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Partnersuche mit Amputation

Topic Status: beantwortet

 » Partnerschaft & Sexualität
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flick
Beiträge: 5
hallo an alle erstmal

ich bin 23 jahre alt und habe vor fast 2 jahren meinen rechten arm durch autounfall verloren.
zum trost,man lernt dann auch noch mädchen kennen und zwar auch nach der amputation.
man darf nur nicht den jammerlappen raushängen lassen :wink:
Verfasst am: 15. 11. 08 [11:33]
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flick
Beiträge: 5
Silke schrieb:

Hallo, ich bin die Silke, 35 , aus Wuppertal, rechts oberarmamputiert und um ehrlich zu sein , fast immer ohne partner, was sehr schade ist, besonders für mich. Aber amputzierte frauen sind nicht der große hit bei dem männern


ich hab die gleiche behinderung wie du aber ich habe ein süsse frau (noch mit verband am arm ) kennengelernt . da hat das keine rolle gespielt
Verfasst am: 15. 11. 08 [11:36]
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Hansdampf2015
Beiträge: 1
Was in aller Welt spricht bei amputierten Menschen gegen eine dauerhafte Beziehung mit einer Ameline oder einem Amelo. Wichtig ist doch vom Prinzip her nur der Umstand daß Er oder Sie ehrlich sind wenn sie sagen"ich bin frei und ungebunden und möchte eine langfristige Beziehung...
Verfasst am: 31. 03. 15 [20:27]
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Beiträge: 2078
Hallo Hansdampf
WAS SOLL DAS
Du greifst ein Thema auf das vor 8 Jahren gepostet wurde . Und wagst es auch noch das Wort Amelo in den Mund zu nehmen . Die positiven Beziehungen zwischen Amelos und Behinderten gibt es und sind leider sehr rar . Es könnte sein das hier noch ein paar User sich melden bei denen es eben nicht so Positiv abging .
Allgemein ist zu sagen das es schwierig ist ob behindert oder nicht den RICHTIGEN Partner zu finden .
Ich bin 35 Jahre jung geworden bis es klappte .
Verfasst am: 01. 04. 15 [10:04]
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marry1
Beiträge: 285
Halli, hallo,

habe mir gerade eure Beiträge durchgelesen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sicher nicht leicht ist, einen Partner zu finden, der zudem noch eine Behinderung akzeptiert.

Bin oberschenkelamputiert durch Unfall, da war ich keine 25 Jahre. Dachte damals auch, das Leben ist irgendwie vorbei, steckte ehrlich gesagt, den Kopf in den Sand.
Mußte mich komplett neu orientieren ob im Alltag oder einer neuen Arbeit.
Freunde hatte ich damals eigentlich fast keine, da ich durch die Arbeit nie Zeit hatte, also hab ich irgendwann versucht mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Ich machte Umschulungen, Abendseminare, lernte neue Leute kennen und begann langsam mein Leben wieder einen Sinn zu geben. Durch meine erzielten Erfolge wuchs auch mein Selbstbewußtsein, meine Lebensfreude kam wieder. Irgendwie hatte ich nicht mehr so Probleme mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, fand neue Freunde und einen lieben Partner. Ok er fand mich, grins.
Wir hatten viele schöne Jahre bis er krank wurde und kurz danach verstarb.

Wieder war ich lange allein, wieder steckte ich den Kopf in den Sand.
Mittlerweile habe ich wieder einen lieben Partner der mich auch nur so kennt und liebt.

Fazit: Als ich gesund war, hätte ich zwar Partner haben können, denen ging es aber nur um die Hülle nicht um den Menschen.
Nach meinem Unfall ging es eben um mich.

Ich denke eine positive Ausstrahlung ist wichtig im Leben, dann geht alles etwas leichter.

LG Marry




Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

R.I.P. Guido, im Andenken an einen guten Freund
Verfasst am: 01. 04. 15 [11:54]
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Gelöschter Benutzer
Ich habe mit 12 mein linkes Bein verloren. Als Mädchen habe ich das relativ gut weg gesteckt und verkraftet. In der Pubertät war ich sogar ziemlich unbekümmert hinsichtlich meiner späteren Partner. Ich stellte zunehmend fest, dass ich mit Männern gar nichts anfangen konnte. Macht nichts.... dann bin ich eben lesbisch. Ich musste also nach einer lieben Frau suchen. Ich konnte es kaum glauben, ich war niemals lang alleine. Mit 25 bin ich richtig fündig geworden. Dass ich nur ein Bein habe war für meine Frau niemals ein Thema. Wir sind verheiratet und meine Frau hat zwei Kinder, die jetzt zwei Mamas haben; eine davon ist halt beinamputiert - auch für die Kinder kein Problem.
Also: Nur Geduld und immer positiv denken!
LG Sandy icon_biggrin.gif
Verfasst am: 01. 04. 15 [20:42]
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Lizzie
Beiträge: 6
Hi bin 22 und doppelt Beinamputiert. Hatte bis jetzt noch nie eine Beziehung zu einem Mann. Suche nach einer lieben Frau. Alerdings gehe ich selten aus und wenn dann ist der Rolli meistens sehr abschreckend und ich komme nur wieder gefrustet nacb Hause. Ich habe auch gar keine Lust mehr darauf einzig meine nictbehinderte beste Freundin schleppt mich ab und zu mit. Aber eigentlich habe ich die Hoffnung schon aufgegeben.
Verfasst am: 08. 04. 15 [08:37]
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Justin
Beiträge: 6606
Lizzie hat geschrieben:

(…) Hatte bis jetzt noch nie eine Beziehung zu einem Mann. Suche nach einer lieben Frau. (…)


Das heißt, Du suchst jetzt nicht aus inneren Gefühlen heraus, sondern aus Frust eine Beziehung zum gleichen Geschlecht?

Beste Grüße, Justin
MyHandicap
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Verfasst am: 08. 04. 15 [12:35]
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Lizzie
Beiträge: 6
Justin_MyHandicap hat geschrieben:

Das heißt, Du suchst jetzt nicht aus inneren Gefühlen heraus, sondern aus Frust eine Beziehung zum gleichen Geschlecht?


Das möcht ich jetzt so nicht sagen, aber bis jetzt hats auf Beziehungsebene besser mit ner Frau funktioniert. Kann dazu aber eigentlich keine fundierte Meinung zu abgeben da ich erst eine Beziehung mit einer Frau hatte. Ich Liebte sie habs aber selbst versaut weil ich während der Beziehung mit einem Mann geschlafen habe. Also ihr seht ich bin mir wohl nicht ganz sicher. keine Ahnung wie man sich da so unsicher sein kann! Aber nach aktuellem Stand würde ich sagen ich Liebe Frauen und möchhte eine Beziehung mit einer Frau, allerdings finde ich den Sex mit Männern besser... Keine Ahnung was ich da auf Dauer machen soll.
Verfasst am: 08. 04. 15 [17:39]
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Beiträge: 2078
Liebe Lizzie
Ich habe Dir die gleiche Frage wie Justin schon per PN gestellt . Also im Moment bist du noch nicht entschieden wie es mit den Männern oder Frauen weitergehen soll . Ein Sprichwort sagt . Man kann nicht auf 2 Hochzeiten tanzen . Ich denke es ist wichtig das Du dich entscheidest . Wenn die Entscheidung fest steht , würde ich mich voll dahinter stellen und nicht weiter hin und her schwanken ob das andere nicht doch besser gewesen wäre . So nach 5 Jahren kann man sich die Frage schon noch einmal stellen . Eine gute Bekannte von mir hat nach 20 Jahren Ehe herausgefunden das sie mit einer Frau glücklicher ist , aber ich denke das ist eher eine Ausnahme .
Verfasst am: 09. 04. 15 [09:23]
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