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München: Suche einen LeasingWagen für den ellektr. Rollstuhl

Topic Status: beantwortet

 » Suche & Biete
Gelöschter Benutzer
Suche einen LeasingWagen für paar Monate, der als Unterstellmöglichkeit für elektr. Rollstuhl dienen würde (als Zwischenlösung).
Inzwischen bin ich für eine barrierefreie Wohnung angemeldet, doch dies dauert und es kann noch paar Monate dauern. So lange (schon sehr lange) komme ich nicht aus der Wohnung. Ich muss an die Luft! Muss zum Arzt, zum Geldautomaten... Selbst ein Brot kostet mich das 10fache, wenn ich dafür eine Fremdhilfe bezahlen muss (Stundenlohn).
Weil ich mir keinen Wagen mit einer Hebebühne o.ä. leisten kann, hoffe ich auf diese Zwischenlösung.

Oder kann mir Jemand für meinen Rollstuhl seine Einzelgarage in 80639 (für die Sommermonate) überlassen?
LG, yvonne

Verfasst am: 29. 06. 16 [18:52]
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Sonderanfertigung
Beiträge: 127
Es geht nur darum, den Rollstuhl unterzubringen, versteh ich das richtig?

Es gibt von Citroen kleine Kastenwagen, einer heißt Nemo, ein etwas größerer Berlingo. Warum mietest du dir sowas nicht? Von VW gibt es auch kleine Kastenwägen.

Es gibt doch viele kleine Autohändler, frag doch mal einen, ob der nen Kastenwagen hat, den du als Abstellraum mieten kannst. Der könnte bei dem ja dann soagr auf dem Gelände stehen bleiben.

Um den Rolli reinzukriegen kann man sich ne behelfsmäßige Rampe aus Brettern bauen oder ne Stahlplatte irgendwo ausleihen.

Wenn es nur um das Abstellen des Rollis geht, brauchst du doch keinen behindertengerechten Wagen? Da reicht doch einfach ein x-beliebiger Kastenwagen?

Ne andere Idee wäre ein Gemeindesaal, gibts oft in der Nähe von Kirchen. Oder frag doch einfach mal in nem Pflegeheim in der Nähe, die lassen dich den Rolli bestimmt für lau abstellen. Es muss ja nicht unbedingt ein Auto sein als Abstellraum. Oder vielleicht gibts n Handwerker, der Platz auf seinem Hof hat, Plane über den Rolli, abstellen, fertig.

Sind mal so meine Gedanken dazu....
Verfasst am: 30. 06. 16 [22:38]
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Gelöschter Benutzer
Danke für deinen Beitrag :c)
Aber den elektr. Rollstuhl muss ich rein fahren können, ich kann es nicht schieben und die Bretter tragen.
Leider sind hier in der Umgebung nur Wohnhäuser. Hausmeister hätte noch barrierefreie Räume, aber die Hausverwaltung ist dagegen, weil da noch andere Geräte stehen...
Außerdem, wie komme ich bis zur Kirche oder irgendeinen Gelände (Autohändler). Der Wagen müsste schon hier vor dem Wohnhaus parken. Ich brauche den elektr. Rollstuhl ja um raus zu kommen, muss ich nicht abstellen, sondern unterstellen ;o) Laut Versicherung muss der Rollstuhl in einem geschlossenem und trockenem Raum sein und abgesperrt.
Bin für jeden weiteren Tipp dankbar.
LG
Verfasst am: 01. 07. 16 [20:33]
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Jumanji
Beiträge: 615
Hallo,

es hat ein wenig gedauert, bis ich dein Anliegen verstanden habe. Die Idee, dass du einen Wagen zum unterstellen als "Rolligarage" nutzen möchtest, die finde ich super genial.

Vielleicht nur eine Idee ohne Gewähr, aber versuch es doch mal bei Transportunternehmen wie DRK oder Johanniter, ob die evtl. einen Transporter haben, der ausgemustert wird/werden muss und den man dir für die Zeit für kleines Geld zur Verfügung stellen können.

Andere Idee vielleicht auch die Nachfrage bei Taxiunternehmen oder auch bei Autohändlern, ob die da eine Möglichkeit sehen.

Jumanji
Verfasst am: 01. 07. 16 [22:18]
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Gelöschter Benutzer
Du hast aber auch ganz tolle Ideen :c)
Bei Autohändlern glaube ich kaum (TÜV muss ja noch haben).
Aber sonst - werde ich gleich am Montag mein Glück versuchen.
Ganz lieben Dank!
Verfasst am: 03. 07. 16 [00:27]
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Gelöschter Benutzer
Alle Ideen verlaufen sich im Sand...
...Wenn die Wägen nicht mehr in Einsatz sind, werden sie sofort abgemeldet und verkauft...
Batterie vom Telefon ist wieder leer... und ich kann auch nicht mehr...
schlechte Aussichten.
lg
Verfasst am: 04. 07. 16 [16:38]
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Wednesday
Beiträge: 3
Hi,

andere Idee: Wäre ein gebrauchter günstigerer E-Rolli den du parken kannst wo Du willst (Treppenhaus/draussen abgeschlossen usw.) nicht ne vorrübergehende Alternative?
und kann einem die Hausverwaltung wirklich verweigern ein lebensnotwendiges Hilfsmittel sicher unterzustellen?
Vielleicht nen Mieterbund fragen?

viele Grüsse aus der münchner Nähe icon_wink.gif
Verfasst am: 15. 07. 16 [19:21]
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Gelöschter Benutzer
schön, dass Du meine Lage verstehst.
Eines muss ich jetzt schon berichtigen, dass die Hausverwaltung doch nichts dafür kann. Man hat sich vorher nur nicht die Mühe gegeben, das zu begründen, warum z.B. im vorhandenem Geräte-Häuschen der Rollstuhl nicht abgestellt werden darf. Jetzt erst hat man mir das gesagt, dass rechtlich das Private und das Gewerbliche getrennt werden muss…Kann ich verstehen. Ich war nur verärgert, weil sie mir so lange die Hoffnung gemacht haben... Jetzt habe ich schriftlich, dass sie keine Unterstellmöglichkeit für den Rollstuhl haben.
Im Eingang ist auch kein Platz, das stimmt auch. Der Eingang hat nur die Treppen-Breite und die Länge entspricht der Breite der Eingangstür. D.h., wenn die Tür offen ist, kann Niemand an den Briefkasten oder vorbei ins Keller.
Draußen im Regen kann ich es nicht stehen lassen. Ich hatte ja einen Elektroscooter draußen, leider nicht lange, ist ja gerade daran gescheitert. Wenn ich dieses mit einer Plane zudecken könnte, und die Batterien raus- und einbauen und rein- und raus tragen könnte, dann bräuchte ich wohl kaum einen Rollstuhl.
Vielleicht hast du sonst noch eine Idee ;o) lg


Verfasst am: 15. 07. 16 [22:18]
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Justin
Beiträge: 6606
Hallo Yvonne,

was mir gerade so in den Sinn kommt: Kannst Du dir nicht vielleicht mit einem netten Nachbarn eine Garage teilen?

Beste Grüße, Justin
MyHandicap
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Verfasst am: 17. 07. 16 [17:46]
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Wednesday
Beiträge: 3
Hi,

Das wäre natürlich auch ne Option, das man in den Nachbar häsuern fragst,ob die nen erreichbaren Fahrradkeller/Kellerraum/ Tiefgaragen Stellplatz haben. Vielleicht vermietet deren Hausverwaltung sowas für günstig mit Hausschlüssel.

Privat und Gewerblich trennen klingt mir aber eher nach schwacher Ausrede. Ich würde da wirklich nen Mieterbund fragen. Du zahlst voll Miete also muss Dir ermöglicht werden das Haus zu betreten und zu verlassen nach Belieben. Kann mir nicht vorstellen das irgendein Gericht nem Rasenmäher mehr Rechte einräumt als nem lebensnotwendigen Hilfsmittel.
Alles andere ist Diskriminierung. Es geht hier ja nicht um irgendein Freizeit Gerät.

Die letzte etwas friedlichere Idee:
Also wenn da ein Garten ist und Du da rein kannst (gute Wege, keine Stufen etc.), kannst Du dann die Hausverwaltung fragen ob du da evtl vorrrübergehend nen eigenen kleinen Schuppen aufstellen kannst?
Vielleicht auch mit Stellplatz Miete.
Dann könntest Du da vielleicht nen kleinen Bikeport oder ein billiges ebaygartenhäuschen hinstellen lassen und da den Rolli reinschliessen. Sowas hier vielleicht:
http://www.ebay.de/itm/like/311534452873?lpid=106&chn=ps&ul_noapp=true

Viele Grüsse und viel Erfolg



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.2016 um 18:57.]
Verfasst am: 17. 07. 16 [18:55]
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