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Hirschtalg zur Pflege von Gummiteilen an Hilftsmitteln?

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
Landesflagge: CH
Ursi
Themenersteller
Beiträge: 45
Viele Hilfsmittel wie Rollis oder Rollatoren haben eine Vielzahl von Gummiteilen (Wülste, Dämpfer, Falze, Leitungsdämpfer). Kann man diese mit Hirschtalg pflegen, damit sie nicht porös werden? Oder sollte man da andere Pflegeprodukte verwenden?
Verfasst am: 31. 08. 09 [16:17]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
Rolltroll
Beiträge: 10
Moin....

Hey und Hallo - ich würde da vorher immer den Hersteller oder das Sanitätshaus bzw. den Lieferanten des Gerätes fragen.

Bei einigen Geräten oder z.B. Rollstühlen steht es sogar im Handbuch oder der Beschreibung, was man an Pflegemitteln benutzen kann und darf.

Hirschtalg ist ja dafür da, das Gummidichtungen an z.B. Fahrzeugen nicht verspröden.

Es gibt aber auch Gummiteile oder ähnliche Schlauchmaterialien, die nicht mit Talg oder Hirschtalg geputzt oder eingerieben werden dürfen, damit es nicht zu einer "Verweichung" im Grundstoff oder der Oberfläche kommt.

Teilweise müssen bestimmte Gummi oder Gummiähnliche Teile nur mit speziellen Pflegemitteln behandelt werden.

Sollten die Geräte oder Hilfsobjekte der Krankenkasse gehören, würde ich mich immer vorher erkundigen, denn gerade Reparaturen oder Instandsetzungen können sehr sehr teuer werden.

Grüße,

Rolltroll




Nur ein Behinderter Mensch kennt den wahren Wert des Lebens.........
Verfasst am: 31. 08. 09 [16:50]
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Rehaland
Beiträge: 87
Hallo,

ich schließe mich meinem Vorgänger an.
Wenn Sie etwas an Reha-Hilfsmitteln pflegen wollen, dann immer in die Betriebsanleitung schauen bzw. den Hersteller oder das Sanitätshaus befragen.

Einige Hersteller nutzen für Gummiteile Zusammensetzungen, die nicht mit Hirschtalg oder Fetten behandelt werden sollten.

Wenn das Hilfsmittel eine Fallpauschale ist, also Eigentum des Sanitätshauses, würde ich an Ihrer Stelle keinerlei Maßnahmen ergreifen, ohne vorher mit dem Versorger gesprochen zu haben.

Mfg
O. Barth


Fachexperte für Hilfsmittel im häuslichen Bereich und Sanitätshaus Artikel

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Verfasst am: 02. 09. 09 [10:24]
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