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Leistungsdruck auf Schwerbehinderte Mitarbeiter durch den Arbeitgeber auf dem 1 Arbeitsmarkt

Topic Status: offen

 » Ausbildung & Beruf
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Kohlrabi
Beiträge: 367

und so weiter und so fort
Verfasst am: 01. 09. 19 [13:55]
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Mcd69
Themenersteller
Beiträge: 9
Was kann der Schwerbehinderte dafür, wenn der Arbeitgeber unfähig ist mit ihm vernünftig umzugehen der Schwerbehinderte sich Duckmäuserisch Unterordnen soll wie es der Chef und die nicht Schwerbehinderten Mitarbeiter des Betriebes es gerne hätten, das muss ein Schwerbehinderte sich nicht gefallen lassen und erst recht nicht das er zu schnelleren Leistungen angetrieben wird.



Nicht in jedem Fall ist der Schwerbehinderte Schuld, wenn er die Arbeitsleistung nicht Schafft, sondern es liegt an der falschen Arbeitsorganisation des Betriebes sowie Fehleinschätzung über die Eigenschaften des Schwerbehinderten der sich an einer Unrealistischen Arbeitsnorm anpassen soll.


Die Nachteilsausgleichszahlung vom Integrationsamt nimmt der Arbeitgeber als Entschädigung für die Leistungsminderung des Schwerbehinderten Verlangt aber vom Schwerbehinderten die Gleiche Arbeitsleistung wie bei nicht Schwerbehinderten.
Dann das Drangsalieren und Mobben von Schwerbehinderten ob in der Kantine oder im Umkleideraum, am Arbeitsplatz damit er von sich aus Kündigt, weil der Arbeitgeber ihn loswerden will.



Nicht Behinderte Mitarbeiter sind zu feige um den Schwerbehinderten in Kritischen Situationen zu Helfen die Vernunft nicht Aufbringen der Benachteiligung von Schwerbehinderten im Arbeitsumfeld Einhalt zu gebieten.
Schwerbehinderte gehören gleichberechtigt neben den nicht Schwerbehinderten mit in unsere Arbeitswelt haben ein Recht auf Arbeit mit allen ihren Stärken und Schwächen Akzeptiert zu werden wie sie nun mal sind.


Der Schwerbehinderte wird nicht schneller oder Leistungsfähiger in dem er zur Eile Angetrieben sowie unter Druck gesetzt wird er bleibt so wie er in seiner Individualität ist und das gleiche Trifft auch für nicht Schwerbehinderte zu denn es können nicht alle die gleiche Leistung erbringen.


Die Andersartigkeit und Schwäche eines jeden Individuums als Gesellschaftlich gegeben zu Akzeptieren und kleine Mängel Hinzunehmen das Passt nicht in das Konzept von einen immer Perfekt Funktionierenden Menschen der nicht so sein darf wie er Geschaffen worden ist sondern wie die Leistungsgesellschaft es gerne sehen will das alle sich nach einen Vorgegebenen Verhaltensmuster zu verhalten haben ohne Rücksicht auf die Eigenart des Individuums das sich keine Fehler erlauben darf.















Verfasst am: 07. 09. 19 [06:12]
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idur65
Beiträge: 1871
Ja ja, schlecht und schuld sind immer die bösen Arbeitgeber. icon_rolleyes.gif

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 07. 09. 19 [12:02]
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Mcd69
Themenersteller
Beiträge: 9
Arbeitgeber sind nicht Böse oder Schlecht sondern Behandeln den Schwerbehindern in einigen Fällen nicht wie es an sich sein soll als Gleichberechtigten Mitarbeiter mit Pflichten und Rechten wie die anderen auch , damit wird nicht Unterstellt das sich alle Arbeitgeber Unkorrekt gegenüber Schwerbehinderten verhalten.
Verfasst am: 07. 09. 19 [14:19]
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idur65
Beiträge: 1871
Du stellst es aber so dar!

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 07. 09. 19 [14:27]
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Mcd69
Themenersteller
Beiträge: 9
Wäre es von Seiten des Integrationsamtes angebracht einen Kündigungsantrag vom Arbeitgeber wo der Schwerbehinderte beschäftigt ist Zuzustimmen wenn die Arbeitsbedingungen für den Schwerbehinderten ungeeignet sind das der Fortbestand des Arbeitsverhältnisses mit dem Arbeitgeber kein Sinn mehr Ergibt, der Schwerbehinderte einen hohen Leistungsdruck ausgesetzt ist sowie von den nicht Schwerbehinderten Mitarbeitern Gemobbt/Drangsaliert wird.



Das Integrationsamt sollte den Schwerbehinderten nahelegen sich in einer Behinderten Werkstatt überstellen zu lassen dabei Unterstützende Hilfe zu leisten auf dem Weg dorthin.



Der Fortgang vom Arbeitgeber auf dem 1 Arbeitsmarkt in eine Behinderten Werkstatt erlöst dem Schwerbehinderten von Qualen und der Schwerbehinderte sollte sich selbst die Frage stellen wenn er dazu Geistig in der Lage ist ob er noch länger bei einen Arbeitgeber bleibt, dann lieber mit dem Integrationsamt Kontakt aufnimmt um dann zusammen einen Lösungsweg zu Finden um dann mit einer angemessenen Abfindung dem Arbeitgeber zu Verlassen.


Auch Informiert das Integrationsamt nicht darüber das es auch für den Schwerbehinderten eine Möglichkeit gibt sich in eine Behinderten Werkstatt integrieren zu lassen.


Der Schwerbehinderten Ausweis der dazu gehörige Kündigungsschutz bei einen Bestimmten Grad der Behinderung auf dem 1 Arbeitsmarkt ist an sich eine gute Sache, aber dieser Kündigungsschutz kann sich auch ins Gegenteil verkehren dem Schwerbehinderten dann mehr Nachteile einbringen als es ihm Nützt besonders dann wenn der Arbeitgeber mit ihm Unfair Behandelt, der Schwerbehindertenvertreter/Betriebsrat mehr auf der Seite des Arbeitgebers stehen.


Wenn die Arbeitsbedingen nicht an den Schwerbehinderten angepasst werden geht das unweigerlich schief.


Verfasst am: 06. 07. 20 [12:18]
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Koala
Beiträge: 11
Bin seit 28 Jahren in einer Firma, da könnte ich dir ein Buch schreiben wie das System läuft.
1. Herr X wird unter Druck gesetzt und ihm nicht vertraute arbeiten gegeben, Schaft/will er oder sie es nicht, hast du verloren..
2. Herr X wird dargestellt als "nichts Nutz" hat meine keine Waffen dagegenl, hat man verloren.
3. Geduld ist das A und O und uns wird beigebracht das Gehalt so zu akzeptieren egal ob der neben dir die Wand anschaut mit doppelter EG, später gibt man dir zwar die Arbeit aber Gehalt=0 und wenn du meckerst drohen Sie dir dein Gehalt weiter runter zu drücken.
4. meine Meinung!..und wenn du dich beschwerst (Betriebrat oder Schwerbehindertenvertrauten) wird während des Gesprächs deine Angelegenheit ernst genommen, nach dem man geht, wird weiterhin Poker Karten gespielt mit den Chefs....
5. meine Meinung! Nur Personen die stark sind überleben es wirklich, deswegen seit Stark zeigt keine Schwäche und erwartet Bitte nicht das jemand euch den Rücken deckt...
Dies sind nur ein hauch von dem was ich tatsächlich erlebt habe oder erlebe, es kann sein das es in anderen Firmen alles anders läuft aber ich habe nun mal 28 Jahre lang nicht gewechselt und werde es auch vermutlich nicht wechseln können.
Die Frima gehört nicht den einen oder zwei hanseln die oben etwas beliebt sein wollen. banghead.gif
Verfasst am: 19. 07. 20 [15:51]
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