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Mehrfachschwerstbehindertes Pflegekind Jobcenter verweigert den Umzug in neue Wohnung

Topic Status: beantwortet

 » Bauen & Wohnen
Landesflagge: DE
Helmut60
Beiträge: 340
jenner hat geschrieben:


ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten
[/i]
Nirgenwo stand etwas von Hilfe in besonderen Lebenslage von Hilfe bei der Wohnungssuche.

VG jenner


Hallo Jenner,

wenn... hypothetischer Fall.... für einen jugendlichen durch die häusliche Situation die Gefahr besteht, das er seine Ausbildung verliert, ist er in einer "so besonderen Situation", das das JA dabei helfen kann, die Situation zu verbessern. Wenn nix anderes hilft, kann das auch in der Form geschehen, das man ihm eine andere Wohnmöglichkeit besorgt.

Ich hab das ca. vor x Jahren selber für meine Sohn versucht. Durch die Krabnkheit meiner Frau und die Behinderung meiner Tochter war für ihn die Situation überhaupt nicht gut. Daher fragte ich beim JA nach "solcher Art der Hilfe". Daraus wurde nix, weil mein Sohn die Maßnahme für sich nicht als Verbesserung, sondern als Bestrafung deutete und nicht wollte.

Da man für schwerst mehrfach behinderte KInder ohnehin nur schwer Pflegeeltern findet, ergibt es sich aus meiner Sicht quasi von selbst, das das JA alle Möglichkeiten nutzen sollte, um solche Pflegeeltern zu unterstützen. Dazu gehört dann auch sowas.... wenn alle Beteiligten es denn wollen.

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 33 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 13. 04. 18 [18:52]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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Luzi
Themenersteller
Beiträge: 6
@wessi
Vielen dank nochmal. Ich dachte mittlerweile schon ich bin hier das Problem oder bin zu unverständlich.

@Helmut
Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen, dass das Jugendamt für meine leichbliche Tochter eine Wohnung zu suchen hat. Denn das Jugendamt hat nichts mit ihr zu tun und sie benötigt auch keine Wohnung. Vor allem muss sie nicht für unser Pflegekind weichen.
Und durch den Auszug meiner Tochter, würde das Bad und die Küche auch nicht größer werden.

@Helen
Ich finde es sehr Schade, dass Sie so sehr vom Thema abweichen, denn meine Qualität als Pflegemutter steht hier nicht zur Debatte und ist auch nicht das Problem.
Vielen dank, dass sie versuchen sich mit meiner Situation auseinander zu setzen, auch wenn Ihnen das nicht gelingt.
LG Luzi
Verfasst am: 13. 04. 18 [21:53]
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Helmut60
Beiträge: 340
Luzi hat geschrieben:

@Helmut
..
Und durch den Auszug meiner Tochter, würde das Bad und die Küche auch nicht größer werden.


Hallo Luzi,

stimmt, wenn deine Tochter jetzt auszieht würde dadurch Küche und Bad nicht größer. Das dumme ist nur, das wenn ihr jetzt zu dritt in eine Wohnung ziehen solltet die für den fall das deine Tochter auszieht für 2 viel zu groß ist...... wird die Wohnung bzw. die Miete durch den Auszug auch nicht kleiner.

Daher kann es sinnvoll sein.... wenn es denn dringend sein würde, .. alle möglichen Hilfe auszunutzen. Wenn deine Tochter sowas dann so versteht, das sie für das behinderte Kind weichen soll, kann es helfen wenn sie sich vorstellt, das durch die unruhe im Haus.... die so ein Kind mitunter bringt.... nachts nicht schlafen könnte, deswegen Prüfungen verhageln, oder sie den Job verleiren könnte...... denkt sie da vielleicht anders drüber. Mit einer eigenen Wohnung kann sie helfen wenn es nötig ist, und sie kann ihre Ruhe haben wenn sie es braucht.

Du hast nach Hilfsmöglichkeiten gefragt, das ist eine, mehr nicht.

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 33 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 13. 04. 18 [22:52]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Ich stimme „vokal“ zu:
„Rolli in die Küche, wenns denn sein muss, und dann erst das Kleinkind reinsetzen.“
Somit hast du „das Kind“ immer bei sich icon_smile.gif
Auch ich stehe solchen ausufernden Forderungen eher skeptisch gegenüber, ob manches unbedingt auf Kosten anderer sein soll.
80 m2, aber hallo. Und das sei zu wenig?
Du bist ja nicht behindert. Ein Behinderter muss evtl. mit dem Rollstuhl ins Bad oder in die Küche rein fahren und antwortet gemäß seinen Bedürfnissen, dass hier ist aber eine andere Situation ist.
Mein Schwager trägt jeden Tag seine Frau ins Bad, zieht sie an und trägt sie auf den Rollstuhl. Und du kannst das 3-jährige Kind nicht in die Küche tragen...
Ja, ich weiß, du suchst Tipps um zu profitieren und wehe, es würde dir Jemand einen Tipp geben, wie man das Kind auch in die Küche und in das Bad bringen kann: Auf den Armen.
Und überhaupt, geht es hier nur um „das Kind“, kein persönliches Bezug, kein Schatz, kein Knirps oder sonst was Liebevolles… wenn man darauf erst aufmerksam machen muss, dann bedarf es keine Ausreden mehr.
Tät mich schon interessieren, was bekommt man da für eine 24 Stunden Pflege.

Sorry @Helmut, so gute Tipps, du auch mal geben kannst, aber das „Hilfe auszunutzen“ spricht Bände ...
lg
Verfasst am: 20. 04. 18 [08:19]
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Helmut60
Beiträge: 340
yvonne2 hat geschrieben:

Ich stimme „vokal“ zu:
„Rolli in die Küche, wenns denn sein muss, und dann erst das Kleinkind reinsetzen.“
Somit hast du „das Kind“ immer bei sich icon_smile.gif
Auch ich stehe solchen ausufernden Forderungen eher skeptisch gegenüber, ob manches unbedingt auf Kosten anderer sein soll.
80 m2, aber hallo. Und das sei zu wenig?
Du bist ja nicht behindert. Ein Behinderter muss evtl. mit dem Rollstuhl ins Bad oder in die Küche rein fahren und antwortet gemäß seinen Bedürfnissen, dass hier ist aber eine andere Situation ist.
Mein Schwager trägt jeden Tag seine Frau ins Bad, zieht sie an und trägt sie auf den Rollstuhl. Und du kannst das 3-jährige Kind nicht in die Küche tragen...
Ja, ich weiß, du suchst Tipps um zu profitieren und wehe, es würde dir Jemand einen Tipp geben, wie man das Kind auch in die Küche und in das Bad bringen kann: Auf den Armen.
Und überhaupt, geht es hier nur um „das Kind“, kein persönliches Bezug, kein Schatz, kein Knirps oder sonst was Liebevolles… wenn man darauf erst aufmerksam machen muss, dann bedarf es keine Ausreden mehr.
Tät mich schon interessieren, was bekommt man da für eine 24 Stunden Pflege.

Sorry @Helmut, so gute Tipps, du auch mal geben kannst, aber das „Hilfe auszunutzen“ spricht Bände ...
lg



Hallo Yvonne,

so einen Beitrag kann nur jemand schreiben, der vom eigentlichen Thema 0 Ahnung hat, und dessen Vorstellungsvermögen doch arg zu wünschen übrig läßt.

( Da es keine weiteren Angaben über das Kind gibt, gehe ich davon aus, das ein schwert mejhrfach behindertes 3 J. altes Kind nix kann. Meine Tochter ist schwerst mehrach behindert,und war mit 3 J. so schlapp wie ein nasses Handtuch )

Wenn... Frau ( dieser man hat ! ) Ahnung hätte, wüßte sie das es für Sitzschalen... die schwerst mehrfachbehinderte meistens brauchen... und es dafür unterschiedliche Untergestelle gibt.( hatte ich hier schon geschrieben ! ) Dann wußte Frau, das man die Sitzschale in der Wonung auf ein kleines weniges standsicheres Untergestell macht, und schwups.... kommt man mit dem Kind fast überall hin, ohne erst den deutlich größeren Rolli, und dann das Kind hinterher zu bringen. ( Solche Untergestelle und Sitzchalen bezahlt i.d.R. die Krankenkasse )

Ob eine Wohnung für eine Familie mit einen schwerbehinderten Kind geeignet ist, hängt nicht so sehr von der Größe, sondern von deren Zuschnitt ab. Wer schreibt "80 qm.. aber Hallo.... hat van düt un dat.. keine Ahnung. Sorry.

icon_smile.gif Helmut








Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 33 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau. Sie hat eine schw. Psychose.
Verfasst am: 20. 04. 18 [11:21]
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Gelöschter Benutzer
ja, Helmut, es "stümmt", ich habe keine Ahnung, was "düt und dat" ist...würdest du es erkennen, wenn ich es hätte?
Ich weiss auch nicht, was ein 3 jähriges Kind können muss, wenn er über die Schwelle getragen wird, sorry,

ich habe nur Ahnung davon, dass viele Leidenden nicht das Nötige bekommen, und Andere widerum Luxus fordern...
dass die Leute Hilfe für Urlaub wollen und die anderen nicht so viel haben, um daheim zu bleiben...
das Forum ist voll davon. Ich habe auch eine Ahnung was 24-Stunden Pflege kostet.

Schön hast du das aus der Erfahrungen von 1. Hand geschrieben; praktische Tipps sind immer willkommen, habe ich ja gesagt, dass du auch gute Beiträge lieferst, nur ausnutzen lässt sich Niemand gerne ;o)

und ich habe im Google gelesen, dass es Menschen gibt, die sich dann besser fühlen, wenn sie Jemanden sagen, dass er keine Ahnung hat. Dann lass es dir gut gehen icon_lol.gif
und verzeih mir, wenn ich was falsch verstanden habe.
lg
Verfasst am: 20. 04. 18 [12:15]
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