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Ich strebe eine stationäre Therapie an, kann einer von euch berichten?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Gelöschter Benutzer
Da bei mir die Probleme wohl komplexer zu sein scheinen als wie ich dachte, so hat man mir nahe gelegt,eine stationäre Therapie zu machen.

Wer möchte mal berichten, wie es daso zugeht?
Verfasst am: 27. 05. 12 [11:39]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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pennylein
Beiträge: 29
Hallo ich versuche mal dir etwas zu helfen.

Also zunächst würde ich gerne wissen, ob es sich hierbei um einen stationären Aufenthalt in der Psychiatrie oder Psychosomatik handelt?

Denn ich kann dir von der Psychosomatik berichten.

Also bei mir war es damals so: Ich war für knapp 3 Monate in einer Psychosomatischen Klinik und das lief dann folgender Maßen ab: Von Montag bis Freitag waren Therapien angesetzt, wobei es sich nicht nur um Gesprächstherapien handelte, das Wochenende und die Abende hatte ich "frei". Ich konnte mich auch frei bewegen, das heißt, hatte auch Ausgang musste nur bescheid geben.

Es gab feste Essenszeiten und auch die Nachtruhe war festgelegt. Ich hatte ein Einzelzimmer und im Gruppenraum der Station konnten wir uns Tee, und Kaffe kochen und hatten auch einen eigenen Kühlschrank.

Soviel erstmal dazu. Ich hoffe das hilft schon ein wenig. Falls nciht, dann sag bitte bescheid, ok?

Grüße
Verfasst am: 27. 05. 12 [13:57]
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Gelöschter Benutzer
Fragen wir mal so, wo genau liegt der Unterschied? Wie beantrage ich überhaupt so etwas? Ich bin momentan nicht in therapeutischer Behandlung.
Verfasst am: 27. 05. 12 [14:05]
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pennylein
Beiträge: 29
Der Unterschied zwischen Psychiatrie und Psychosomatik ist der folgende:

In der psychiatrie setzt man vorwiegend Medikamente ein und orientiert sich eher an der psyche und lässt das Andere eher ferner liefen.

Bei der Psychosomatik hingegen wird erstens nicht nur die psyche an sich sondern der ganze Körper wahrgenommen und man verwendet mehr die eigenenen Ressourcen also zum Beispiel Gespräche, Aktivierung des Körpers etc. und hält sich mit Medikamenten weitesgehend zurück. getreu dem Motto: So viel wie Nötig aber so wenig wie möglich.

Beantragen muss das entweder Dein Hausarzt oder dein Therapeut.
Verfasst am: 27. 05. 12 [14:19]
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Gelöschter Benutzer
Dann kommt natürlich nur die Psychosomatik in Frage.
Verfasst am: 27. 05. 12 [17:04]
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Sendrine
Beiträge: 2308


Hallo Bärentatze!
Du solltest das mit Deinem Hausarzt besprechen und dich zum Psychologen überweisen laßen.
Dort besprichst Du das Problem.Dieser kann mit Dir eine geeignete Klinik aussuchen.
Ich war in einer Ganzheitsklinik die auch körperliche Beschwerden behandelt.

Ich war nur einmal bei dem Psychologen für die Überweisung und dieser hat mit mir bei meiner Anwesenheit mit der Klinik telefoniert.
Mir war es wichtig nicht zu weit weg von meiner Familie zu sein.
Die Therapie war sehr gut und hat mir sehr geholfen.Medikamente bekam ich die gleichen wie zu Hause auch für mein Herz und meine Schmerzen.
Viel Glück
SENDRINE icon_redface.gif

Es ist sehr schwer ein Kind zu sein!!
Doch schwerer noch Erwachsen.
Man denkt,man darf nun alles tun
und muß doch vieles Laßen!

Guido Du warst eine Bereicherung!Machs gut!
Verfasst am: 27. 05. 12 [19:04]
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KarinM
Beiträge: 5622
Hallo Pascal,

ich freue mich sehr zu lesen das Du eine stationäre Therapie in Erwägung ziehst. Deine Probleme sind meiner Meinung nach nicht psychosomatisch. Dir könnte aber, im Gegensatz zu einer ambulanten Therapie, eine stationäre psychartische Therapie in helfen, Dich besser auf Deine Probleme zu konzentireren, ohne von außen abgelenkt oder beeinflußt zu werden. Dadurch würde es Dir deutlich leichter fallen Dich auf Deine therapeutischen Ziele ein zu lassen.

Aber ohne Deine Mitarbeit wird Dir keine Therapie der Welt helfen können. Du weiß ich habe Dir eine stationäre Therapie schon vor langer Zeit ans Herz gelegt. Gehe diesen Weg. Egal wie lange er dauert. Ich würde mich sehr darüber freuen. Helfen kann es aber nur, wenn Du befolgst was man Dir rät und Du diesen Weg auch bis zum Ende durch hälst. Eine stationäre Therapie kann Dir helfen Dich auf all das ein zu lassen, was Du bei Deiner ambulanten Therapie nicht konntest. Nutze diese Chance wenn Du kannst. Es ist der richtige Weg.

Lieben Gruß
Karin

Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit


Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 28. 05. 12 [01:04]
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Gelöschter Benutzer
Das wäre aber dann die Form, wo man dann ja auch Medis nehmen muss und sowas lehne ich strickt ab. Gut finde ich, dass dort ciel besser und intensiver auf einen eingegangen werden kann.

Die frage wäre auch noch, ob man sie in der Heimat macht, oder hier in Stuttgart, wo dann aber erstmal die Betreuung ausfallen würde.
Verfasst am: 28. 05. 12 [11:06]
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KarinM
Beiträge: 5622
Hallo Pascal,

Du hast doch gar keine psychosomatische Erkankung. Deshalb wärst Du mit Deinen Problemen in einer psychosomatischen Klink wahrscheinlich fehl am Platz. Wenn Du Dir eine Klinik suchst, die sich auf Deine Bedürfnisse und Probleme sehr sensibel ein stellt, brauchst Du keine Angst vor unnötiger Medikamentengabe haben. Es wird in psychartrischen Kliniken nicht nur mit Medikamenten gearbeitet. Aber manchmal sitzen psychische Probleme so tief, daß man nur an sie heran kommt, wenn man während der Therapie Medikamente gibt.

Gruß Karin

Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit


Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 28. 05. 12 [14:42]
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Gelöschter Benutzer
Dann erklär mir doch mal den Unterschied.
Verfasst am: 28. 05. 12 [17:28]
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