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Meine jüngste Tochter braucht eine Helmtherapie die meine Kasse aber nicht zahlen wil .verzweifelt

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
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Hope19
Themenersteller
Beiträge: 3
Gibt es irgend welche Hilfen ,damit meine Tochter die helm Therapie machen kann ohne selbst zu zahlen oder vors Gericht gehen zu müssen ..
Verfasst am: 02. 11. 19 [22:57]
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idur65
Beiträge: 1849
Einihe Krankenkassen übernehmen die Kosten bis zum 15 Lebensmonat.
Ansonsten gilt:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75675/Kopforthese-keine-Kassenleistung
Es gibt sonst keine Hilfen die mir bekannt sind.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 02. 11. 19 [23:31]
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Hope19
Themenersteller
Beiträge: 3
Ja leider war ich so weit auch schon und die Therapie würde mich so um die 1,819 Euro kosten die ich mir aber nicht leisten kann .. meine Tochter ist mit einem hirninfakt auf Die Welt gekommen und sie hat auch eine Pflegestufe.. leider sieht die kk es nicht als Behinderung an das meine Tochter so schwer krank ist .. aber danke für die Hilfe.
Verfasst am: 03. 11. 19 [06:39]
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einbein
Beiträge: 735
Die Helmtherapie gehört nicht zum Leistungskatalog der KK. Es gibt auch keine höchstrichterliche Entscheidung dazu. Hier wäre also der Rechtsweg erforderlich. Die Klage beim ST ist zwar kostenlos, um erfolgreich zu sein, braucht man aber einen gescheiten Anwalt, dessen Zusatz-kosten nicht über die Rechtsschutzversicherung gedeckt sind. Insofern sind die Anwaltskosten, selbst bei Erfolg, höher als der Streitwert.


Was du heute nicht erlebst, kannst du morgen nicht nachholen ohne etwas anderes zu verpassen.
Verfasst am: 03. 11. 19 [11:19]
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Helmut60
Beiträge: 399
Hallo Hope19,

wenn ein Arzt die Helmtherapie verordnet hat, solltest du zu einen gegen die Ablehnung der Krankenkasse Wiederspruch einlegen. Lehnt die KK weiter ab, solltest du gegen die Krankenkasse klagen. Das ist fürs erste nur eine Schreiben an das Sozialgericht. Zum anderen solltest zu die Kostenübernahme über die Eingliederungshilfe beantragen. Da wird das ganze ggf. vom Gesundheitsamt geprüft... und man prüft eure Vermögens u. Einkommensverhältnise. Ich habe auf diese Weise einige Hilfsmittel für meine Tochter bekommen, die die KK nicht zahlen wollte. Die Eingliederungshilfe ging in Vorleistung und holte sich das Geld .. wenn unsere Klage Erfolg hatte, von der KK wieder. Einen Anwalt habe ich dafür nicht gebraucht. Wenn.. dann solltest du einen Fachanwalt für Sozial u. Verwaltungsrecht nehmen.

icon_smile.gif Helmut



Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 03. 11. 19 [11:43]
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idur65
Beiträge: 1849
Natürlich kann gegen eine Ablehnung geklagt werden, sind wir aber mal ehrlich, bis die Klage entschieden ist braucht es keinen Helm mehr weil das Kind dann in einem Alter ist wo die Helmtherapie kaum mehr oder keine Wirkung mehr zeigt.
Vielleicht sollte man etwas mehr realistisch sein als wunschdenken haben.

Eine Möglichkeit wäre die KK zu wechseln in eine die die Therapie übernimmt.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 03. 11. 19 [12:52]
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Helmut60
Beiträge: 399
idur65 hat geschrieben:

Natürlich kann gegen eine Ablehnung geklagt werden, sind wir aber mal ehrlich, bis die Klage entschieden ist braucht es keinen Helm mehr weil das Kind dann in einem Alter ist wo die Helmtherapie kaum mehr oder keine Wirkung mehr zeigt.
Vielleicht sollte man etwas mehr realistisch sein als wunschdenken haben.

Eine Möglichkeit wäre die KK zu wechseln in eine die die Therapie übernimmt.


Vor allem sollte man all seine Möglichkeiten nutzen ! Damit während der Klagezeit gegen die KK kein Schaden entsteht, gibt es ja die Möglichkeit über die Eingliederungs..bzw. Sozialhilfe. Bis man eine KK gefunden hat die die Kosten tasächlich übernimmt.. und nicht nur zu Werbezwecken Sprüche klopft... dauert es auch.

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 03. 11. 19 [13:06]
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idur65
Beiträge: 1849
Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind in § 54 SGB XII aufgeführt. ... Hilfe in vergleichbaren sonstigen Beschäftigungsstätten nach § 56 SGB XII, nachgehende Hilfe zur Sicherung der Wirksamkeit der ärztlichen und ärztlich verordneten Leistungen und zur Sicherung der Teilhabe der behinderten Menschen am Arbeitsleben.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 03. 11. 19 [15:33]
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Helmut60
Beiträge: 399
Ja Ja Rudi,

genau solche Paragraphenreiter trifft man als Sachbearbeiter auf dem Amt auch. Da gibts schon noch andere Paragraphen die greifen können. Damals hat mich mal ein Sachbarbeiter gefragt, wo im SGB denn sowas stehen würde. Ich hab ihm angeboten, das wir zusammen zu seinem Vorgesetzten... oder direkt zum OKD gehen, und er dem dann erklären kann das er sowas nicht weis.....

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 03. 11. 19 [15:58]
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idur65
Beiträge: 1849
Ich wollte nur klar stellen daß Eingliederungshilfe nicht viel mit dem hiesigen Problem zu tun hat.
Ich bin wahrlich kein Paragraphenreiter.
Mit falschen Illusionen ist aber niemanden geholfen.
https://www.betanet.de/eingliederungshilfe-fuer-menschen-mit-behinderungen.html

Gruß idur

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Verfasst am: 03. 11. 19 [17:07]
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