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Sollte ich mich selbst therapieren?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Guguck,

folgendes: Vor einigen jahren stellte mir eine Psychologische Psychotherapeutin eine Diagnose ( ich wünschte, ich hätte sie niemals erhalten) und naja nachdem ich von ihr weg musste, weil sie in den Mutterschutz ging, bin ich nur noch auf Therapeutensuche. Hinzu kommt, dass die sich bei mir nicht ma einig sind, welche Therapieform nun hilft, also weil erst war ich in der Verhaltenstherapie, dann hieß es ich solle in die tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Danach hieß es wieder VT.

Und als wenn das nciht schon schlimm genug ist, bin ich nur noch am Suchen nach gescheiten Therapeuten. Weil die, die ich nach ihr alle abklapperte waren entweder voll, oder wenn ich einen Termin bekam, dann kam ich mit denen nicht klar. Zu allem übel schmiss mich mein letzer Therapeut noch, weil er der meinung war, ich will keine therapie mehr, was nciht stimmt, weil ich hab lediglich um Pause gebeten.

Naja dann hab ich mich vor ein paar Wochen dazu durchgerungen und nochmals anlauf genommen bei einer Therapeutin einen Platz zu finden und was ist? Zu dem Zeitpunkt, als wir den termin vereinbarten, konnte ich noch nicht wissen, dass ich an diesem Tag ein Vorstellungsggespräch in München habe.

Da ich am 04.06. den Termin bei ihr hatte und am 30.05. erfuhr, dass ich am 04.06. in München nen Vorstellungstermin habe, sagte ich ihr rechtzeitig den Termin per Mail ab und versprach ihr mich danach nochmal zu melden.

Also rief ich sie vorigen Dienstag an und sprach ihr auf den AB und was ist? KEINE Antwort hab ich von ihr erhalten! Ich kann ja verstehen, das ihr das vlt. gerade etwas zu unsicher ist, mit mir einen Termin auszumachen, weil wir beide das noch nicht wissen, ob es mit münchen klappt, aber ich meine sie hätte mir doch wenigstens bescheid geben können, das sie momentan erstmal abwarten will.

naja jedenfalls bin ich halt mehr als frustriert und frage mich ob ich mich nciht gleich selbs therapieren sollte, weil irgendwie hab ich mit Psychotherapeuten genauso wenig glück wie mit ärtzen. irgendwie sind die doch auch nicht anders als alles anderen.

ja vlt. ist selbst therapie doch das beste icon_cry.gif icon_evil.gif
Verfasst am: 12. 06. 12 [16:53]
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manja1982
Beiträge: 46
Hallo!
ich kann deine worte sehr gut nachvollziehen!
auch ich kenne das leidige thema mit der Therapeutensuche!
meistens höre ich "nein, damit habe ich keine Erfahrungen!"
die wenigen verbleibenden sind dann so gnadenlos überlaufen, dass die warteliste ziemlich lang ist!

Leider kann ich dir kaum etwas positives sagen...
um die zeit zu überbrücken oder eventuell noch therapeuten in deiner gegend zu finden können themenspezifische Foren vielleicht ganz hilfreich sein!
ansonsten kannst du es auch mal bei beratungsstellen probieren... einiege bieten "notfallsprechstunden" an!
Dann hättest du zumindest im akutfall eine anlaufstelle!

ich wünsch dir alles gute...
manja

Verfasst am: 12. 06. 12 [17:09]
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pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Hallo Manja,

erstmal vielen lieben Dank für Deine Antwort.

Mh naja leider ist das in meiner Stadt ein generelles problem mit den Therapeuten.

Beratungstellen hat ich auch schon versucht nur entweder die sind nur für Familien und Jugendliche oder kommen mir dann immer mit: "Wir können IHnen da nicht weiterhelfen, bitte wenden sie sich an einen Therapeuten...".

Und dann hört man allemal was von Überversorgung also ich weiß ja nicht.
Verfasst am: 12. 06. 12 [17:28]
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pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Ich glaub die beste selbsttherapie ist ausser Sport, mir das Essen zu verweigern, weil dann hab ich wenigstens den Kampf gegen die Kilos gewonnen und ein Problem weniger, denn wenn mir schon Therapeuten nicht helfen, dann muss ich mir eben selbst helfen.
Verfasst am: 12. 06. 12 [20:22]
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Xandria73
Beiträge: 282
Hallo Pennylein,

Selbsttherapie? Wie soll das funktionieren? Außerdem denke ich, dass das sehr gefährlich werden könnte.

Klar gute Therapeuten haben lange Wartelisten, weil sie eben gut sind.

Wie wärs denn, wenn du die Therapeutin bei der du den Termin absagen musstest, einfach nochmal anrufst.

Vllt. hat das gar nichts mit dir zu tun gehabt, dass sie nicht zurückgerufen hat. Therapeuten haben heutzutage viel zu tun, vllt. hat sie einfach vergessen dich zurückzurufen. So was sollte zwar nicht passieren, aber wir sind alle Menschen.

Hast du vllt. auch mal an eine Selbsthilfegruppe gedacht. Dort kann man dir vllt. auch Hilfe geben, den für dich passenden Therapeuten zu finden.

LG Xandria

In Trauer um Guido. Wir werden dich nie vergessen.
Verfasst am: 12. 06. 12 [21:44]
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pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Hallo Xandriana,

ja vlt. sollte ich sie nochmals kontaktieren aber auf der anderen seite habe ich aber bedenken, weil es vlt. so ausschauen könnte, als das ich nerve, zumal ich jetz gar nicht weiß, wie ich ihr gegenüber adäquat verhalten soll?

also natürlich sind wir alles Menschen aber wenn ich zum Beispiel nen Termin nicht absage, gibts ärger, und nun hab ich ihn rechtzeigig abgessagt und keine meldung, das ist schon irgendwie mysteriös, also weil letzen endes müsste es doch den Therapeuten auch nicht egal sein, wieviele patienten sie haben.

Ja selbsthilfegruppe war ich schon, aber das wer Horror. naja mal schauen, vlt. klappt das ja bei mir mit München, dann brauch ich diese Therapeutin nicht aber fies find ich das schon irgendwie.
Verfasst am: 12. 06. 12 [21:51]
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Xandria73
Beiträge: 282
Hallo,

mal eine Frage: Hast du vorher öfters Termine platzen lassen ohne abzusagen? Für mich hört sich dein letztes Posting nämlich so an. Dann könnte ich nämlich die Reaktion der Therapeutin verstehen.


Wenn nicht, dann versuch es einfach nochmal. Klar ist den Therapeuten nicht egal wie viele Patienten sie haben. Schließlich verdienen sie damit ihr Geld. Allerdings haben Therapeuten so viel zu tun, dass es eben zu den langen Wartelisten kommt.

Ich habe auch mal eine Therapie gemacht und musste einige Monate warten bis es von der Vorbesprechung bis zum ersten Termin kam.

Auch das Gefühl zu nerven, wenn man versucht an einer Sache dranzubleiben, kenne ich nur zu gut. Ich hatte das Gefühl schon, wenn ein Gespräch im privaten Bereich länger andauerte.

Sowas ist Kopfkino und die Realität sieht meistens anders aus. Jedenfalls hat es sich bei mir immer als Kopfkino herausgestellt.

LG Xandria


In Trauer um Guido. Wir werden dich nie vergessen.
Verfasst am: 12. 06. 12 [22:44]
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pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Also bei der Therapeutin, war ich ja noch nie, es sollte der erste Termin werden.

und bei den anderen hab ich nur nicht absagen können wenn ich zum Beispiel unverhofft in eine Klinik musste.

Aber solangsam zweifel ich auch am Sinn der Therapie. Ich meine, ich bin 28 und hab schon viele Therapien beginnen müssen und irgendwie ist es langsam frustrierend immer wieder von vorne zu beginnen. anstatt das die Probleme weniger werden, werden sie immer mehr.

also ich fühl mich grad wie in so ner schlucht, wo von oben alles auf mich einschlägt. nur ich werd auch das gefühl nicht los, das die therapeuten mit mir überfordert sind. Ich meine das würüde mich nicht wundern, sind auch nur menschen.

reicht es nicht einfach mich mit fachbüchern zu belesen und mich dann damit zu behandeln? ja ich verletze mich ab und an aber vlt. ist das Experiment "selbsttherapie" doch am Ende das Sinnvollste, weil dann weiß ich woran ich bin. banghead.gif banghead.gif banghead.gif
Verfasst am: 13. 06. 12 [18:15]
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MyHandicap Engagementsiegel
delphisanne63
Beiträge: 2022
Hallo Pennylein,

hast Du die Therapeutin die in Mutterschutz gegangen ist, nciht vorher gefragt, ob und wenn ja, wen sie empfehlen kann? Das wäre das erste gewesen, was ich gemacht hätte. Und wann ist Deine Therapeutin in Mutterschutz gegangen? Wenn Sie nach der Elternzeit wieder zurückkehrt in ihren Beruf, vielleicht kannst Du dann zu ihr zurück? Ist allerdings die Frage, wie lange die Dame Elternzeit nimmt. Hatte sie eine eigene Praxis oder war sie in einer angestellt? Sonst würde ich mal die anderen Therapeuten fragen, ob sie dich nicht behandeln können bzw. wann "Deine" Therapeutin zurückkehrt. Leider hast Du Dein Profil nicht ausgefüllt, sonst schreib doch mal in welchem Ort Du wohnst oder welcher Ort/stadt für Dich erreichbar wäre. Dann bekommst Du vielleicht noch bessere Tipps hier aus dem Forum... Ich drück Dir die Daumen, das Du bald eine Therapie findest, die Dir hilft.
LG Sanne


Liebe Grüße delphisanne63

Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben!

RIP Guido
Verfasst am: 13. 06. 12 [18:38]
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pennylein
Themenersteller
Beiträge: 29
Hallo Sanne,

also das war Ende 2008 wo sie mir mitteilte, dass sie In Mutterschutz geht. Sie fragte mich, ob ich warten will bis sie wieder kommt oder woanders hingehen möchte. Da mir das zu unsicher war, ging ich woanders hin und wir vereinbarten, dass ich jederzeit wieder zu ihr zurückkann. Noch während meines Klinikaufenthaltes schrieb ich ihr einen Brief und fragte an, ob ich nicht wieder zurück könne. Daraufhin erhielt ich von ihr die Antwort das sie noch nicht wieder im Arbeitsverhältnis steht und auch nur noch begrenzte Kapazitäten hat.

Sie hatte eine eigenen Praxis. Hinzu kam, dass sie dann meinte ich solle tiefenpsychologisch fundierte Therapie machen.

aber wahrscheinlich kann mir da eh keiner helfen
Verfasst am: 13. 06. 12 [18:49]
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