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psychische Störungen bei Kindern, wo findet man Hilfe?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
HofYve
Themenersteller
Beiträge: 1
Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll...
Ich bin sowas von am Ende und verzweifelt. Alles was ich mir wünsche, ist dass mein Sohn die Hilfe bekommt, die er benötigt.
Seit Jahren mache ich alle möglichen Elterntrainings, war in diversen KJPs vorstellig, habe mit unzähligen Psychiatern und Psychologen gesprochen und auch sonst sämtliche möglichen Maßnahmen ergriffen.
Momentan lebt mein Sohn in einer Einrichtung, die mir nun mitteilt, mein Kind sei zu viel für sie (vorher natürlich ausführlich darüber gesprochen und sämtliche Berichte zukommen lassen, es war also keine Überraschung, dass er "anstrengend" ist).
Momentane Diagnosen (woher auch immer):
Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F90.1)
kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen (F92.8)
rezeptive Sprachstörung mit entsprechenden Symptomen auf expressiver Ebene (F80.2; F80.1)
Adipositas (E66.09)
Asthma bronchiale (J45.9)
ernsthafte soziale Beeinträchtigung in mindestens ein oder zwei Bereichen
multiple psychosoziale Belastungsfaktoren
durchschnittliche Intelligenz

Ich denke, dass der Bereich psychische Störungen in diesem Fall Vorstufen von Persönlichkeitsstörungen bei Kindern einfach zu wenig erforscht sind und die wenigstens Ärzte wirklich ausführliche Erfahrungen in dem Bereich haben, aber welcher Arzt gibt zu, dass er da überfordert ist? Also wird das Kind mit Medikamenten vollgepumpt, egal welche Rückmeldungen er bezüglich seines Gemüts- und Körperzustand gibt und im Zweifelsfall der Mutter erzählt, wie unfähig sie ist und dem Kind aufgrund dessen nicht zu helfen sei.

Ich habe unzählige wissenschaftliche Artikel und Publikationen von Psychologen und Psychiatern gelesen in denen so einige Maßnahmen beschrieben wurden, wie man einem Kind mit diesen Störungen vielleicht zumindest teilweise helfen könne...

In einem waren sich jedoch fast alle einig: DAS KIND SOLLTE WEITESTMÖGLICH VON GLEICHGESINNTEN FERNGEHALTEN WERDEN!

Da liegt schon der erste Hund begraben: Wer soll das Kind aufnehmen, wo es keine Kinder mit ähnlichen Störungen gibt?
Alle Schulen haben meinen Sohn verwiesen, selbst KJP, HPT und nun die Einrichtung für Kinder mit psychischen Störungen.

Es wird nun zwanghaft eine alternative (durch den Erziehungsleiter und den ASD) gesucht, ohne ehrlich zu überlegen, wo er gut aufgehoben wäre. Ich habe das Gefühl, einziges Kriterium ist: Bereitschaft zur Aufnahme des Kindes!

Gibt es denn irgendwo in Deutschland, eine kompetente Beratungsmöglichkeit mit Erfahrung in dem Gebiet?

Ich wäre so unendlich dankbar für jeden noch so kleinen Hinweis!
Verfasst am: 06. 05. 19 [04:56]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Hallo HofYve,

schön dass du hierher gefunden hast.
Ich werde dich gleich auf den „heißen Stuhl“ nehmen. Wird ein Bisschen heiß, aber ein Starker hält aus ;o)

Mich würde in erster Linie interessieren, wie lange du schon für dich eine Psychotherapie gemacht hast. Was das Kind betrifft, betrifft auch dich und die Erziehung.
Es heißt ja nicht, nur etwas zu ergreifen, sondern auch etwas durchzuziehen (bis Erfolg). Wenn man etwas machen muss, wird es nie so, als wenn man etwas gerne macht. Das bedeutet aber auch Arbeit an sich selbst, sei es noch so unangenehmen – es wird letztendlich doch belohnt. So hat aber auch keine Psychotherapie Erfolg, wenn man es nicht machen will, wenn man eigene Unzulänglichkeiten nicht zugeben will; kwasi: „ich brauche das nicht“.

Du fragst dich, woher die „Momentane Diagnosen“ kommen – sie sind eben alle aus dem Verhalten des Kindes zu erkennen, dass aus seiner Erziehung resultiert. Auch ein psychosomatisches Asthma bronchiale spricht über die gestörte Mutter-Kind-Beziehung. Da fehlt es an der Fähigkeit über alles zu sprechen, sich zu äußern. Frage dich zuerst, warum ist dein Kind in einer Einrichtung. Widerstände gehören in die Erziehung; die kann man nicht umgehen. Widersetzt man sich ihnen, bleibt man geistig stehen.

Du machst dir etwas zu spät Gedanken über das Wohl des Kindes, wenn schon medikamentös behandelt wird. Oder kommt dir das noch gerade recht, dass du dann anderen die Schuld dafür geben kannst, weil du in der Erziehung versagt hast? Von Liebe ist da gar keine Rede und „davon“ wird immer weniger, da dämpfende Mittel eben die Gefühle dämpfen…. Bei dir lese ich Kritik und Zweifel an der Wissenschaft. Wenn du es besser zu wissen glaubst, warum tust du dann nicht. Warum suchst du nur Einrichtungen, wohin du ihn stecken kannst, wo er ohne Liebe „therapiert“ wird. Wo alle die Aggressionen nur unterdruckt werden. Fehlt auch bei dir an der Bereitschaft?
Irgendwann kommen die unterdrückenden Aggressionen doch raus, wenn die Medikamente nicht mehr „helfen“. Was wird dann? Hast du darüber auch gelesen (wie Opfer zum Täter werden)?

Ich hätte nicht viel schreiben brauchen, wenn du zuerst sagen würdest, ob du noch Vormund des Kindes bist, oder hat man dir das Kind weggenommen?
Wenn du Vormund bist, und die Liebe leben kannst, dann mach es besser und ohne Medikamente. Ich glaube aber kaum, dass dir das Zusammenspiel von Ursachen und Folgen so klar ist, dass du das schaffst.
Nirgends steht auch, wie alt dein Sohn ist. Wie lange schon die Probleme da sind. In der Zeit würdest du dich auch schon selbst zu Psychologen ausbilden können um der Fähigkeit ein Fundament zu schaffen. Was (be)hindert dich daran? Das Lesen genügt nicht; Betroffene lesen nur das, was sie lesen wollen. Ein Wort, was sie nicht verstehen überfliehen sie. Was für vertane Zeit…

Und wie arm dein Kind doch ist, wenn er sich zu etwas machen lassen muss, was er sicher nicht will. Zuerst von den Eltern, dann von den Ärzten. Wie sieht seine Zukunft aus? Und wer ist schuld daran? - Er ist doch noch ein Kind, der sich selbst nicht helfen kann.

Sorry, so hart wie sie klingt, weiß ich auch, dass die Wahrheit eine Arznei ist, die angreift ;o)
Alles Gute!




Auf der Suche
Jemand beobachtete Nasrudin, wie dieser etwas auf dem Boden suchte.
“Was hast du verloren, Nasrudin”, fragte er.
“Meine Schlüssel”, antwortete der Mulla.
Beide lagen nun auf den Knien und suchten.
Nach einer Weile fragte der andere: “Wo hast du ihn den eigentlich verloren?”
“In meinem Hause.”
“Aber warum suchst du ihn denn hier draußen?”
“Weil es hier heller ist.”

Verfasst am: 06. 05. 19 [08:54]
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Landesflagge: CH
Li
Beiträge: 3
Sorry, aus Deinen Sätzen und Worten entnehme ich wie lieblos Du bist. Wie wäre es, deinem Kind Liebe zu geben, dann wäre bei Deinem Kind schon sehr viel erreicht. Liebe heißt auch, Dein Kind zu fördern, ihm zu helfen und nicht zu erwarten, dass einfach Andere Dir das alles abnehmen. Manche Deiner erwähnten Probleme, welche Dein Kind hat, kommen nämlich durch Dich! Du hast es selbst versäumt Dich um Dein Kind zu kümmern und tust es auch jetzt nicht, indem du es wieder abschieben willst. du tust mir absolut nicht leid, jedoch Dein Kind.
Verfasst am: 16. 07. 19 [16:32]
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Gelöschter Benutzer
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Verfasst am: 26. 10. 19 [09:45]
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Gelöschter Benutzer
CBD-Isolat ist im Grunde die reinste Form von CBD. Es wird aus aus dem Hanf der Cannabis pflanze in Form von Kristallen extrahiert. Dies erklärt seine Echtheit, denn Kristalle sind normalerweise die natürliche und reine Form von allem, was aus einer anderen natürlichen Quelle gewonnen wird.
Verfasst am: 26. 10. 19 [09:45]
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idur65
Beiträge: 1832
@denike,
wie oft willst du diesen Text noch im Forum kopieren.
Noch dazu völlig unpassend zu den Themen. Spammer werden hier entfernt!

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 26. 10. 19 [10:26]
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