 Wochen in 2 Jahren ausgesteuert wird, also dann würde ich meine Arbeit verlieren. Ich soll die Tabletten jeweils 30 Tage probieren um zu sehen ob die schmerzen besser werden. Ich habe den ersten Test vor kurzem gemacht und habe dafür meinen Urlaub geopfert und habe 4 Wochen lang Neurontin 3x 400mg genommen. Leider ohne Erfolg, aber dafür mit Wahnsinnigen Nebenwirkungen. Diese hatten sich in Form von Schwindel, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Kribbeln im Kiefer bis hin zu den Beinen, übermäßige Nervosität, einem schwammigen Stand und sogar so unangenehm es mir auch ist Erektions Probleme.
Das einzige was gegenüber dem Gabapentin von Micro Labs nicht war, war die Gewichtszunahme, diese hatte ich mal 2 Monate genommen in 600mg Form als noch alles im Fuß drin war und habe innerhalb von 2 Monaten 40Kg zugenommen, man konnte Tag für Tag zuschauen.

Nun Schleppe ich mich weiter auf die Arbeit und vernichte innerhalb von 2 Wochen jeweils immer eine 50er Packung 800er IBU, was die Schmerzen auch nicht wirklich nimmt, aber es ist etwas angenehmer beim gehen.

Ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr was ich machen soll, demnächst steht auf dem Plan das beim Doktor mal die Einschätzung gemacht wird für die Erwerbsminderung, er meine diese wird wohl bei 20-25% Landen, es sei halt sehr schwierig, da Schmerzen nicht wirklich zählen.

Wie sehr schmerzen zählen das merke ich jeden Tag, jede Minute oder nachts, wenn ich von einem Krampf oder einem Blitzen aus dem Schlaf gerissen werde.

Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee was man machen könnte. Ich persönlich auch wenn ich es keinem sage, nicht mal meiner Lebensgefährtin, ich könnte Heulen, wenn ich mir wirklich überlege so die nächsten 30-40 Jahre weiter zu machen.

Vielen Dank,

Carsten.




Verfasst am: 24. 10. 18 [00:20]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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Ralf Rumpf
Beiträge: 317
Hallo Carsten,

Also....wir können hier nur schwer eine Auskunft,und mehr ist es nicht,oder Beurteilung zu deiner Verletzung und deren Behandlung geben.
Wir können nur aus unserer persönliche Erfahrung heraus Dir einen Tipp oder Rat geben.
Hinzu kommt das du in Luxemburg in Behandlung bist und wir uns mit dem dortigen System nicht auskennen.
Aber ein kann ich Dir sagen.Wenn du weiter IBU in dieser Menge und Stärke nimmst brauchst Du Dir über die nächsten 30 bis 40 Jahre keinen Gedanke mehr zu machen.Die wirst du nicht erleben.Welcher Arzt verschreibt solche Mengen in einem solchen Zeitraum?Das ist unverantwortlich.
Da die Ursache bekannt ist beleibt nur eine OP.Die Fremdkörper müssen raus.Und danach gehörst du in ein Schmerzprogramm.
Danach kann man dann weiter sehen.Diesen Weg würde ich gehen.
Gibt es eine Möglichkeit für dich das du in Deutschland behandelt werden kannst?Oder in einem Uniklinikum mit Fachbereich?
Gruß
Ralf

Ralf Rumpf
Die von mir im Rahmen meines ehrenamtlichen Mitwirkens bei MyHandicap in meinen Beiträgen gegebenen Informationen sind keine Rechtsauskunft/Rechtsbehelf. Eine rechtliche Prüfung von konkreten Einzelfällen kann nicht erfolgen. Bitte suchen Sie hierzu professionelle Rechtshilfe auf."Medizinische Auskünfte beruhen auf eigener Erfahrung und ersetzten in keinem Fall das Fachliche Wissen von Ärzten.Darüber hinaus lehne ich jede Verantwortung für Schäden ab die aufgrund des nicht beachten der hier gegebenen Hinweise entstehen.
Verfasst am: 24. 10. 18 [02:30]
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Carssi
Themenersteller
Beiträge: 4
Guten Morgen Ralf,

Das ist mir bewusst das man im Internet nur Schwer Beurteilungen geben kann und das es nur Tips aus dem Privaten Erfahrungsbereich sind. icon_smile.gif

Da ich in Deutschland Lebe und in Luxemburg Arbeite bin ich in beiden Ländern versichert und auch mittlerweile in beiden in Behandlung, also hier in Deutschland wird der Fall auch von der BG bezahlt und wie ein Arbeitsunfall behandelt die Kosten trägt in dem Fall dann nur Luxemburg.

Das hört sich natürlich nicht gerade Positiv an, ich versuche das ganze ja auch runter zu Schrauben, da ich ja auch Merke das sie mir nicht wirklich gut bekommen. Es ist halt in dem Moment so, Schmerzen beim gehen oder Schmerzen im Magen, Merke ja auch persönlich das ich dann auch etwas Gereizt bin, auch meiner Familie oder meinen Arbeitskollegen gegenüber, was auch nicht gerade Nett ist. (aber ich schweife ab... hehe).

Wie bereits erwähnt, ich war in Deutschland im Krankenhaus, bei 2 - Unfall Chirurgen unabhängig vom Krankenhaus und in Luxemburg bei einem Spezialisten im Krankenhaus.
Überall wird geraten das man es nun nicht weiter öffnen sollte, da dann im Endeffekt das Glas vielleicht weniger ist, aber dafür andere Schmerzen oder Verletzungen entstehen würden. Dieses Szenario macht mir schon Angst, denn wenn so viele Ärzte das unabhängig von einander sagen.... Ich kann es ja auch auf der einen Seite verstehen, am Fuß ist nicht wirklich viel Platz und mein Fuß sieht mittlerweile schon aus wie Google Maps durch die ganzen Schnitte, dort ist nicht wirklich viel Gewebe.

Ich bin aber halt auch nicht mit der Lösung Glücklich das wenn sich eventuell eine Medikamentenkombination findet vom Neurologen, dann diese auf unbestimmte Zeit zu nehmen.

Irgendwie ging die ganze Lebensqualität an nur einem Tag verloren .

Gruß
Verfasst am: 24. 10. 18 [05:07]
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Ralf Rumpf
Beiträge: 317
Hallo Carsten,

Danke für deine Rückmeldung.
Ja,Schmerzen zerstören einem das Leben.Und lass Dir nicht einreden das man da nix machen kann.
Dadurch das mir beide Unterschenkel fehlen weiß ich wovon du redest.
Auch ich habe zum Anfang ein Cocktail aus IBU,Lyrica und Gabapentin geschluckt bis ich das Glück hatte an eine Narkoseärztin zu geraten die eine Fachausbildung in Schmerztherapie hatte und dieses Cocktail abschaffte.
Seit dieser Zeit nehme ich ein Opiat Namens Oxicodon/Oxicesig.Angefangen hab ich mit einer Stärke von 3x20mg plus 2x IBU 600 und bin heute auf 2x5mg.IBU nur noch in ganz besonderen Fällen wie schweren Anfällen von Phantomschmerz oder extremer Wetterfühligkeit.Diese Kombi wird von mir gut vertragen.
Es gibt also Mittel die helfen könnten.Wie gesagt KÖNNTEN.
Sprich mit einem Mediziner der auf Schmerzen spezialisiert ist und lass dich beraten.Gemeinsam kann man einen Weg finden.
Wichtig ist das er spezialisiert ist.
Zur Untermauerung kannst du auch ein Schmerztagebuch führen.Das ist ganz einfach.Schätze deinen Schmerz ein zwischen 0 und 10(null=nix/10=extrem).Schreibe es auf.Am besten Morgens,Mittags,Abends und zu besonderen Vorkommnissen wie zbsp.langes stehen/laufen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

Gruß
Ralf

Ralf Rumpf
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Verfasst am: 24. 10. 18 [09:07]
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Gelöschter Benutzer
Hallo,
ich kann dich verstehen, und so Mancher hat die Lebensqualität von Heute auf Morgen verloren. Diese müssten wir uns auch mit viel Fantasie zusammenbasteln. Aber du solltest auf deine Leber Acht geben, sie geht kaputt bei so viel IBU… Das merkst du gar nicht (wird nur durch Laborparameter gezeigt).
Nachdem Ralf inzwischen schon einiges geschrieben hat, habe ich meinen Text wieder gelöscht und kann dir ebenso empfehlen:
Gehe doch mit dienen Befunden/Aufnahmen zu mehreren Fachleuten und höre dir genauer an.
Längerfristige Entzündungen (wo Schmerzen sind, ist auch eine Entzündung) sind auch gefährlich, können chronisch werden und zu anderen schwerwiegenden Erkrankungen führen (z.B. Autoimmunerkrankungen, Krebs…).
Wobei ich bei Jemanden, bei dem die halbe Sohle entfernt wurde (wg. malignen Melanom), gesehen habe, dass er keine Probleme damit hatte (da war aber die Verse noch stabil). Ja, such´ dir die besten Spezialisten.
Alles Gute!
yvonne
Verfasst am: 24. 10. 18 [10:53]
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Ralf Rumpf
Beiträge: 317
Hallo Yvonne2

Möchte Dir nicht Wiedersprechen doch gibt es einen weiteren Aspekt für Schmerzen.

Gekappte Nerven.Dies bleibt bei solchen OPs leider nicht aus das Nervenbahnen zerstört werden.Unser Gehirn "begreift"das aber nicht und versucht den Nerv zu "erreichen".Meist führt das zu einem Missempfinden bis hin zum Schmerz.
Darüber hinaus bilden sich am Ende von Nerven die gekappt worden sind Knoten"Zwiebeln".Diese sind hoch empfindlich was Reize betrifft.Wobei die Art des Reizes dem Nerv egal sind.
Daher der auch der Rat es mit Opiaten zu versuchen da diese sich gut an die Reizrezeptoren andocken und die Leitung blockieren.
Aber bitte....NUR auf ÄRZTLICHEN RAT !Und nur nach ABSPRACHE.

Gruß
Ralf

Ralf Rumpf
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Verfasst am: 24. 10. 18 [17:00]
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Carssi
Themenersteller
Beiträge: 4
Vielen vielen vielen Lieben Dank für eure Positiven und gut gemeinten Ratschläge icon_smile.gif

Wie schon erwähnt dass das mit den IBUs keine Dauer Lösung ist, das ist mir vollends bewusst. Versuche es auch oft einfach zu lassen, aber es geht einfach nicht immer, je nach dem wie man Stress auf der Arbeit hat wird es schlimmer, das Kribbeln, Blitzen und co wird häufiger usw usw. dann muss ich einfach was nehmen, sonst bin ich unerträglich. Ich muss ja später auch noch Autofahren, hab mir extra einen Automatik zugelegt, da Schalter unmöglich war wegen dem ganzen Kuppeln.

Ich werde es auf jeden fall mal versuchen und mal schauen was noch so an Spezialisten zur Verfügung steht, vielleicht im Bereich mal von 100km oder so, demnächst habe ich wieder eine Besprechung beim Neurologen, dort werde ich dann auch meine Erfahrungen mit Neurontin Schildern und mal Fragen ob es eventuell Opiate gibt die in Betracht kämen.

Muss mir die Beiträge mal wieder in Ruhe durchlesen, kam gerade erst von der Arbeit icon_smile.gif

Bin euch sehr Dankbar!
Verfasst am: 24. 10. 18 [17:59]
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Carssi
Themenersteller
Beiträge: 4
Hallo,

Wie versprochen war ich heute wieder beim Neurologen und habe mit ihm alles besprochen. Das Neurontin / Gabapentin wie Lyrica für mich leider wirklich nicht angebracht ist

Er meinte er weiß leider auch langsam nicht mehr weiter, was er mir noch verschreiben soll, da für diese Art von Nerven Schmerzen Gabapentin und Lyrica am weitesten verbreitet sind.

Er hat noch kurz angeschnitten, die Nerven vielleicht Chirurgisch wieder zu verbinden, erneuern oder wie auch immer er sich ausgedrückt hat, aber nach den ganzen Operationen und die Doktoren die daran schon herum geschnibbelt haben, hatten zu mir auch schon gesagt das alles sehr vernarbt und verhärtet ist von innen. Dem hat der Neurologe dann auch zugestimmt, es wäre auch einfach schon zulange her.

Auf meine Frage hin wie Ralf Rumpf vorgeschlagen hat wie es denn mit Opiaten aussehen würde, meinte er nur zu mir davon würde er nichts halten.

(Da habe ich mir im Hinterkopf schon gedacht, wow.. ich glaube es wird Zeit für eine andere Meinung).

Das Ende vom Lied ist Aktuell das ich jetzt hier mit einen 3 Monats Vorrat an "LAMICTAL" sitze in 25mg / 50mg / 100mg. Das ganze soll ich Hochschrauben wir 300-400mg.
Ich habe natürlich gefragt, ob ich mich auf Starke Nebenwirkungen einstellen muss oder ob ich normal Arbeiten gehen kann, dies wurde mir beantwortet mit "Ach, das holen manche Menschen ihr Leben lang, nur wenn sie nach den ersten 2 Wochen Probleme haben mit Ausschlag, dann bitte aufhören".

Jetzt habe ich mir mal den Beipack Zettel dieses Mittelchen durchgelesen und bin wirklich fast vom Hocker gefallen, Thema kein Problem.

Das liest sich nun jetzt für mich wirklich genau wie alles andere, Lyrica, Gaba etc ... Es kann doch wirklich nicht der Stein der Weisen sein solche dinge für die nächsten 40 Jahre in sich rein zu schieben, nachher passiert was auf der Arbeit oder während der 2 Stunden fahrt die ich jeden Tag im Auto verbringe und dann heißt es "Ja, davon hat er ja gewusst, wenn man sowas nimmt"... icon_cry.gif

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Müdigkeit
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Koordinationsstörung
- Aggressives Verhalten
- Reizbarkeit
- Unruhe
- Zittern
- Selbstmordgedanken
- Sehstörungen, wie:
- Augenzittern
- Doppeltsehen
- Verschwommenes Sehen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Verfasst am: 06. 11. 18 [17:57]
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