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Dem Wohngeldamt den Umzug "nur" per Mail mitgeteilt

Topic Status: beantwortet

 » Recht & Soziales
Landesflagge: DE
m.g.dance
Themenersteller
Beiträge: 1
Hallo,
Ich bin Auszubildende in München und seit September im dritten Lehrjahr.
Ich habe Ende August einen Weiterführungsantrag fürs Wohngeld gestellt und jetzt die Antwort bekommen, dass ich meinen Umzug am 1.11.18 nicht mitgeteilt hätte. Und deswegen ein Bußgeld von bis zu 2000€ zahlen soll, sowie das Wohngeld ab diesem Datum zurück zahlen muss.

Allerdings gab es letztes Jahr beim Antrag ein "kleines" Durcheinander...
Eigentlich habe ich bereits im September18 einen Weiterführungsantrag gestellt, dieser ist aber wohl nicht angekommen, weswegen ich Ende Oktober einen neuen gestellt habe.

In diesem habe ich bereits die neue Wohnung mit angegeben (mit Mietvertrag usw.)

Ich habe den Mailverkehr mit dem Sachbearbeiter so verstanden, dass die neue Wohnung zur Kentniss genommen wurde und ich lediglich nochmal den alten Mietvertrag für den Zeitraum vom 01-09-31.10 schicken soll. (Da dieser ja rückwirkend noch gilt)

Für mich war die Sache damit erledigt, da dem Wohngeldamt beide Mietverträge vorliegen. Da die Miete genau die Selbe war, hätte es auch keine Änderung des Zuschusses gegeben.

Zitat aus dem Mailverkehr mit dem Sachbearbeiter:
Ich am 26.10.18 :
"Sehr geehrter Herr ...,

Die Kontoauszüge habe ich heute nochmal verschickt.
Im Anhang finden sie dann noch den Mietvertrag meiner neuen Wohnung."

Sachbearbeiter am 27.10.18:
" Hallo Frau ...
1. Sie haben einen neuen Mietvertrag für ab 01.11.18 geschickt.
Ich benötige noch die Seite mit den Unterschriften beider Vertragsparteien.

Die Weiterbewilligung gilt ab September folglich müsste ab dem Zeitpunkt noch der alte Mietvertrag beachtet werde.
Bitte schicken sie diesen auch nochmal zu."


Danach hab ich die zwei Dokumente per Mail geschickt und dann ein paar Tage später die Bewilligung per Post bekommen.
Für mich war die Sache damit erledigt...


Wie soll ich denn jetzt reagieren?
Direkt zum Anwalt oder lieber erstmal einen Termin ausmachen, den Mailverkehr vorzeigen und erklären dass es keine böse Absicht war und ich davon ausgegangen bin, dass ich es korrekt mitgeteilt hätte?
Verfasst am: 24. 09. 19 [16:45]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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idur65
Beiträge: 1717
Hallo,
persönlich auf dem Amt vorsprechen und den E-Mail Verkehr mitnehmen.
Das sollte sich so klären lassen.

Gruß idur

Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück!
Verfasst am: 24. 09. 19 [16:57]
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