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Helfen Bachblüten wirklich?

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
Landesflagge: DE
Freeyourmind
Themenersteller
Beiträge: 110
Meine Freundin hat sich Bachblüten geben lassen, weil ihr Kind gerade einige Probleme hat. Ich bin da etwas skeptisch, ob das was nützt. Aber ich will auch nichts verteufeln bevor ich das kenne. Daher würde mich interessieren, ob jemand von euch schon Erfrahrungen damit gemacht hat?

Marek FREEYOURMIND
Verfasst am: 04. 09. 09 [12:29]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Hallo Marek Freeyourmind,

Bachblüten sind von der Schulmedizin nicht anerkannt. Trotzdem gibt es Leute, die auf ihre Wirkung schwören. Die Geschichte ihrer Entdeckung und die Theorie ihrer Wirkungskraft finde ich ziemlich spannend. Allerdings muss ich dir sagen, dass ich nach der Einnahme der Blüten keine signifikanten Veränderungen feststellen konnte. Aber vielleicht hab ich sie auch zu kurz genommen oder nicht die richtigen.
Man sagt Kinder und Tiere würden sehr gut auf diese Blüten reagieren. Persönlich glaube ich, dass Bachblüten eher bei psychischen oder mentalen Problemen helfen können als bei körperlichen.
Diese Blütenmischungen sind ja nicht sehr teuer und daher denke ich, es ist kein Schaden, es mal zu probieren. Wunder würde ich aber keine erwarten.

Ich hoffe, damit konnte ich dir ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüße,
Iris Redaktion MyHandicap

Iris, MyHandicap-Redaktion

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Verfasst am: 04. 09. 09 [12:40]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
Frodo
Beiträge: 13
Hallo Freeyourmind,

meine persönliche Erfahrung mit Bachblüten habe ich im Kindheitsalter gemacht. ich hatte damals sehr schwere Neurodermitis. Nachdem alles andere nicht mehr geholfen hatte, habe ich eine Bioresonanztherapie begleitend mit Bachblüten gemacht. Da war ich ca. 8 Jahre alt. Diese Therapie war zwar sehr anstrengend für mich als Kind, aaaaber...Wunder oh Wunder...bis heute habe ich keine ausgeprägte Neurodermitis mehr, ausser in stressigen Situationen leichte Schübe, die mit Juckreiz verbunden sind, aber kaum sichtbar für die Aussenwelt.

Mein Fazit, ob dran glauben oder nicht...Mir hat es wirklich geholfen(zumindest begleitend zu einer anderen Therapie)icon_smile.gif

Hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte und noch viel Glück bei der weiteren Therapiesuche, weil man immer dran denken muss, dass nicht jede Therapie JEDEM hilft...!!!


Greetz

Frodo
Verfasst am: 04. 09. 09 [13:42]
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MyHandicap Engagementsiegel
KarinM
Beiträge: 5622
Hallo Marek,

bei Bachblüten ist es wie mit der Homöopathie. Es gibt Freunde und Gegner aber keinen Wirkungsnachweis. Aber irgend was wird wohl dran sein, sonst hätten solche Therapien nicht ihre Anhänger. Da keine Wirkung nachgewiesen ist, brauchst Du Dir bei der Bachblütentherapie des Kindes keine sorgen machen. Passieren kann da nichts. Aber Du solltest ein Augenmerk auf Deine Freundin haben. Diese alternativen Therapien sind kein Ersatz für die Schulmedizin und sollten bei richtig kranken Menschen nicht die einzige Therapie bleiben. Bei leichten Erkrankungen oder Befindlichkeitstörungen sind Bachblüten aber o.k. Wenn sie nicht wirken, wirkt auf jeden Fall die Zuwenung, die dieses Kind durch die Anwendungen kriegt. Ich hatte einmal eine Kollegin, die auf der Wöchnerinnenstation die Frauen damit behandelte, die gerade ihre Heultage hatten. Die Bachblütentröpfchen wurden von den Müttern gerne angenommen. Nebenwirkungen habe ich nie bemerkt. Aber wer dran glaubte, dem hat's geholfen. Geschadet hatte es niemanden. icon_wink.gif

Gruß Karin

Poweruserin, Expertin für Medizin & Gesundheit


Das Leben ist schön, so wie es ist. (-:
Verfasst am: 05. 09. 09 [18:03]
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Gelöschter Benutzer
Hallo,
es gibt schon einige Kinderärzte die auch auf Homöopathie setzen bevor sie
richtige Medikamente einsetzen.
Gerade Kinder sprechen auf sowas sehr gut an.
Hat die Erfahrung der Ärzte gezeigt.
Allerdings muß das von den Eltern auch beobachtet werden und
wenn sich was verändert wieder zum Kinderarzt.
Schaden tut es keinen anrichten.
Der Kinderarzt will eventuell nur keine richtigen Medikamente geben wegen der Nebenwirkungen.
Und die Behandlung dauert vieleicht etwas länger.
Gruß
Herbi
Verfasst am: 06. 09. 09 [00:24]
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