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Handprothese- Für welche Bewegungen/Tätigkeiten verwendet man häufig eine Handprothese im Alltag?

Topic Status: beantwortet

 » Plauderecke
Landesflagge: DE
TeamAMaPro
Themenersteller
Beiträge: 2
Hallo Leute,
Ich bin Teil einer Studentischen-Initiative Enactus Aachen e.V. in dem Projekt AMaPro. Gemeinsam wollen wir kostengünstige Handprothesen aus dem 3D Drucker für Entwicklungsländer herstellen. Momentan stehen wir am Anfang einer neuen Prothese und wollen ein Aufgabenprofil für diese erstellen.
Dazu brauchen wir Eure Hilfe!
Beachtet bitte dabei, dass unsere Prothese nur ca. 40€-80€ kosten soll, für Kinder konstruiert wird und keine Elektronik beinhaltet. Die meisten Teile sollen aus dem 3D-Drucker kommen. Also kein High-Tech!
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:

-Für welche Tätigkeiten/Bewegungen benutzt man eine Prothese häufig im Alltag?

-Welche Bewerbungen/Tätigkeiten sollte die Prothese eurer Meinung nach ausführen können?

-Empfindet ihr eine Prothese mit nur einem beweglichen Daumen oder drei beweglichen Finger sinnvoll?

-Denkt ihr es ist sinnvoll die Prothese mit der anderen Hand zu öffnen (zu bedienen)? (z. B. Wie eine Wäscheklammer (Daumen mit Feder) oder die Finger in bestimmten Positionen auszurichten bevor man etwas greift) (Dies wäre günstiger und für uns leichter zu verwirklichen) oder denkt ihr der Arm mit der Prothese sollte die Bewegungen selbstständig ausführen können?

Wir freuen uns auf jede Rückmeldung und weitere Anregungen, die wir bekommen.
Vielen Dank
Maike vom Team AMaPro
PS. Antworten auch gerne per Mail: [mailadresse]
Projekt Seite: https://enactus.de/aachen/blog/project/amapro/
PPS: Wir suchen Probanden (auch Erwachsene) in der Nähe von Aachen, die bereit wären unsere Prothese zu testen.
Verfasst am: 03. 06. 19 [22:13]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
einbein
Beiträge: 727
Man kann auch dem Forschungswillen nach forschen, ohne was neues herauszufinden.
Die Kosten einer Prothese entspringen im wesentlichen nicht aus den Materialkosten. Insofern macht es wenig Sinn, einen Industrieprozess durch Semiprofessionelle Bastelarbeit ersetzen zu wollen.
Eine Prothese soll eine fehlende, natürliche Funktion ersetzen und oder die Optische Form weitgehend herstellen.
Will man eine Billiglösung für ein Entwicklungsland, muss man sich den örtlichen Möglichkeiten anpasse. Das sind die Ressourcen an Rohstoffen, Arbeitskraft und Intelligenz.
Mit der Hand greift, hält und fixiert man. Ob rein passiv, per Seilzug mit Muskelraft oder Myolektrisch.
Wenn man die eine Hand braucht, um die Andere Hand zu bedienen, hat man nichts gewonnen, außer immer einen Schraubstock oder eine Klammer mitzutragen....
Im Grunde, ausreichende kognitive Fähigkeiten vorausgesetzt, kann man überall mit natürlichen Ressourcen eine einfache Prothese bauen. Wenn es am Antrieb fehlt, sich diese Mühe zu machen, nützt auch ein Reich gefüllter Baukasten technischer Teile nichts. Am Ende führen solche „Entwicklungshilfeprojekte“ dazu, dass man die lokalen Möglichkeiten zur Nichte macht. Denn: warum sollte man ein Feld bestellen (also eine OT-Werkstatt eröffnen) wenn es an der Lagerkantine kostenloses Essen (eine fertige Prothese) gibt?

Wenn man die Geschichte der Prothesentechnik betrachtet, stellt man fest, dass es bereits im Mittelalter Medizinische Apparatebauer gab. Nach dem 1. und 2. Weltkrieg gab es auch viele amputierte, damit einen Absatzmarkt, dass sich industrielle vorbeieilte etablieren konnten. Kniegelenke, Füße, Hände, Ellenbogen. Auf Holz, Metall und Leder. Jeder Schreiner, Schmied oder Sattler konnte das im Grunde reparieren. Auch im allerärmsten Drittland gibt es das. Wenn man aber den Schmied nicht bezahlen will, kann er auch nicht arbeiten...



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.2019 um 00:25.]

Was du heute nicht erlebst, kannst du morgen nicht nachholen ohne etwas anderes zu verpassen.
Verfasst am: 04. 06. 19 [00:14]
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TeamAMaPro
Themenersteller
Beiträge: 2
einbein hat geschrieben:

Die Kosten einer Prothese entspringen im wesentlichen nicht aus den Materialkosten.

Will man eine Billiglösung für ein Entwicklungsland, muss man sich den örtlichen Möglichkeiten anpasse. Das sind die Ressourcen an Rohstoffen, Arbeitskraft und Intelligenz.


Vielen Dank für Ihr Feedback

Unser Konzept basiert darauf, dass wir Ärzte und Partner in dem jeweiligen Zielland (momentan Pakistan) vor Ort ausgebildet werden, sodass diese die Prothesen selbstständig drucken, anpassen (3D-Druck Filament ist unter heißen Wasser verformbar und kann so auf den Stumpf angepasst werden) und verkaufen können. Somit setzten sich die Kosten für die Prothese nicht nur aus den Material kosten zusammen, sondern sollten auch den Verkäufer vor Ort ein stabiles Einkommen ermöglichen. (Dieser wird von uns mit einem 3D-Drucker ausgestattet um den Druck zu ermöglichen) In Deutschland soll die Prothese nur konstruiert werden.
Der Vorteil einer 3D-gedruckten Prothese besteht meiner Meinung nach darin, das es sich um eine leichtes aber stabiles Material handelt, das sehr nah an die Optik einer Hand herankommen kann. (Wir haben ein Modell einer rein Kosmetischen Prothese mit Hilfe von Handscanns konstruiert) Die Herstellung einer optischen Form soll aber auch bei der funktionalen Prothese unser Ziel sein. Die Produktion einer Prothese dauert im optimal Fall nur ein bis zwei Tage. Durch die Anpassung wollen wir einen Möglichst angenehmen Tragekomfort ermöglichen, denn Druckstellen sind bei selbstgebauten Prothesen ein großes Problem, sodass das Tragen zu Entzündungen führen kann, wodurch den Menschen nur wenig geholfen wäre.
Verfasst am: 04. 06. 19 [10:00]
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swisswuff1
Beiträge: 666
TeamAMaPro hat geschrieben:

Hallo Leute,
Ich bin Teil einer Studentischen-Initiative Enactus Aachen e.V. in dem Projekt AMaPro. Gemeinsam wollen wir kostengünstige Handprothesen aus dem 3D Drucker für Entwicklungsländer herstellen. Momentan stehen wir am Anfang einer neuen Prothese und wollen ein Aufgabenprofil für diese erstellen.
Dazu brauchen wir Eure Hilfe!
Beachtet bitte dabei, dass unsere Prothese nur ca. 40€-80€ kosten soll, für Kinder konstruiert wird und keine Elektronik beinhaltet. Die meisten Teile sollen aus dem 3D-Drucker kommen. Also kein High-Tech!
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:

-Für welche Tätigkeiten/Bewegungen benutzt man eine Prothese häufig im Alltag?

-Welche Bewerbungen/Tätigkeiten sollte die Prothese eurer Meinung nach ausführen können?

-Empfindet ihr eine Prothese mit nur einem beweglichen Daumen oder drei beweglichen Finger sinnvoll?

-Denkt ihr es ist sinnvoll die Prothese mit der anderen Hand zu öffnen (zu bedienen)? (z. B. Wie eine Wäscheklammer (Daumen mit Feder) oder die Finger in bestimmten Positionen auszurichten bevor man etwas greift) (Dies wäre günstiger und für uns leichter zu verwirklichen) oder denkt ihr der Arm mit der Prothese sollte die Bewegungen selbstständig ausführen können?

Wir freuen uns auf jede Rückmeldung und weitere Anregungen, die wir bekommen.
Vielen Dank
Maike vom Team AMaPro
PS. Antworten auch gerne per Mail: [mailadresse]
Projekt Seite: https://enactus.de/aachen/blog/project/amapro/
PPS: Wir suchen Probanden (auch Erwachsene) in der Nähe von Aachen, die bereit wären unsere Prothese zu testen.



Interessante Idee, geht aber vermutlich nicht so einfach.

1. Leute in Drittweltländern wissen heutzutage ziemlich genau, was was taugt und was nicht. Wenn man in einem Land hart arbeitet, schwitzt man. Dann besonders dann, muss der Schaft sehr gut sitzen. Ein guter Schaft der 10 Tage zu 16 Stunden schweisstreibende Arbeit so übersteht dass der Stumpf nachher nicht blutig gescheuert ist kommt nicht aus dem 3D Drucker ; )
2. Es reicht völlig, wenn die Prothese mit einem einfachen Zylindergriff richtig gut zupackt. Ich habe seit einigen Wochen einen der ersten JAWS der Firma TRS hier, das kostete etwa 1200 USD, und das Ding ist einfach richtig gut, und zwar für rechte harte schweisstreibende Arbeit und für richtig schweres oder repetitives hartes Arbeiten. Das Ding taugt einfach richtig viel, und ich muss sagen sowas erlebt man nicht oft. Das heisst auch, dass der übliche kommerzielle Kram da eher nicht so gut ist. Wir reden zB von aus zu weichem Metall oder mit falscher Mechanismusauslegung versuchter Kommerzdesigns nicht genannt sein wollender grosser deutscher Firnen. Also, es gibt beliebig viele bereits richtig schlechte konkrete Teile, die man sich betrachten könnte, um sich zu fragen, ob man sowas wiederholen sollte.
3. 3D Druck zerlegt man innert kürzester Zeit. Ich hatte mal den Trautmanhook als 3D Druck getestet; das Ding hielt vielleicht eine Viertelstunde.
4. Eine schlecht gemachte Prothese kann den Stumpf verletzen oder beschädigen und den Benutzer eher behindern. Bloss weil jemand in einem Drittweltland lebt heisst das nicht, dass man das nicht sofort realisiert.
5. Es werden aktuell Plastikprothesen aus 3D-Druck für Kinder zum Fahrradfahren in der Schweiz gebaut. Solche Sachen sind immer etwa so lange cool, bis jemand aufgrund fehlender Funktion / Defekt / Bruch dann nicht mehr bremsen kann und dann was passiert.
6. Die Prothese muss sich selbst steuern lassen, mit der anderen Hand dran rum machen dass sie greift etc, ist eher unpraktisch.
7. Entscheidend ist die Prothese für Arbeiten wo man hart ran muss, z.B schweres Zeug schleppen, schwer heben, etwas ganz sicher halten (zB Säge, motorisierte Schere, etc.), - und während man das zunächst ohne Prothese macht, kriegt man nach 5-10 Jahren Probleme mit Ueberlastung. Dann geht es nicht mehr ohne Prothese. Damit die Prothese sowas kann, muss man sie (genau) so bauen. Nicht anders, schon gar nicht extra wackelig oder billig. Und je härter die Anforderung, umso eher ist der Fachmann eben gefordert.

Kurz gesagt, Armprothese trägt man vor allem oder sogar nur wenns umn die Wurst geht, und dass eine Prothese das dann übersteht muss sie richtig gut sein. Irgendwann hat das jede/r potentielle Anwender rausgefunden, dass es so am intelligentesten ist.

Wieso baut Ihr nicht zuerst etwas, das Kunden in Eurem direkten Umkreis wirklich etwas taugt? Wieso zuerst in ein Drittweltland? Vermutet ihr, dass Euch von dort eher unkritischer Dank zufliegt, ist es das?


Ich habe mir das Buch 'Do it yourself' gekauft. Auf deutsch ungefähr: 'Selbst ist der Mann'! Aber es muß heute ja englisch sein. (DONALD DUCK, aus Selbst ist der Mann)
Verfasst am: 11. 06. 19 [17:32]
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alex_muenster
Beiträge: 3
Ich bin zwar nicht handamputiert, meine Unterarmknochen wurden mir durch Knochenprothesen 1995 ersetzt. Insoweit interessiere ich mich für Hilfsmittel für Armbehinderungen. Und ich habe mich mit den Infos über den 3-Druck von Prothesen befasst. Die Herstellung von Unterarmprothesen mittels des 3 - Drucks ist bei einigen Unternehmen angekommen. Es gibt mittlerweile einige Behinderte, die damit versorgt wurden. Aber der 3 Druck ist sicher keine zukunftsweisende Herstellung für Armprothesen. Da werden vermutlich eher Fräsen zum Einsatz kommen. Für Prothesen, die eher der Optik dienen, mag das noch möglich sein, endet aber sicher bei einer Oberarmprothese. Ob es Sinn macht in Deutschland Prothesen für andere Kontinente herzustellen, halte ich für fragwürdig. Warum vermittelt man nicht die Geräte und das Wissen in die Länder, damit die ihre Arbeiten selbst erledigen können? Schnell mal eine Prothes mit dem hauseigenen 3 - Drucker herzustellen und dann für 30 Euro zu verschicken ist dann verboten, wenn es in der deutschen Firma keinen Verantwortlichen gibt, der die ganze Sache auf die medizinprodukttauglichkeit prüft. Ohne diese Prüfung durch Euch, dürfen solche Produkte nicht gehandelt werden oder abgegeben werden.
Verfasst am: 06. 07. 19 [18:43]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: CH
swisswuff1
Beiträge: 666
alex_muenster hat geschrieben:

Ich bin zwar nicht handamputiert, meine Unterarmknochen wurden mir durch Knochenprothesen 1995 ersetzt. Insoweit interessiere ich mich für Hilfsmittel für Armbehinderungen. Und ich habe mich mit den Infos über den 3-Druck von Prothesen befasst. Die Herstellung von Unterarmprothesen mittels des 3 - Drucks ist bei einigen Unternehmen angekommen. Es gibt mittlerweile einige Behinderte, die damit versorgt wurden. Aber der 3 Druck ist sicher keine zukunftsweisende Herstellung für Armprothesen. Da werden vermutlich eher Fräsen zum Einsatz kommen. Für Prothesen, die eher der Optik dienen, mag das noch möglich sein, endet aber sicher bei einer Oberarmprothese. Ob es Sinn macht in Deutschland Prothesen für andere Kontinente herzustellen, halte ich für fragwürdig. Warum vermittelt man nicht die Geräte und das Wissen in die Länder, damit die ihre Arbeiten selbst erledigen können? Schnell mal eine Prothes mit dem hauseigenen 3 - Drucker herzustellen und dann für 30 Euro zu verschicken ist dann verboten, wenn es in der deutschen Firma keinen Verantwortlichen gibt, der die ganze Sache auf die medizinprodukttauglichkeit prüft. Ohne diese Prüfung durch Euch, dürfen solche Produkte nicht gehandelt werden oder abgegeben werden.


Ich baue ja so allerlei Sachen mittels 3D-Software / CAD, und dann ist ja die Frage wie weiter.

Man verbindet "3D Druck" immer mit Plastik, und es wird oft vermutet dass es "entweder 3D-Druck oder was anderes" ist - aber das stimmt nicht unbedingt aus Anwendersicht oder Sicht Konstruktion und Realisierung.

So werde ich eine gewünschte Form zunächst annähern und die Passqualität der Form testen. Dazu eignet sich ein fürs Testen ausreichend stabiler und genauer 3D-Druck, und dazu verwende ich Makerbot-Drucker mit PLA oder meinetwegen Tough PLA. Eine riesige Hürde bei der Formfindung gerade im Freiformbereich mit mechanischen Anschlussteilen ist daher die Zahl der Revisionen. In meiner Erfahrung sind wenigstens 7-8 umfassend wache, aufmerksame, kritische und ausführliche Tests und Revisionen nötig, um ein neues Teil erst mal in die Nähe der Brauchbarkeit zu rücken. Für einen Gitarrenplektrumhalter, der in den Hook passt, brauchte ich schon mal 14 so Annäherungs-Schritte.

Es ist aber eine völlig davon losgelöste Frage, welches Material dann das Teil haben soll, wenn man es dann wirklich einsetzen will. Man kann das fertige Design fräsen lassen, oder man kann es als Metallteil drucken lassen, aber ich habe auch schon Teile in sehr hochwertigem Acryl bestellt, und einmal war alles an 3D-Druck zu hart und ich habe dann die Form umgedreht und eine Gussform gebaut, die in PLA gedruckt und dann weiches Silikon von Hand verarbeitet und die Formen so aus Silikon hergestellt. Das waren Greifer-Auflagen für den Toughware Equilux. Damit ist der Schritt von der fertigen 3D-Form digital im Rechner zum endgültigen Produkt separat von der Frage, was 3D-Druck aus Kunststoff generell so kann. Auch ist das fertige, dann wirklich brauchbare Teil damit weder wirklich billig (wenn man es aus hochwertigen Materialien machen lässt) oder besonders einfach zu erlangen (wenn man zB Formenbau macht und dann die Teile erst selbst giessen muss: das macht auch nicht jeder einfach so zu Hause).

Wenn man die Teile dann hart prüft wird man früh genug auf die Welt kommen. Während andere ein Bauteil rasch freigeben, habe ich ein Handgelenk eines grossen deutschen Herstellers mit 1 Fingerdruck irreversibel verklemmt, eine Hand statt innert Monaten innert Minuten irreversibel verklemmt, das dann "robustere" Handgelenk statt innert Jahren innert weniger Monate zum Aufgeben gebracht, Kabelzüge statt innert 6 Monaten jeweils innert 4-10 Tagen durchgerissen, und so weiter. .Ein neuer Greifer einer amerikanischen Firma der zum Verkauf freigegeben war überstand bei mir keine 10 Minuten, er ist jetzt aufgrund meiner Revisionsvorschläge revidiert worden und läuft jetzt super - da sind auch kaum andere Hersteller bereit und in der Lage, Kundenwünsche nur schon zu akzeptieren geschweige denn zeitnahe umzusetzen.

Hören will das keiner. Irgendwas in unserem Hirn macht, dass *3D Druck Armprothese" als Lichtfigur den Himmel der Hoffnungen derart hart überstrahlt, dass damit überall "Geschäftsideen" geboren werden. Was mir aber die Schulter- und Nackenprobleme vom Hals (bwaha) hält, ist eine Armprothese, die Service-frei ohne Mullen und ohne Knullen schwere Belastungen ermöglicht und aushält - nichts anderes. Und bei allem habe ich auf meiner Prothese auch zwei Passteile, die direkt aus dem Tough PLA Drucker kamen, die habe ich selber gedruckt. Und die halten dort auch - aber man muss eben wissen was für welche Belastungen geht und was nicht. Und früher oder später kommen alle an den Punkt. Vermutlich muss man die Leute diese Fehler selbst machen lassen....

Unbesehen allfälliger echter Aspekte der Anwendung macht Basteln in 3D oft grossen Spass, egal was raus kommt. Und wer solchen Spielversuchen Geld hinter her wirft, der wird das wohl sehenden Auges tun ; )

Ich habe mir das Buch 'Do it yourself' gekauft. Auf deutsch ungefähr: 'Selbst ist der Mann'! Aber es muß heute ja englisch sein. (DONALD DUCK, aus Selbst ist der Mann)
Verfasst am: 18. 07. 19 [12:26]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people