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Sperrzeit bei verspäteter Arbeitssuchendmeldung

Topic Status: beantwortet

 » Ausbildung & Beruf
Landesflagge: DE
Hanna
Themenersteller
Beiträge: 6
Kündigung zum 31.08.2019 erhalten am Freitag den 28.6.2019. In dieser Woche hatte ich Spätschicht. In der Woche drauf Frühschicht.
Das Arbeitsamt hat nur am Donnerstag bis 18 Uhr geöffnet. Ansonsten immer nur bis 12 Uhr. Meine Schicht geht immer bis 14 Uhr. Daher könnte ich erst am Donnerstag den 4.7.19 mich beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden.
Können Sie mir bitte helfen was ich in den Widerspruch rein schreiben soll bzw welche Rechte ich habe.
Da die Meldung an das Arbeitsamt 1 Tag zu spät war streichen sie mir 1 Woche das Arbeitslosengeld. Ich wusste nicht das man sich auch telefonisch arbeitssuchend melden kann.
Vielen Dank im voraus

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.2019 um 15:24.]
Verfasst am: 25. 09. 19 [15:07]
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idur65
Beiträge: 1834
Hallo Hanna,
ich glaube ich stehe auf dem Schlauch. Also noch mal zusammenfassend.
Dir wurde zum 31.08.2019 gekündigt, ok?
Das bedeutet daß du ab 01.09.2019 arbeitslos bist ok?
Wenn das alles so zutrifft gilt folgendes:
Um sich arbeitslos zu melden, müssen Sie spätestens am ersten Tag Ihrer Erwerbslosigkeit persönlich bei der Arbeitsagentur einen Antrag stellen. Der Antrag kann frühestens drei Monate im Voraus erfolgen. Beachten Sie: Das Arbeitslosengeld wird erst ab dem Tag gewährt, an dem Sie sich arbeitslos gemeldet haben.

Stop Stop, lese gerade daß sich das geändert hat.

1.Um Arbeitslosengeld zu erhalten, müssen Sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden.
2.Die Meldung müssen Sie spätestens drei Monate vor Ende des Arbeitsverhältnisses vornehmen.
3.Melden Sie sich zu spät arbeitssuchend, tritt eine Sperrfrist von einer Woche ein.

https://www.arbeitslosenselbsthilfe.org/arbeitssuchend-melden/

Da wirst du kaum etwas machen können, auf Kulanz hoffen und auf die Schichtarbeit hinweisen. Aber der AG hätte dir frei geben müssen für den Gang zur Arge.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.2019 um 15:42.]

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 25. 09. 19 [15:35]
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idur65
Beiträge: 1834
Hallo Hanna,
hast du etwas erreichen können?

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 02. 10. 19 [15:04]
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Hanna
Themenersteller
Beiträge: 6
Hallo Idur,
Ich warte noch auf eine Antwort vom Arbeitsamt. Ich werde dann berichten...
Vg
Verfasst am: 04. 10. 19 [15:09]
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Hanna
Themenersteller
Beiträge: 6
Hallo Idur,

Mein Widerspruch wurde vom Arbeitsamt bearbeitet.
Die Antwort lautet:
Nachdem sie bereits im Jahr 2008 arbeitslos waren können sie sich auf Rechtsunkenntnis der Obliegenheitspflicht nach Paragraph 38 SGBIII nicht berufen.
Für eine abschließende Entscheidung bedarf es einer Rückfrage bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber ob sie zum Zwecke der persönlichen Arbeitssuchendmeldung von. Der Arbeit freigestellt worden wären.
ENDE

Was kann ich hier noch machen. Weißt Du ab wann dieses o.g. Gesetz gilt?

Vielen Dank und freundliche Grüße
Hanna
Verfasst am: 22. 10. 19 [15:02]
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idur65
Beiträge: 1834
Danke für deine Rückmeldung.
Ich habe es befürchtet. Daß dein Ex-Arbeitgeber bescheinigt daß er dir nicht freigegeben hätte ist nicht zu erwarten.
Da ist dann nichts mehr zu machen!

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 22. 10. 19 [15:21]
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