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Keine Hilfe von Ärtzten

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
Rako1
Themenersteller
Beiträge: 1
Hallo zusammen!
Ich leide seit 11 Jahren unter paranoide schizophrenie und schweren Depression.
Der Grund ist ein Schädelbruch in der Kindheit der diese Krankheit ausgelöst hat. Mit 14 Fing es an Stimmen zu hören hallozinationen es wurde immer schlimmer.
Seit dem bin ich in Behandlung.
ich war bei vielen Ärtzten in Behandlung aber es ist keine Besserung in sicht.Gut die Tabletten die ich nehme helfen etwas aber seit einem Jahr habe ich die beschwerden jeden Tag,
dazu kommt noch Schlaflosigkeit.
Kann mir jemand der auch mit der erkrankung lebt oder auch nicht mir tipps geben was ich noch tuhn kann?
Wäre lieb von euch danke im voraus.

LG Rako1
Verfasst am: 25. 01. 12 [21:04]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Hallo Rako1

Erstmal ganz herzlich willkommen in unserer Community!

Deine Frage habe ich gleich an unsere Fachexperten weitergeleitet, sicher bekommst du bald eine Antwort.

Liebe Grüsse

Maggie
MyHandicap

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Verfasst am: 26. 01. 12 [09:07]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Rako1,

ich denke, in erster Linie kannst Du dir nur selbst helfen, indem Du aktiv an den Therapien mitwirkst.

Was denkst Du, woran scheitert es bisher, dass keine Besserung in Sicht ist?

Vielleicht liegt es am Therapeuten, mit dem Du nicht zurechtkommst? Vielleicht hast Du auch nie gelernt, Dich „Fremden“ gegenüber zu öffnen? Vielleicht ist es sogar wichtig für Dich, den „Stimmen“ im Kopf einen Platz in Deinem Leben einzuräumen oder zumindest auf den Grund zu gehen?

Hast Du es schon mal mit einer stationären Therapie versucht? Es bringt ja echt nichts, wenn Du sämtlichen Therapeuten jahrelang die Praxen einrennst, aber keine Besserung in Sicht ist.

Ich selbst war auch jahrzehntelang psychisch zeitweise schwerkrank (Geruchshalluzinationen und Depressionen) und meine Genesung hat eine halbe Ewigkeit gedauert (kannst Du in meinem Blog nachlesen). Ich hab der Krankenkasse ein Schweinegeld gekostet, aber heute geht es mir zumindest psychisch gut.

Gute Besserung wünsch ich Dir und geb Dich nicht auf!

freundliche Grüße
Zornröschen



Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein)

Wer die Rose liebt, erträgt auch ihren Dorn. (türkische Lebensweisheit)
Original: Gülü seven dikenine katlanir.
Verfasst am: 27. 01. 12 [13:22]
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Hodde
Beiträge: 17
Oftmals ist der Weg das Ziel. Von vielen Menschen mit körperlichen Beschwerden, auch von mir selbst, kenne ich das gleiche Problem. Keiner kann ihnen helfen, oft nicht einmal eine Diagnose stellen geschweige denn etwas therapieren. Hier heißt es viieeeeel Geduld und starke Nerven zu zeigen. Und die scheinst du ja zu haben, wenn du schon so lange damit lebst, ohne dass sich groß was tut.

Eine Möglichkeit, die du hast: Nutze und probiere alle Ärzte / Therapeuten / Psychologen, die du nutzen kannst. Oftmals gibt es in ganz Deutschland nur eine Hand voll, die das nötige Wissen / die nötigen und auch richtigen und wichtigen Ideen haben. nur die gilt es zu finden und das braucht Zeit und Geduld. Wir haben sechs Jahre und Spezialisten aus gnaz Deutschland gebraucht, um mir zumindest helfen zu können, auch wenn wir noch immer keine Diagnose haben (die wir aber auch nicht bekommen, weil diese Krankheit einfach zu selten ist). Eine stationäre Therapie würde ich allerdings auch vorerst einmal ausprobieren, wie von Zornroeschen vorgeschlagen.

Wer hat behauptet das Leben sei einfach ... ?
Verfasst am: 27. 01. 12 [19:43]
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