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Lohnt es sich diesen Arzt bei der ärztekammer zu melden?

Topic Status: in Lösung

 » Recht & Soziales
Landesflagge: DE
Unwichtig 1231
Themenersteller
Beiträge: 1
Hallo, mein Vater hatte eine Patientenverfügung wo drin steht dass er keine lebenserhaltenden Maßnahmen mehr möchte, usw. Vor 3 Tagen ging es ihm ziemlich schlecht und er hat genickt als ich ihn fragte ob er ins Krankenhaus will. Also rief ich den Rettungsdienst der ihn mit nahm, dieser nahm auch die Patientenverfügung mit. In Krankenhaus hat der Rettungsdienst verantwortliche dem leitenden Arzt alle Unterlagen übergeben. Es wurde fest gestellt das er eine Gehirnblutung hat und das man ihn operiert müsste oder Medikamentös behandeln müsste. Hätte man es nicht getan wäre er an seinen Verletzungen erlegen, das er auch so wollte wenn was passiert. (da er ohne hin nur noch paar monate zu leben hat aufgrund einer Krebserkrankung) . Dann hatte der Arzt aber die Patientenverfügung nicht mehr gefunden die ihm mit den anderen Papierenübergeben wurde. Also wurde er operiert da er keine Verfügung mehr hatte. Nun kann er nicht mehr reden und laufen und ist ein Pflegefall genau das was er nicht wollte. Nun aber die Frage könnte man den Arzt melden für die fahrlässigkeit?

Danke für die Antworten

Tim

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.2020 um 20:29.]
Verfasst am: 18. 02. 20 [20:22]
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Helmut60
Beiträge: 542
Eine Patientenverfügung muß sehr konkret beschreiben wann man keine lebensrettenden Maßnahmen möchte. Plump gesagt kann man sterben wenn man sich verschluckt, und ggf. keiner hilft. Aber will man dann wirklich jämmerlich ersticken... oder soll einen dann einer mal eben auf den Rücken klopfen.... so das man.. wenn sdenn geholfen hat, weiter leben kann ? Mit Hirnblutungen ist das zwar sicher nicht so einfach, aber kleine Hirnblutungen können ohne Folgen bleiben, große können einien den Rest seiner Tage zum hilflosen Pflegefall machen. Wann soll, bzw. darfein Arzt einen Patieten "mit Hirnblutung" sterben lassen ?

Wie du siehst, läßt sich das pauschal nicht beantworten, da es da sehr auf die Details ankommt.

Hat der Arzt das mit dem Krebs und der Überlebensaussicht gewußt ?

icon_smile.gif Helmut

Betroffen ist .....meine Tochter Sonja. Sie hatte im Alter von 2 Wochen eine schwere Meningitis, und ist heute mit 36 J. auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ... sowie meine Frau, Sie hat eine schw. Psychose... und zu guter letzt ich selbst....100 % schwerbehindert.
Verfasst am: 18. 02. 20 [21:24]
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