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Das Monster ohne Namen

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
wessi
Beiträge: 348
Hallo Yvonne,

vielen Dank für deine Antwort, vielleicht war die Frage falsch gestellt. Du solltest mir nicht die Namen der Mittel
und alle Wirkungen aufzählen. Wollte nur wissen ob du vielleicht im Umfeld etc. direkte Erfahrungen kennst, hast
weil du das mit den Atemprobleme bei Psychomitteln ansprichst. War nur als Austausch gedacht weil du hier viele Erfahrungen
einbringst allgemein....

ich glaube nicht das du mich kennst, aber egal.
Und klar kann jeder selber googeln, dann brächte es aber nie ein Forum, zum Austausch gehört halt mehr als googeln.

Erfahrungen anderer, Sichtweisen anderer helfen halt manchmal auch.
Es steht ja sogar bei mir im Beipackzettel drin, die unerwünschten Nebenwirkungen....
und es wäre bei weitem nicht das erste mal, das Nebenerscheinungen bei mir gehäuft auftreten,
deswegen hätte es mich interessiert ob und bei welchen Mittel das schon vorgekommen ist.
Ich vermute aber weil vieles andere ausgeschlossen wurde, das nur dieses Mittel übrig bleibt.

Okay du bist also Laie, die Frage war schon ernst gemeint, gibt ja auch einige Fachleute die in Foren angemeldet sind.
Vielen Dank noch für deine Schilderungen wegen den Protonenpumpenhemmern.
Verhindert die Aufnahme B 12?? für was ist B 12 gleich nochmal gut?
Okay wahrscheinlich bei längerer Einnahme. Viele chronisch Kranke kriegen das ja regelmäßig.
Wird allgemein zu viel verschrieben. Schmerzmittel, dann Nebenerscheinungen von diesen mit anderem bekämpfen, dann wieder neues mit wieder neuem bekämpfen usw. ewiger Kreislauf.

Dein Beispiel vom Fenistil ( hatte ich auch mal intus ), zeigt auch das es bei Mitteln jeder Art vorkommen kann....

Allgemein finde ich deine Ratschläge und wie du mitdenkst ganz gut.
Also nochmal vielen Dank für deine Antwort!!

gruß wessi



Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:25]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Ich möchte mich jetzt auch noch in aller Form mal bei der Community bedanken.

Danke Dir Yvonne2 für deine Ausdauer und dein Wissen. Es hat mir echt geholfen und den ein oder anderen Denkanstoss bei mir und auch bei meinen Ärzten gegeben.

Auch dir wessi für die aufbauenden Worte. Es hilft ungemein.

Ich halte euch auf dem laufenden.
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:30]
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wessi
Beiträge: 348
Ja wäre lesenswert wieder von dir zu hören wie es weiter geht.
Ob es der richtige Therapie Ansatz ist, ob es Besserung bringt.
In jedem Fall, alles Gute!!

gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:40]
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wessi
Beiträge: 348
Hallo cryoplay,

habe gerade erst nachträglich deinen anderen Bericht gelesen.
Viel Erfolg bei der Psychologin.
Was ich noch sagen will, du musst dir da unbedingt Zeit geben.
Das reduzieren beruflich, heisst nicht das es einem schnell besser geht.
Es ist nur ein guter Anfang.

Was die anderen sagen ist erst mal egal. Man hat genug zu kämpfen, zu akzeptieren das Veränderungen und
Behandlungen anstehen. Und du hast recht, man hat viel, viel Papierkram..... icon_biggrin.gif
wie schnell du wieder arbeitsfähig wirst ist jetzt erst mal zweitrangig, glaube mir.
Wichtig ist das du in Zukunft lernst deine Signale besser zu verstehen, unser Körper sendet die nicht umsonst aus.
Und wir werden nicht von heute auf morgen krank vor Überlastung. Das ist ein langsam schleichender Prozess.
So muss man umgekehrt auch dem Körper / Seele jetzt Zeit geben.

Alles Gute,
gruß wessi

Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ) ;)
Verfasst am: 02. 05. 18 [17:49]
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yummy
Beiträge: 3
Hallo cryoplay,

hab mir jetzt nur deins vom Anfang durchgelesen, kann sein, dass dein Anliegen schon beantwortet wurde. Die Devise Symptomatik kenne ich und ist ganz typisch für psychosomtasche Störungen. D h. Du hast jetzt alles untersuchen lassen und alles ist O.B., daher musst du dir um körperliche/organische Ursachen, auch wenn's gewöhnungsbedürftig ist, keine Sorgen mehr machen. Das muss seelisch auskuriert werden, das will dir dein Körper damit sagen.

LG icon_wink.gif
Verfasst am: 21. 06. 18 [14:39]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Guten Morgen Yummi.
Du hast recht. Es ist gewöhnungsbedürftig. Gemäss Psychiater / Psychologin leide ich unter chronifizierter somatoform autonomer Funktionsstörung dazu kommt noch eine Angststörung und Depressionen. Die letzten beiden jedoch wegen der somatoformen Störung. Die Behandlungen in der Uniklinik und dem Hausarzt sind OB abgeschlossen. Bei der Psychologin gehe ich zur Gesprächstherapie und bin in einem Programm mit Gruppensitzungen, Entspannungstherapien etc. In der Hoffung das es besser wird. Meine Arbeitsstelle habe ich mittlerweile verloren und es läuft ein verfahren zur Frührente. Momentan besteht noch die Hoffnung das die Rente jedoch nur temporär ist und ich in den Arbeitsmarkt integriert werde. Je nach dem wie gut die Therapie anschlägt. Da ich aber bereits seit 8 Jahren bis hin zu schweren körperlichen Auswirkungen an den Tag lege macht mir mein Psychiater wenig Hoffnung. Er meint aber man könne sicherlich meine Lebensqualität steigern. Da ich die Störung aber schon sehr lange mit mir rum trage und sie bereits chronifiziert habe müsse ich einfach viel viel Geduld haben.
Verfasst am: 22. 06. 18 [07:17]
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yummy
Beiträge: 3
Hallo cryoplay,

hört sich bei dir auch so an wie: extrem gerne arbeiten oder so, aber die Schmerzen bremsen dich aus. Das sind im Moment die beiden Kontroversen mit denen ich grade zu kämpfen habe. Der Geist ist fit und will, aber psychisch/körperlich komme ich schnell an die Grenzen. Ich weiss, ich sollte mich davon distanzieren und mich zurücklehnen, weil ich krank bin und aber es ist so schwer zu akzeptieren, weil ich solange nicht mehr arbeite. Naja, jetzt muss ich gucken worin ich noch gut bin, dann könnte ich meine Situation wohl besser akzeptieren. Geht dir das auch so?
Verfasst am: 23. 06. 18 [11:07]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Hallo Yummi

Das kenne ich nur zu gut. Ich arbeite gerne, liebte meinen Job und war auch immer gerne unter meinen Kollegen. Die Symptomatik bremste mich aber je länger je mehr aus. Habe sogar einen Versuch zur Reintegration hinter mir. Hat genau 3 Monate funktioniert dann war ich wieder am Boden. Nun braucht es Zeit. Viel Zeit gemäss der Psychologin. Es gibt Tage da habe ich ein schlechtes Gewissen da ich mich fit fühle und auch keine Symptome zeige. Da würde ich mich am liebsten anziehen und arbeiten gehen. Habe jedoch auch Tage da habe ich 0 Antrieb, Durchfall und Schmerzen. Für mich noch ohne ersichtlichen Grund. Ich habe mich nicht gestresst. Nichts übermässiges gemacht und finde einfach keinen Grund warum das es so ist. Dazu kommt das ich ja viele Symptome in der Nacht zeige und das ist nach wie vor täglich. Keine Verbesserungen. Solange ich die Medikamente ( Betablocker und Pantoprazol ) nehme sind die nervenden Symptome zwar erträglicher aber immer vorhanden. Nicht mehr täglich. aber trotzdem. Wenn ich dann diese Medikamente absetzen kann sehe ich Fortschritte. Bis dahin heisst es wohl sich in Geduld zu üben. Wie ist das bei dir? Hast du täglich Probleme oder auch mal 2 - 3 Tage Ruhe?
Gruss
cryoplay
Verfasst am: 24. 06. 18 [10:59]
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yummy
Beiträge: 3
Hallo cryoplay,

so ähnlich ist es auch bei mir, meine Symptomatik ist etwas anders. Ich bin schnell Reizüberflutet, wenn ich jemandem zuhöre, dann so nach ner halben Stunde merke ich wie mein Kopf anfängt zu kribbeln und zu drücken und kann meine Augen kaum noch offen halten. Nach einem 5stündigen Gespräch fühle ich mich wie nach einem Dauerlauf. Die Schmerzen an Gelenken und Muskeln habe ich täglich, auch in Ruhe und ich fühle mich nie ausgeruht. Was ich steuern kann sind nur die Schübe, wenn ich Stress vermeide. Ansonsten äußert es sich bei mir jedes mal sofort wie ein heftiger grippaler Infekt. Und die Wintersaison ist schlimm. Darunter leidet mein Berufs- und Sozialleben, das belastet mich ganz schön, ich fühl mich einfach nicht normal und hinke hinterher, dabei war ich zumindest immer fit und sportlich, geistig gut drauf. Na gut sozial war eh nie dolle auf Grund meiner Angststörung. Da muss ich teilweise ziemlich tief Luftholen, um das auszuhalten. Immer nur Yoga ist mir zu langweilig, ich jogge eigentlich lieber..... Ich hatte jz die Idee ggf was Ehrenamtliches zu machen, wenn es anders nicht geht, sonst geh ich hier unter. Kannst Du noch Kontakt halten zu deinen Angehörigen usw?
Verfasst am: 27. 06. 18 [09:46]
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cryoplay
Themenersteller
Beiträge: 19
Mit Angehörigen habe ich regen Kontakt. Das hilf mir und sie versuchen auch zu helfen. Momentan habe ich mit einem 8 Wochen Intensiv Programm angefangen. Dies beinhaltet Gruppentherapien, Sport etc. Fühle mich jedoch immer sehr sehr angespannt. Kaum habe ich mit diesem Programm angefangen häufen sich auch bei mir die Schmerzen und Durchfälle. Dazu kommt das ich ab der Zusage zu diesem Programm wieder nicht Durchschlafe. Nach 5 Stunden wieder panisches erwachen, Zähneknirschen, zittern und schwitzen. Dazu kommt das ich nicht loslassen kann. Mein Arbeitsverhältnis wurde gekündigt aber mindestens jeden 2 Tag klingelt das Telefon. Das ich dann natürlich auch abnehme. Dazu kommt das ich jeweils Montags noch im Home Office "arbeite". Ich kann da einfach nicht abschalten / loslassen. Irgendwie belastet mich das stark. Nächste Woche habe ich auch wieder einen Termin beim Psychiater und vor diesem Termin die totale Panik. Ich denke immer er schreibt mich gesund und dann bin ich komplett am A. Vorstellungsgespräche oder sonstiges... da denke ich bin ich innert kürzester Zeit wieder am Anfang.

Das mit dem Sport kann ich gut nachvollziehen. Ich habe begonnen mich aufs Fahrrad zu schwingen. Ich wohne direkt am Wald und da kann ich mich richtig auspowern. Auch wenn das noch sehr schnell der Fall ist da meine Kondition quasi Inexistent ist.
Verfasst am: 27. 06. 18 [10:29]
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