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Schwerbehinderung 70% wg Grunderkrankung Epilepsie seit 1992, ausbildung beendet seitdem arbeitslos!

Topic Status: beantwortet

 » Ausbildung & Beruf
Landesflagge: DE
Biene27
Themenersteller
Beiträge: 3
Schwerbehinderung liegt vor 70% wg Grunderkrankung Epilepsie seit 1992, 2 jährige Ausbildung als Fachpraktikantin am 01.06.2018 beendet seitdem arbeitssuchend leider bis heute ohne Erfolg.... Frage ist MUSS ich meine 70% in die Bewerbung erwähnen?

Weiterbildung als Verkäuferin vorstellbar.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.2019 um 21:22.]
Verfasst am: 10. 09. 19 [20:59]
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idur65
Beiträge: 1721
Hallo Biene,
du mußt deine Behinderung nur angeben wenn du danach gefragt wirst. Wenn du sie nicht angibst verzichtest du aber auch auf alle Vorteile als Schwerbehinderte.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 10. 09. 19 [22:22]
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Biene27
Themenersteller
Beiträge: 3
idur65 hat geschrieben:

Hallo Biene,
du mußt deine Behinderung nur angeben wenn du danach gefragt wirst. Wenn du sie nicht angibst verzichtest du aber auch auf alle Vorteile als Schwerbehinderte.



Hallo "idur65"
Ich habe in meinen Bewerbungen meine Schwerbehinderung angegben und als ich dann paar Tage später ein Vorstellungsgespräch hatte, fragte man mich ob ich mit den Stress Situationen klar kommen würde? Daraufhin habe ich erläutert das ich durch die 2 jährige Ausbildung es gewohnt war mit Stress Situationen umzugehen, und dies hatte die Filialleiterin bezweifelt selbst der stellvertretender Marktleiter, die Filialleiterin erwähnte und legte mir ans Herz das ich meine Erkrankung (Epilepsie) in den Bewerbungen erläutern MUSS da es sonst mit der Versicherung vom Arbeitgeber und Arbeitnehmen sonst Probleme geben würde falls ich einen Anfall bekomme... Am Ende kam es nicht zum Probearbeiten weil ich mir nach dem Gespräch zu unsicher war ob das zwischen den beiden und mir überhaupt auf Dauer harmonieren würde..

Ich bin es gewohnt Dank meiner 2jährigen Ausbildung zu arbeiten, je länger man Zuhause ist umso mehr fällt man in ein tiefes großes Loch und fühlt sich nicht auf den freien Arbeitsmarkt willkommen, nur weil man ein Handycap hat und somit Ehrlich umgeht?! Oder hat es damit zutun weil ich Fachpraktikantin NUR ausgelernt habe dass ich keine CHANCEN bekomme um mich zu beweisen??? Es ist sehr deprimierend für MICH, Warum sind die heutigen Arbeitgeber so scheu vor UNS, denken Sie vielleicht das wir NICHTS können nur weil man ein oder mehrere Handycap/s hat.... Wäre ich Arbeitgeber würde ich JEDEN mit seinem Handycap gerecht einteilen das JEDER mit seinem Handycap seine Aufgaben erledigen kann..

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.2019 um 12:59.]
Verfasst am: 11. 09. 19 [12:55]
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idur65
Beiträge: 1721
Hallo Biene,
ich kann dich sehr gut verstehen. Als ich mit 54 meinen geliebten Beruf aufgeben mußte fiel ich auch in ein tiefes Loch. Das zur Untätigkeit verurteilte ist schlimm. Besonders schlimm ist es wenn man Allrounder ist und immer alles selbst gemacht hat, nie einen Handwerker oder Werkstatt brauchte, dann andere zu bitten das für mich zu tun.
Inzwischen habe ich mich aber damit abgefunden und versuche das Beste aus meinem Rentnerdasein zu machen
Leider ist unsere Leistungsgesellschaft gnadenlos, so das man im 1. Arbeitsmarkt kaum noch Chancen bekommt.
Gib nicht auf, versuch es weiter, ich drücke dir die Daumen.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 11. 09. 19 [13:53]
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Biene27
Themenersteller
Beiträge: 3
idur65 hat geschrieben:

Hallo Biene,
ich kann dich sehr gut verstehen. Als ich mit 54 meinen geliebten Beruf aufgeben mußte fiel ich auch in ein tiefes Loch. Das zur Untätigkeit verurteilte ist schlimm. Besonders schlimm ist es wenn man Allrounder ist und immer alles selbst gemacht hat, nie einen Handwerker oder Werkstatt brauchte, dann andere zu bitten das für mich zu tun.
Inzwischen habe ich mich aber damit abgefunden und versuche das Beste aus meinem Rentnerdasein zu machen
Leider ist unsere Leistungsgesellschaft gnadenlos, so das man im 1. Arbeitsmarkt kaum noch Chancen bekommt.
Gib nicht auf, versuch es weiter, ich drücke dir die Daumen.



Oh das ist nicht schön zulesen.... Aber danke für das Daumen drücken... Ich habe noch NIE aufgegeben denn wer für seine Ziele kämpft wird eines Tages belohnt....
Verfasst am: 11. 09. 19 [14:01]
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