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Schulbesuch mit Hemiparese - Inklusion

Topic Status: beantwortet

 » Ausbildung & Beruf
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rollinghills
Themenersteller
Beiträge: 9
Mein Sohn geht in die 8.Klasse eines Gymnasiums und das seit 6 Monaten ohne Schulbegleitung. Er hat zwar eine Halbseitenlähmung, kann seine rechte Hand kaum benutzen, etc. aber er wird nun von Mitschülern und Lehrern als praktisch annähernd gesund angesehen und daher laufend überfordert.
Nun hat das auch die Schule verstanden, und will mit uns zusammen ein Konzept entwickeln, wie bei Lehrern und Mitschülern das Verständnis für Menschen mit Halbseitenlähmung gesteigert werden kann. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Gibt es irgendwo ähnliche Programme? Danke für Eure Antworten?
Verfasst am: 06. 12. 18 [19:50]
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einbein
Beiträge: 640
Wie und wo wird dein Sohn überfordert? Außer im Sport- und ggf. Kunstunterricht werden keine „handwerklichen“ Fertigkeiten gefordert. Für den Rest ist eher Aufmerksamkeit, Ordnung, Letnbereitschaft und eher durchschnittliche Intelligenz geforder.
Einem „Behindertenbonus“ gibt es nicht.

Was du heute nicht erlebst, kannst du morgen nicht nachholen ohne etwas anderes zu verpassen.
Verfasst am: 07. 12. 18 [07:30]
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rollinghills
Themenersteller
Beiträge: 9
Ich hätte gerne eine Antwort auf meine Frage, und nicht solch eine blöde Gegenfrage.

Mein Sohn hat sich, seit dem er alleine zur Schule geht, eine Überlastungssyndrom im Knöchel zugezogen, und er hat sich den Unterarm gebrochen. Und zwar den gesunden, so dass er zur Zeit quasi gar keinen funktionierenden Arm hat. Das reicht ja wohl.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.2018 um 07:36.]
Verfasst am: 07. 12. 18 [07:33]
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idur65
Beiträge: 144
rollinghills hat geschrieben:

Ich hätte gerne eine Antwort auf meine Frage, und nicht solch eine blöde Gegenfrage.



Hast du mal die Netiquette gelesen?
Verfasst am: 07. 12. 18 [09:40]
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Mondblume88
Beiträge: 26
Guten Morgen,

@ rollinghills: Dein Mutterherz in Ehren, aber atme einmal tief durch und frage Dich, ob Einbein nicht auch recht haben könnte; ja, Du willst Deinen Jungen nur schützen, nur hilft es nicht, andere User mit anderen Sichtweisen anzufauchen.

Es gibt Material der Aktion Mensch zum Thema Inklusion, dass Du mal zusammen mit den Lehrern durchgehen kannst, um Euch allen ein besseres Miteinander zu ermöglichen:

https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/bestellservice/uebersicht-material.html

https://www.cornelsen.de/produkte/inklusion-schritt-fuer-schritt-buch-mit-kopiervorlagen-9783589039494

Als behindertes Kind eine normale Schule zu besuchen ist nie leicht, doch solltest Du Dein Kind in seinem Selbstbewusstsein und seinen Fähigkeiten bestärken, es auch allein zu schaffen. Eine Hemiplegie ist nur rein körperlich, also gilt es mit Köpfchen gegen die Barrikaden der Lehrer/Mitschüler vorzugehen. Sicher sind die körperlichen Gebrechen, die Du beschreibst nicht schönzureden, doch muss dann ganz klar gemacht werden, was in der Zeit dieser zusätzlichen Einschränkung geändert werden muss, damit Dein Sohn dem Unterricht gut folgen kann.

Wie kommt er denn im Alltag mit der Hemiplegie zurecht?

Liebe Grüße,

Mondblume

Verfasst am: 07. 12. 18 [10:23]
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Waldi14
Beiträge: 86
Vielleicht hilft der nachfolgende Link im Gespräch mit der Schule usw.

Viel Erfolg für den Sohn wünscht waldi


https://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/fragen_paed_psy/lern_leistungsschwierigkeiten/index_07807.asp
Verfasst am: 07. 12. 18 [11:59]
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Roxanna
Beiträge: 22
Ich frage mich auch, weshalb bei dieser Behinderung ein besonderes Förderprogramm oder Sonstiges in der Schule nötig ist. Ich habe ebenfalls u. a. eine halbseitige Hemiparese/Hemiplegie und meine rechte Hand ist fast nicht funktionsfähig. Meine linke Hand und mein linker Arm sind deshalb auch oft überlastet. Ich bin trotzdem ganz normal zur Schule gegangen, hatte keine speziellen Förderungen oder gar eine Schulbegleitung. Die einzigen Einschränkungen hatte ich in den Fächern Sport (dort machte ich deshalb manchmal andere Sportarten als meine Mitschüler, da ich z. B. größte Probleme beim Geräteturnen hatte) und Musik (ich konnte z. B. keine Flöte spielen wegen meiner gelähmten rechten Hand). Während meiner Ausbildung hat man mir mehr Zeit bei den Prüfungen angeboten. Ich habe abgelehnt, da mich meine Behinderungen dort in keinster Weise eingeschränkt haben.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.2018 um 08:24.]
Verfasst am: 11. 12. 18 [08:22]
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